09.11.2015

Café+Co verschenkt Kaffeemaschinen an Startups

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(c) http://www.einladung.cc/leisure/afterworkcoffee

Faschingskrapfen am Vormittag und Kaffee am Abend. Café+Co bringt eine neue Kaffeekapselmaschine mit nachhaltigem Kaffee auf den Markt. Am Mittwoch dem 11. November wird das Produkt bei einem „After Work Coffee“ vorgestellt.

Gerald Steger von café+co und Hannah Neunteufel von Viennabold stellen zwei österreichische Innovationen vor, die Start-ups neue Möglichkeiten und mehr Energie geben sollen.

Das neue café+co Produkt Delizia soll die optimale Kaffeemaschinenlösung für zu Hause und fürs Büro darstellen. Die Kapseln sind größer als jene der anderen Kaffeekapselhersteller. Das Nachhaltigkeitsprinzip soll umweltbewusste Kaffee-Trinker ansprechen.

+++ Mehr zum Thema: Smarter werden mit Kaffee +++

Präsentiert wird im neuen Future Office für Jungunternehmer Viennabold von Hannah Neunteufel, die zum Probesitzen beim After Work Coffee lädt. Viennabold ist vergleichbar mit einem „Shared Office“, wo sich Jungunternehmer Räumlichkeiten teilen.

Die Idee ist es Startups als „Brand Ambassadors“ dafür zu gewinnen. Als Gegenleistung dürfen sich die interessierten Startups eine Maschine mit Kapseln mitnehmen.

Hard Facts

Wann: Mittwoch 11. November 18.00-19.00

Wo: Berggasse 5, 1090 Wien

Was: Präsentation von Delizia – neue Kaffeekapselmaschine von café und co

Hier geht’s zur Anmeldung: http://www.einladung.cc/leisure/afterworkcoffee

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(v.l.) Das Führungsteam von reebuild: Nicolaus Lederer, Alexander Kornell, Matteo Cimadom, Luca Papay © Oskar Fleischanderl

Papierordner und manuell geführte Excel-Tabellen sollen der Vergangenheit angehören, zumindest wenn es nach reebuild geht. Das Tech-Startup automatisiert mit seiner KI administrative Tätigkeiten von Bauleitern. Es wandelt also Dokumente, PDFs, Fotos etc. in strukturierte Daten um oder automatisiert Aufgaben wie die Rechnungsprüfung. In der vergangenen Pre-Seed-Runde sind bereits bekannte Investoren wie Hansi Hansmann eingestiegen (brutkasten berichtete). Nun schloss reebuild eine Seed-Runde von über drei Millionen Euro ab, angeführt vom europäischen Investor Fortino Ventures, mit Beteiligung von Rise PropTech und CuriosityVC.

Weitere Automatisierung des kaufmännischen Ablaufs

Mit dem frischen Kapital sollen KI-gestützte Module weiterentwickelt werden, durch die der kaufmännische Ablauf von der Kalkulation bis zur Buchhaltung weitgehend automatisiert werde. „Wir wollen den Kosmos auf unserer Plattform mit immer neuen Workflows erweitern. Darunter verstehen wir z.B. den Erstellungsprozess von Ausgangsrechnungen“, sagt CEO und Gründer von reebuild Alexander Kornell im brutkasten-Gespräch. Zudem soll das Büro in Wien personell aufgestockt werden. Aktuell ist reebuild in Deutschland und in Österreich etabliert. Durch die Investitionen soll nun in weitere europäische Länder wie Italien oder Polen expandiert werden. Es gebe bereits Entwicklungspartnerschaften mit ersten Proof Points.

Zu den Kund:innen zählen Unternehmen wie Pittel+Brausewetter oder 3SI Immogroup. Die Software wird, laut dem Startup, in Wien entwickelt, in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“

„Wir sind überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für Bauunternehmen und Projektentwickler ist, ihre Backoffice-Prozesse mit Software und KI zu digitalisieren und zu automatisieren“, sagt Wouter Goossens, Partner bei Fortino Ventures. Reebuild erklärt, dass die Verwaltung und Steuerung von Kosten zwischen den Abteilungen im operativen Geschäft der Baubranche veraltet sei. Rechnungen würden händisch mit Vertragsbedingungen oder Lieferscheinen abgeglichen und Führungskräfte würden Entscheidungen auf Basis überholter Informationen treffen müssen.

„Wir kennen die Probleme der Branche aus erster Hand und entwickeln reebuild gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden extrem nah an der Praxis“, sagt Kornell über die Baubranche und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass wir diesen Markt mit einem Team aus Bau- und Technologie-Know-how aufmischen können. Nicht mit einem weiteren Tool, sondern mit einer Lösung, die wirklich versteht, wie Baustellen und Projekte kaufmännisch abgewickelt werden.“

Reebuild sorge für beschleunigte Prozesse und aktuellere Entscheidungsgrundlagen, was wiederum zu messbaren Einsparungen im gesamten Unternehmen führe. Beschaffungskosten könnten dadurch um bis zu 20 Prozent sinken.

Vision: Administrativer Aufwand auf null senken

Der bürokratische Aufwand soll laut reebuild in Zukunft gänzlich verschwinden. Auf Basis der strukturierten Daten hinter jedem Dokument entwickele reebuild das Agentic Backoffice für Bauunternehmen. KI-Agenten übernehmen eigenständig Routineaufgaben wie Prüfung, Abgleich und Vorkontierung. Dadurch sollen Teams ihre Zeit eher für das operative Geschäft anstatt für das manuelle Kostencontrolling nutzen.

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