18.04.2023

Call: GO SINGAPORE 2023 is now open until May 14th

The Global Incubator Network Austria (GIN), in cooperation with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, is looking for Austrian mid- or later-stage startups from all verticals that aim to enter Singapore with: GO SINGAPORE 2023 from October 26th - November 2nd, 2023. The call is open until May 14th.
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The Global Incubator Network Austria (GIN), in cooperation with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, is looking for Austrian mid- or later-stage startups from all verticals that aim to enter Singapore with: GO SINGAPORE 2023 from October 26th – November 2nd, 2023. The call is open until May 14th.

GO SINGAPORE 2023 is the ideal preparation for Austrian startups from all verticals to take the next steps of their Asia-expansion. The program supports startups strategically (flexible onboarding, IP coaching, workshops, networking etc.) and financially (travel grant of up to 20,000 EUR) to give them the best expierence during a one-week ecosystem tour in Singapore from October 26th – November 2nd, 2023.

Programm Outlook

PART I | GO SINGAPORE ONBOARDING: DIGITAL & FLEXIBLE 

Get first-hand insights into the Singapore market and benefit from a flexible digital onboarding to prepare your internationalization strategy. The selected startups will receive 3hours of free and individual IP coaching sessions  with valuable expert tips for their market entry. At the kick-off event in Vienna you will receive first market insights and valuable last-minute preparation tips for your physical presence in Singapore, while getting to know the GO SINGAPORE  startup batch. 

PART II | GO SINGAPORE PHYSICAL: EXPANSION TRAVEL

Part II of GO SINGAPORE 2023 is a one-week ecosystem tour in Singapore from October 26th – November 2nd, 2023. During the program startups also have the opportunity to participate in networking/pitch events and connect with international investors/corporates at customized networking events. For the physical program GIN refunds 90% of all expenses (including travel and accommodation costs) up to EUR 20,000.- per startup. 


The Main Event of Go Singapore 2023

SINGAPORE WEEK OF INNOVATION & TECHNOLOGY  |   31 October–2 November 2023 

The Singapore Week of Innovation and Technology (SWITCH) brings together leaders, entrepreneurs, creators, accelerators and investors from the Global-Asia innovation ecosystem. Through the open exchange of new ideas, vibrant networks and a line-up of innovation-centric activities, SWITCH provides a global platform to catalyse meaningful collaboration between different fields and markets. The focus industries include healthcare & biomedical sciences, smart cities & urban solutions, trade & connectivity, and emerging sustainable technologies.


Requirements

The Program Go Singapore 2023 is most suitable for startups meeting the following criteria:

  • Open to ALL verticals 
  • Austrian mid- or later-stage startup (beyond PoC and seed stage)
  • Established in the last 7 years (no k.o. criterion)
  • Raised at least seed-stage investment
  • Unique product/solution 
  • Working prototype/MVP
  • A proven business model with traction (clients, revenue)
  • Interest in connecting to relevant stakeholders (corporates, business partners)
  • Looking to develop further internationally with a focus on Singapore/Asia

Application & Selection Process

Ready for Singapore? It Only takes three Steps!

1. Application on aws Connect | until May 14th, 2023:

  1. Log in on aws Connect or register and create an account
  2. Fill out the online form and upload your recent pitch-deck
  3. Start your application now: click HERE

2. Online Pitch Event | May 24th, 2023:

The GIN-Team informs all applicants whether or not they are chosen for the Online Pitch via e-mail. The pre-selected startups will receive an e-mail with all log-in details for the Online Pitch on May 24th, 2023 as well as a 10-minute time-slot. Each startup has 3 minutes to pitch in English followed by a short Q&A session by the jury of national an international GIN-partners.

3. Final Decision – Congratulations! 

After the Online Pitch the jury will select the GO SINGAPORE 2023 finalists. The selected startups for GO SINGAPORE 2023 will receive an e-mail with the next steps from the GIN-Team latest within a week after the Online Pitch.


Contact

Chiara Witzemann
Program Manager GO ASIA

[email protected] | [email protected]

www.gin-austria.com


More about GIN

GIN is the connecting link between Austrian and international startups, investors, incubators and accelerators with a special focus on selected hotspots in Asia.

The Global Incubator Network Austria (GIN) is the connecting link between Austrian and international startups, investors, incubators and accelerators with a focus on selected hotspots in Asia (Hong Kong, Israel, Japan, Mainland China, Singapore and South Korea).

GIN is a program initiated by the Federal Ministry of Austria for Labour and Economy, managed by the public funding agencies Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) and Österreichische Forschungs- förderungsgesellschaft (FFG), and financed by the Austrian Federal Ministry for Labour and Economy (BMAW). 

