10.05.2022

byrd-Mitgründerin Petra Dobrocka über das 50 Mio. Euro-Investment

byrd-Mitgründerin Petra Dobrocka erzählt bei Editor's Choice über das 50 Mio. Euro-Investment, die jüngste Entwicklung und aktuelle Pläne.
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byrd-Gründerin Petra Dobrocka im brutkasten-Podcast Editor's Choice
byrd-Gründerin Petra Dobrocka im brutkasten-Podcast Editor's Choice | Foto (c) byrd

Erst im Juli 2021 holte sich das Wiener Startup byrd in seiner Serie B-Finanzierungsrunde 16 Millionen Euro. Nun kamen in der nächsten Kapitalrunde 50 Millionen Euro dazu. In den dazwischenliegenden Monaten konnte das auf E-Commerce-Fulfillment spezialisierte Unternehmen seinen Kundenstamm und seinen durchschnittlichen Umsatz pro Kunde verdoppeln. Über dieses Wachstum und wie das Investment sprachen wir bei Editor’s Choice mit byrd-Mitgründerin Petra Dobrocka.

Petra Dobrocka: „Cambridge Capital ist auf uns zugekommen“

Unter anderem erzählt Petra Dobrocka, wie das Scaleup arbeitet, wie der Kontakt zu Lead-Investor Cambridge Capital zustande kam und wie das Unternehmen sein enormes Wachstum in den vergangenen Monaten gemeistert hat. Außerdem gibt sie eine Einschätzung, wie die Chancen von byrd stehen, ein Unicorn zu werden.

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(v.l.n.r.) Thomas Blaguss, Daniel Packenius, Barbara Novak, Hans-Jürgen Salmhofer, Paul Blaguss | (c) Mila Eder / Superberg

Die Elektromobilität wird nicht nur im Privatbereich weiter ausgebaut. FlixBus und Blaguss setzen nun den nächsten Schritt in Richtung emissionsarmes Reisen. Zwischen Wien und Bratislava wird die erste grenzüberschreitende, überwiegend elektrisch betriebene Linie eröffnet. Den operativen Betrieb der Linie übernimmt das Wiener Unternehmen Blaguss über seine slowakische Gesellschaft Blaguss Slovakia.

„Die Zukunft des Busverkehrs muss klimafreundlich sein und Elektromobilität wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit FlixBus bringen wir sie jetzt auch im grenzüberschreitenden Reiseverkehr konsequent in den Mobilitätsalltag“, sagt Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss-Gruppe.

Acht E-Busse, 66 Kursfahrten

Insgesamt kommen acht E-Bussen auf der Strecke zum Einsatz, wobei die Linie 66 mal pro Tag gefahren wird. 90 Prozent davon sind elektrisch, der Rest wird mit herkömmlichen Dieselbussen abgedeckt. Laut Blaguss spart die Umstellung von Diesel auf Elektroantrieb rund 66 Kilogramm CO₂ pro 100 Kilometer. „Mit einer der ersten grenzüberschreitenden E-Bus-Linien Europas arbeiten wir daran, Reisen zwischen Hauptstädten emissionsärmer zu machen“, sagt Daniel Packenius, Geschäftsführer FlixBus Zentraleuropa, und ergänzt: „Die Linie zeigt: Elektromobilität im Fernverkehr funktioniert heute schon zuverlässig unter den richtigen Umständen.“

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