27.02.2024

Call: GO SEOUL 2024 is open until March 24th

The Global Incubator Network Austria (GIN), in cooperation with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, is looking for Austrian later-stage startups from all verticals that aim to enter South Korea. The call is Open until March 24th. Apply now!
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INTERNATIONALIZE YOUR STARTUP WITH OUR EXTENSIVE 1-WEEK ACCELERATION PROGRAM IN SOUTH KOREA.

Introducing GO SEOUL 2024 – Your Gateway to Success in Korea! Calling all Austrian startups ready to elevate their business in Korea’s thriving market! With a tailored approach, the program provides strategic support. Plus, The Global Incubator Network Austria (GIN) is committed to ensuring your journey is financially supported with a travel grant of up to 10,000 EUR. Join the program for an unforgettable one-week ecosystem tour in Seoul from September 2nd to 6th, 2024, and unlock opportunities for growth and success!

EMBARK ON  AN EXCITING JOURNEY TO SEOUL, DISCOVER MARKET INSIGHTS, AND ESTABLISH DIRECT RELATIONSHIPS WITH POTENTIAL CLIENTS AND COOPERATION PARTNERS.

The program is your strategic next step for expansion, offering flexible onboarding, a dynamic preparation and kick-off event in Vienna, IP coaching, valuable workshops, networking opportunities, pitch events, and tailored 1:1 business meetings. In addition, participants will receive financial support in the form of a travel grant of up to EUR 10,000, paving the way for a week-long exploration of the startup ecosystem in Seoul. Don’t miss the chance to take your business to a new level in one of Asia’s most dynamic centers!

PROGRAM OUTLOOK

To give you the best support in your expansion to the South Korean Market:

PART I | GO SEOUL ONBOARDING: FLEXIBLE 

Get first-hand insights into the South Korean market and benefit from a flexible digital onboarding to prepare your internationalization strategy. The selected startups will receive 3hours of free and individual IP coaching sessions and exclusive unlimited access to our GIN video masterclasses with valuable expert tips for their market entry. At the kick-off event in Vienna you will receive first market insights and valuable last-minute preparation tips for your physical presence in Seoul, while getting to know the GO SEOUL startup batch. 

PART II | GO SEOUL PHYSICAL – EXPANSION TRAVEL 

Part II of GO SEOUL 2024 is a one-week ecosystem tour in Seoul from September 02nd to 06th, 2024, where startups meet potential stakeholders for individual 1:1 business meetings. During the program startups also have the opportunity to participate in networking/pitch events and connect with international investors/corporates at customized networking events. For the physical program GIN refunds 80% of all expenses (including travel and accommodation costs) up to EUR 10,000.- per startup (with the Gender Bonus even up to 90% of the eligible costs). 

REQUIREMENTS

The program GO SEOUL 2024 is most suitable for startups meeting the following criteria:

  • Open to ALL verticals 
  • Austrian mid- or later-stage startup (beyond PoC and seed stage)
  • Established in the last 7 years (no k.o. criterion)
  • Unique product/solution 
  • Working prototype/MVP
  • A proven business model with traction (clients, revenue)
  • Looking to develop further internationally with a focus on Southkorea/Asia 

APPLICATION & SELECTION PROCESS

Ready for Korea? It only takes three steps!

1. Application on aws Connect | until March 24th, 2024:

  1. Log in on aws Connect or register and create an account
  2. Fill out the online form and upload your recent pitch-deck
  3. Start your application now: click HERE

2. Online Pitch Event | April 11, 2024:

The GIN-Team informs all applicants whether or not they are chosen for the Online Pitch via e-mail latest on April 7th, 2024. The pre-selected startups will receive an e-mail with all log-in details for the Online Pitch on the 11th of April (09.00 – 11.00 am) as well as a 10-minute time-slot. Each startup has 4 minutes to pitch in English followed by a short Q&A session by the jury of national an international GIN-partners. Please block this event in your calendar preliminary!

3. Final Decision – Congratulations! 

After the Online Pitch the jury will select the GO SEOUL 2024 finalists. The selected startups for GO SEOUL 2024 will receive an e-mail with the next steps from the GIN-Team latest within a week after the Online Pitch.

WANNA INTERNATIONALIZE WITH GIN?

Take a sneak peek into the GO SEOUL 2023 acceleration initiative, held in Seoul in September 2023, in collaboration with Advantage Austria Seoul!

GO SEOUL ORGANIZERS

This unique acceleration program is organized by Global Incubator Network Austria in cooperation with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA.

CONTACT

If you have any questions about the GO SEOUL 2024 program and the application process, feel free to contact us at any time:

My Yen Lau

Project Manager GO ASIA

+43 1 501 75 394

[email protected] | [email protected]

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28.10.2026

Vorarlberger Startup vioom will Personen- und Warentransporte auf einer Plattform vereinen

Das Vorarlberger Startup vioom will Mobilität im ländlichen Raum wirtschaftlicher machen. Dafür sollen Personenbeförderung und regionale Lieferdienste gemeinsam organisiert werden. Das Unternehmen ist eigenfinanziert und bereitet derzeit seinen ersten Pilotbetrieb vor.
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Das Gründerteam von vioom: Lucia Studer und Ronny Türtscher | (c) vioom

Wer auf dem Land lebt, kennt das Problem: Der nächste Bus fährt erst in zwei Stunden und ohne eigenes Auto wird selbst der Weg zum Arzt oder zum Einkaufen zur Herausforderung. Diese Erfahrungen hat auch das Gründerteam des Vorarlberger Startups vioom gemacht. Sie kommen aus dem Großen Walsertal, wo öffentliche Verkehrsverbindungen teilweise nur im Zwei-Stunden-Takt angeboten werden.