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18.09.2026

Unternehmensinsolvenzen auf Vorjahresniveau – aber mit „besorgniseregender“ Entwicklung

Während die aktuelle Insolvenzstatistik des KSV1870 für die ersten drei Quartale nach Jahren des Anstiegs eine Stagnation bei der Anzahl der Fälle ausweist, ortet der Verband dennoch eine "alarmierende" Entwicklung.
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easyvegan Pixelrunner FireStart P4 Therapeutics - Insolvenzen
(c) Adobe Stock

5.139 Unternehmen mussten laut aktueller Hochrechnung des Kreditschutzverbands KSV1870 in den ersten drei Quartalen 2026 in Österreich Insolvenz anmelden. Das entspricht einem Plus von 0,4 Prozent zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Nach Jahren des deutlichen Anstiegs bedeutet das eine Stagnation auf hohem Niveau. Diese erwartet der Verband auch für das gesamte Jahr. Die Passiva sind wegen einer etwas geringeren Zahl an Großinsolvenzen in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund sieben Prozent auf etwa sechs Milliarden Euro gesunken. Bei den Branchen – Handel vor Baugewerbe und Gastronomie – gab es „wenig Bewegung“.

„Kräftiger Aufschwung gegenwärtig nicht erkennbar“

Insgesamt gibt es seitens des KSV1870 weiter keine Entwarnung. Die schwache Konjunktur, die verhaltene Nachfrage und die hohen Kosten würden Betriebe weiterhin belasten, „ein kräftiger Aufschwung ist gegenwärtig nicht erkennbar“, heißt es vom Verband. „Wo Margen und finanzielle Reserven knapp sind, kann der anhaltende wirtschaftliche Druck schnell existenzbedrohend werden. Entsprechend hoch bleibt die Zahl der Betriebe, die ihre finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen können und den Weg in die Insolvenz antreten müssen“, kommentiert Karl-Heinz Götze, Leiter KSV1870 Insolvenz.

Weiterer Zuwachs bei nicht eröffneten Fällen „alarmierend“

Mehr noch beschäftigt den Verband eine Entwicklung, die sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verschärft hat, und vom KSV als „besorgniserregend“ eingestuft wird: ein massiver Zuwachs bei den nicht eröffneten Fällen. So ist die Zahl der eröffneten Unternehmensinsolvenzen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um 7,2 Prozent gesunken, die Zahl der mangels Masse nicht eröffneten Verfahren dagegen um nicht weniger als 12,6 Prozent gestiegen. Konkret war es laut KSV seit Jahresbeginn bei 2.204 Fällen, also ca. 43 Prozent aller Verfahren mangels Kostendeckung nicht möglich, diese einer geordneten Abwicklung zuzuführen.

„Dass es zwischen den eröffneten und abgewiesenen Fällen mittlerweile nur noch einen zahlenmäßig geringen Unterschied gibt, ist alarmierend. Das ist ein Umstand, den die Gläubiger massiv zu spüren bekommen, da sich in diesen Fällen ihre Verluste weiter erhöhen. Das kann auch für wirtschaftlich gesunde Unternehmen mittel- und langfristig zum Problem werden“, erläutert Götze.

KSV1870 sieht Betrugsbekämpfungsgesetz „zumindest punktuell“ als Auslöser

Die Gründe für die Dynamik laut KSV: Nicht nur werde immer häufiger mit der Insolvenzanmeldung zu lange gewartet, der Verband sieht die Entwicklung auch „zumindest punktuell“ als eine Folge des im Jänner 2026 beschlossenen Betrugsbekämpfungsgesetzes. „Denn infolgedessen ist es vielfach so, dass vor der Änderung der Gesetzeslage durchsetzbare Anfechtungsansprüche nun nicht mehr geltend gemacht werden können, die Zahl der Gläubigeranträge sinkt und auch die Quoten dementsprechend für die Gläubiger zurückgehen“, heißt es vom KSV. In diesem Zusammenhang seien – „wie bereits beim Gesetzesbeschluss seitens des KSV1870 vorausgesagt“ – Folgeinsolvenzen zu befürchten.

Der KSV1870 erwartet auch für das vierte Quartal keine Entschärfung der Insolvenzdynamik und auch keine Verbesserung bei den nicht eröffneten Fällen. „Angesichts dieser Faktenlage ist es höchst an der Zeit, eine gesetzliche Basis zu schaffen, wie mit den mangels Masse abgewiesenen Fällen zukünftig umzugehen ist. Andernfalls wird sich der gesamtwirtschaftliche Schaden weiter erhöhen“, meint Götze.

Deutliches Statement zur Insolvenz-Entgelt-Fonds-Diskussion

Der Verband äußert sich zudem zur Diskussion rund um eine Finanzierungslücke beim Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF). „Aus Sicht des KSV1870 ist dabei ein Punkt wesentlich: Aufgrund der Tatsache, dass sich Österreichs Unternehmen seit einigen Jahren mit massiven wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sehen, ist eine automatische Anhebung der Dienstgeberbeiträge keine Option“, heißt es dazu. Götze kommentiert: „Dadurch würden die Betriebe finanziell zusätzlich belastet werden, was angesichts der derzeitigen Situation nicht erstrebenswert sein kann.“ Wichtig in der Diskussion sei jedenfalls, „nicht nur den Bedarf für das Jahr 2027 zu bewerten, sondern langfristig zu denken und sowohl die Interessen der Arbeitgeber wie auch jene der Arbeitnehmer zu berücksichtigen“, so der Verband abschließend.

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