Faschingskrapfen am Vormittag und Kaffee am Abend. Café+Co bringt eine neue Kaffeekapselmaschine mit nachhaltigem Kaffee auf den Markt. Am Mittwoch dem 11. November wird das Produkt bei einem „After Work Coffee“ vorgestellt.
Gerald Steger von café+co und Hannah Neunteufel von Viennabold stellen zwei österreichische Innovationen vor, die Start-ups neue Möglichkeiten und mehr Energie geben sollen.
Das neue café+co Produkt Delizia soll die optimale Kaffeemaschinenlösung für zu Hause und fürs Büro darstellen. Die Kapseln sind größer als jene der anderen Kaffeekapselhersteller. Das Nachhaltigkeitsprinzip soll umweltbewusste Kaffee-Trinker ansprechen.
Präsentiert wird im neuen Future Office für Jungunternehmer Viennabold von Hannah Neunteufel, die zum Probesitzen beim After Work Coffee lädt. Viennabold ist vergleichbar mit einem „Shared Office“, wo sich Jungunternehmer Räumlichkeiten teilen.
Die Idee ist es Startups als „Brand Ambassadors“ dafür zu gewinnen. Als Gegenleistung dürfen sich die interessierten Startups eine Maschine mit Kapseln mitnehmen.
Hard Facts
Wann: Mittwoch 11. November 18.00-19.00
Wo: Berggasse 5, 1090 Wien
Was: Präsentation von Delizia – neue Kaffeekapselmaschine von café und co
xchannels.ai: Wiener Startup in 8 Ländern aktiv – Standorte in London & New York geplant
16 Wochen nach Gründung bedient das Wiener KI-Startup xchannels.ai laut eigenen Angaben 50 Kund:innen in acht Ländern. Nun planen die Gründerinnen neue Standorte in London und New York.
xchannels.ai: Wiener Startup in 8 Ländern aktiv – Standorte in London & New York geplant
16 Wochen nach Gründung bedient das Wiener KI-Startup xchannels.ai laut eigenen Angaben 50 Kund:innen in acht Ländern. Nun planen die Gründerinnen neue Standorte in London und New York.
Nur 16 Wochen nach der Gründung meldet xchannels.ai internationalen Erfolg bei der Kundengewinnung. Das von Ashley Zvaniashvili und Isabell Claus geführte Unternehmen mit Sitz in Wien baut eine KI-gestützte Plattform zur automatisierten Erstellung und Distribution von Marketing-Content über Social Media, Presseportale und Webseiten hinweg. Das Ziel: Marken auch in KI-Suchsystemen wie ChatGPT und Perplexity sichtbar zu machen.
Acht Länder, 50 Kund:innen
Seit der Gründung im April 2026 hat das Marketing-Startup sein Angebot auf acht Länder ausgerollt: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Irland, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Laut Mitgründerin Isabell Claus nutzen mittlerweile rund 50 Unternehmen die Plattform, von größeren Organisationen bis hin zu Startups sei alles dabei.
Ein Großkunde als Ausgangspunkt
Den Ausgangspunkt der internationalen Präsenz bildet laut Claus ein einzelner Großkunde: „Wir haben ursprünglich mal angefangen mit einem Unternehmen, das in 34 Ländermärkten aktiv ist, und davon haben wir sukzessive einige schon übernommen“, so Claus im Gespräch mit brutkasten. Weitere Standorte dieses Kunden sollen demnach folgen.
Weil xchannels.ai dadurch von Beginn an mit unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Besonderheiten arbeiten musste, sei die Erschließung weiterer Märkte in der Folge leichter gefallen, erklärt die Gründerin.
Wachstum über Partnerschaften
Für weiteres Wachstum setzt das Gründerinnenteam laut Claus zunehmend auf Partnerschaften statt auf Einzelakquise. Ein Beispiel ist die Kooperation mit der Deutschen Telekom, über die brutkasten bereits berichtete. „Wir wollen mit Partnern schneller wachsen, als jedes einzelne Unternehmen direkt bei uns anzubinden und zu gewinnen“, meint Claus. Über Partner sollen sich künftig größere Kundengruppen aus einer Region gleichzeitig erschließen lassen.
Standorte in London und New York geplant
Aktuell beschäftigt das Startup laut eigenen Angaben acht Vollzeitmitarbeitende, verteilt auf Wien und Berlin. Die Aufgaben sind zwischen den Gründerinnen geteilt: Mitgründerin Ashley Zvaniashvili leitet die technischen Themen und die App-Entwicklung, Claus selbst kümmert sich um Business-Development, große Partnerschaften und die internationale Expansion.
Wie diese Expansion aussehen soll, ist bereits klar skizziert: Die für London und New York angekündigten Standorte sollen laut Claus reale Büros werden, keine rein virtuelle Präsenz: „Wir waren jetzt recht oft in London, und das ist schon nochmal ein anderes Klima – da geht es darum, die Netzwerke vor Ort zu stärken“, erklärt sie. In den Städten sollen dafür in erster Linie Relations- und Partnership-Positionen entstehen, während der Kern des Unternehmens in Wien bleibt.
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