„Wir haben als Jugendliche immer Autos gestoppt“, erzählt Mitgründer und Co-CEO Ronny Türtscher. Aus Bedarfserhebungen zur Mobilität in der Region, die Türtscher selbst begleitete, entstand schließlich die Idee zu vioom.

Hinter dem Startup steht die im Februar 2026 gegründete VAREO Innovations GmbH mit Sitz in Ludesch. Als CEOs fungieren Ronny Türtscher und Lucia Studer. Das Gründerteam bringt nach eigenen Angaben gemeinsam mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung mit.

Personen- und Warentransporte gemeinsam organisieren

Vioom setzt auf sogenannte On-Demand-Mobilität: Fahrgäste können über eine App eine Strecke innerhalb eines festgelegten Gebiets buchen. Das System organisiert daraufhin ein verfügbares Shuttle. Anders als bei klassischen Anrufsammeltaxis sollen die Fahrzeuge zusätzlich regionale Waren transportieren. „Wir versuchen, die Ausnutzung so hoch wie möglich zu halten und diese Wege von A nach B mit mehreren Erlösströmen zu gestalten“, sagt Türtscher. So könnte ein Shuttle beispielsweise eine Gemüsekiste bei einem Bauernhof abholen, anschließend einen Fahrgast vom Bahnhof transportieren und die Ware danach bei einem Hotel abliefern.

Ziel ist es, Leerfahrten zu reduzieren und Fahrzeuge auch außerhalb der Stoßzeiten auszulasten. Gleichzeitig soll das Angebot bestehende Bus- und Bahnverbindungen ergänzen und insbesondere die sogenannte „First und Last Mile“, also den Weg zur beziehungsweise von der nächsten Haltestelle, abdecken. Durch die gemeinsame Nutzung der Fahrzeuge und eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr sollen zudem CO₂-Emissionen reduziert werden. Die Regionen entscheiden dabei selbst, wann Personen- beziehungsweise Warentransporte angeboten werden. Die Durchführung übernehmen beispielsweise regionale Taxiunternehmen. Vioom selbst stellt keine Fahrzeuge oder Fahrpersonal bereit, sondern liefert die Software und begleitet die Umsetzung.

Wie sich die regionale Mobilität rechnen soll

Mit seinem Geschäftsmodell richtet sich vioom an Gemeinden und Regionen. Diese zahlen je nach Modell eine monatliche Gebühr für die Nutzung der Plattform. Zusätzlich erhält das Startup eine Vermittlungsprovision für jede gebuchte Fahrt. Die Fahrgäste und Unternehmen bezahlen für die jeweiligen Personen- oder Warentransporte. Diese Einnahmen fließen grundsätzlich an die Regionen selbst. Die Abrechnung erfolgt vollständig automatisiert über die Plattform.

Durch die Kombination von Personenbeförderung und Warenlogistik sollen die Fahrzeuge besser ausgelastet und zusätzliche Einnahmen erzielt werden. Langfristig will vioom damit die Wirtschaftlichkeit regionaler Mobilitätsangebote verbessern und deren Abhängigkeit von öffentlichen Förderungen verringern.

Technologiepartnerschaft mit ioki

Für die technische Umsetzung arbeitet vioom mit dem Mobilitätstechnologie-Anbieter ioki zusammen. Das Unternehmen ist ursprünglich aus der Deutschen Bahn hervorgegangen und bietet Software für bedarfsgesteuerte Mobilitätsangebote an. Vioom nutzt Teile dieser Technologie und hat darauf aufbauend ein eigenes Logistikmodul entwickelt.

Die Partnerschaft soll auch die Skalierung erleichtern. Für jede Region wird zwar eine individuelle Mobilitätsanalyse durchgeführt, die anschließende Umsetzung erfolgt jedoch über eine standardisierte, anpassbare Plattform.

Eigenfinanziert und erste Pilotprojekte geplant

Bislang wurde vioom vollständig aus Eigenmitteln der CEOs finanziert, mit einem Stammkapital von 12.000 Euro. An der VAREO Innovations GmbH sind die LOONEY GmbH (gehört unter anderem Lucia Studer) mit 66,67 % und scale.out (gehört Ronny Türtscher) mit 33,33 % beteiligt. Für externe Investoren zeigt sich das Unternehmen grundsätzlich offen.

Die größte Herausforderung besteht laut Türtscher darin, erste Referenzprojekte umzusetzen und nachzuweisen, dass die Kombination aus Personen- und Warentransporten tatsächlich wirtschaftliche Vorteile bringt. „Viele Kunden fragen: Was habt ihr schon gemacht und was könnt ihr nachweisen?“, erzählt der Gründer.

Der erste Pilotbetrieb ist derzeit in Vorarlberg in Vorbereitung, ein konkreter Starttermin steht noch nicht fest. Parallel führt vioom Gespräche mit zwei Landkreisen und einer Stadt in Deutschland. Bis Ende 2027 will das Startup drei bis fünf Regionen an die Plattform angebunden haben. Zusätzlich sollen weitere Partnerschaften und Anwendungen, etwa im Tourismus, entstehen.

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