10.07.2018

Call: Bewerbungsphase für Pitching Days – Startup Catapult in London gestartet

Das Startup Catapult vom WKO AußenwirtschaftsCenter London, Austria Wirtschaftsservice und der Jungen Wirtschaft geht in die nächste Runde. Anmeldungen sind noch bis zum 15. August möglich.
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Von 25.-28. November 2018 organisiert das WKO AussenwirtschaftsCenter London gemeinsam mit dem Austria Wirtschaftsservice i2 Business Angels und der Jungen Wirtschaft eine Masterclass & Investors Pitching für Expansion- und Late Stage Startups mit Namen Startup Catapult im Vereinigten Königreich. Nach Training-Sessions mit britischen Experten pitchen acht Startups bei einem Auswahlprozess vor britischen und internationalen Investoren. Die Bewerbungsphase hierfür hat soeben begonnen und läuft noch bis zum 15. August.

Startup Catapult: Zugang zu internationalem Risikokapital und Investorennetzwerken

Die Veranstaltung stellt Werkzeuge und Bausteine für die Konzeption erfolgreicher, über den DACH Raum hinausgehender, Internationalisierungsstrategien für Startups bereit. Damit möchte man die Voraussetzungen für den Zugriff auf internationales Risikokapital schaffen und Zugänge zu neuen Investorennetzwerken öffnen. „Die Teilnahme vom 25. bis 28. November in London ist auf jeden Fall ein Knowledge-Boost. Neben dem Pitching vor Venture Capitalists und Angel Investoren am Ende der Veranstaltung, das hoffentlich in einem Perfect Match und Deal gipfelt, werden im Zuge von Experten-Workshops länderspezifische Besonderheiten erarbeitet, die für internationales Business unerlässlich sind“, erklärt Renate Schhnutt, Projektleiterin und Startup-Expertin des AußenwirtschaftsCenters London.

So sollen beispielsweise Kenntnisse zu Themen wie Grwoth Hacking, Branding, Financial Modeling und Steuern in UK, sowie essentielle Soft Skills vermittelt werden. Dies soll es ermöglichen, die Grenzen des DACH-Raumes zu sprengen.

+++ Weitere Informationen und persönliche Eindrücke der letzten Teilnehmerrunde +++

Expansionswillige Late Stage Startups  gesucht

Zielgruppe der Veranstaltung sind österreichische Expansion- bzw. Late Stage Startups aus den Bereichen Medtech, Biotech, Software as a Service oder Fintech mit Kapitalbedarf zur Internationalisierung des Vertriebssystems und/oder Ausweitung der Produktion. Voraussetzungen sind aktive Suche nach VC Investment ab 500.000 Euro, erfolgreiches Seed Funding, mindestens 300.000 Euro Umsatz (kumuliert) in den letzten 1-2 Jahren, ein skalierbares Geschäftsmodell, international abgesicherte Intellectual Property, eine grundsätzliche Bereitschaft zu einer unter Umständen notwendigen Umgründung und Umstrukturierung im Zuge der Internationalisierung mit Fokus auf UK, verhandlungssicheres Englisch, Web-Auftritt und Marketingmaterialien auf Englisch.

Hard Facts

Wann? 25.11.2018-28.11.2018
Wo? London, UK
Anmeldung hier


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Das am Wiener Flughafen ansässige Scaleup Enpulsion hat sich in den vergangenen Jahren eine beachtliche Position auf dem SpaceTech-Weltmarkt herausgearbeitet. Nach eigenen Angaben ist man mittlerweile Europas führender industrieller Hersteller für Weltraum-Antriebssysteme. Im Zentrum stehen dabei bislang elektrische Antriebe für Mikro- und Nano-Satelliten, die die „FEEP-Technologie“ nutzen, bei der flüssiges Metall (Indium) in winzige geladene Teilchen zerlegt und ausgestoßen wird. Mittlerweile bietet man zudem auch Antriebe für größere Satelliten mit bis zu 500 Kilogramm Gewicht an.

Konkurrierende Antriebssysteme

Diese elektrischen Antriebe, mit denen Enpulsion groß geworden ist, sind eine Alternative zu vielfach genutzten chemischen Antriebssystemen. Ein nun kommunizierter strategischer Schritt kann daher auf den ersten Blick durchaus verwundern: Mit Lift Me Off Ltd (LMO) aus dem Vereinigten Königreich will man ein Unternehmen zu 100 Prozent übernehmen, das auf chemische Weltraum-Antriebssysteme spezialisiert ist. Das Unternehmen ist unter anderem an den ESA-LEO-Missionen (Low Earth Orbit) und geplanten Mondmissionen beteiligt.

Über den Kaufpreis gibt es dabei keine Angabe. Erst im März dieses Jahres hatte Enpulsion eine 22,5 Millionen Euro schwere Finanzierungsrunde verkündet. Die aktuelle Transaktion muss noch von den britischen Behörden im Rahmen des National Security and Investment Act 2021 (NSIA) bewilligt werden. Der Abschluss wird für das dritte Quartal 2026 erwartet.

Mit Technologie-Kombination zum Komplettanbieter

Bei Enpulsion argumentiert man die Übernahme als strategischen Schritt, um hybride Antriebssysteme aus einer Hand anbieten zu können. Man wolle durch die Kombination mit dem konkurrierenden Antriebssystem einen „complete spacecraft mobility backbone“ aufbauen, wird Gründer und CEO Alexander Reissner in einer Aussendung zitiert: „LMO bringt Erfahrungen im institutionellen Bereich, ein talentiertes Team und eine komplementäre Technologiebasis im Bereich chemischer Antriebe und Tanksysteme mit.“ In Kombination mit den industriell produzierten elektrischen Antrieben könne man Kunden ermöglichen, ihre gesamte Weltraum-Mobilitätsarchitektur über einen einzigen Partner aufzubauen, so Reissner.

LMO-Chef Shaun Dormon sieht einen logischen Schritt für beide Unternehmen, die eine ähnliche Vision, aber unterschiedliche technologische Zugänge hätten. „Gemeinsam können wir eine Kombination aus hocheffizientem und agilem Manövrieren im Weltraum bei minimaler Komplexität schaffen“, so Dormon. Das LMO-Team, das im Harwell Space Cluster nahe dem ESA-Zentrum ECSAT angesiedelt ist, soll erhalten bleiben. Auch die laufenden Missionen werden weitergeführt.

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