13.08.2025
FIREFIGHTER RESCUE

Burgenländisches Startup digitalisiert Feuerwehreinsätze per App

Die burgenländische App FireFighter Rescue soll Feuerwehreinsätze in Österreich digitaler und damit effizienter machen.
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CEO und Gründer Lukas Thurner. | credits: brutkasten

Bei Feuerwehreinsätzen zählt jede Sekunde, sowohl in der Vorbereitung als auch vor Ort. Zeitdruck und unübersichtliche Abläufe gehören zu den der größten Herausforderungen für Feuerwehrleute. Das weiß auch Lukas Thurner, freiwilliger Feuerwehrmann und Softwareentwickler, aus eigener Erfahrung: „Um den Zugriff auf Informationen zu beschleunigen und Abläufe effizienter zu gestalten, ist eine Digitalisierung des Feuerwehreinsatzes notwendig”.

Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelte Thurner die FireFighter Rescue App. Jedes Einsatzfahrzeug wird dafür mit einem Tablet ausgestattet, das den Zugriff auf alle relevanten Daten ermöglicht – vom Einsatzort über Wasserentnahmestellen bis hin zu Einsatzplänen.

Förderung durch die Wirtschaftsagentur Burgenland

Begonnen hat die Entwicklung 2018, zunächst mit dem Schwerpunkt auf Verkehrsunfällen mit Elektrofahrzeugen. Schnell erkannte Thurner, dass der Bedarf an digitalen Lösungen für die Feuerwehr weit darüber hinausgeht. Im Juli 2024 gründete er schließlich sein Unternehmen. Im selben Jahr nahm er mit seiner Geschäftsidee am Inkubator- und Accelerator-Programm StartUp Burgenland der Wirtschaftsagentur Burgenland teil (brutkasten berichtete).

Fünf Prozent der burgenländischen Feuerwehr nutzt App

Mittlerweile hat sich einiges getan: Nach Angaben des Startups sind derzeit 36 Fahrzeuge mit der App ausgestattet – das würde rund fünf Prozent der gesamten Feuerwehrfahrzeugflotte im Burgenland entsprechen. 

Die FireFighter Rescue App bietet eine zentrale Übersicht aller wichtigen Einsatzinformationen. Neben der Navigation zu Einsatzorten oder Wasserentnahmestellen können Einsatzkräfte über die App in Echtzeit kommunizieren, Einsätze dokumentieren und auf digitalisierte Unterlagen wie Lagekarten, Rettungsdatenblätter oder Gefahrstoffinformationen zugreifen.

Einfache Bedienbarkeit

„Um den Zugriff auf Informationen zu beschleunigen und Abläufe effizienter zu gestalten, ist eine Digitalisierung des Feuerwehreinsatzes notwendig,“ so CEO Thurner. „Über die App können Einsatzkräfte in Echtzeit auf kritische Informationen zugreifen, die für die effektive Bewältigung von Notfällen entscheidend sind”.

Bei der Entwicklung der App habe man extra Wert auf eine einfache Bedienbarkeit gelegt, so der Gründer. “Das intuitive Design gewährleistet, dass Feuerwehrleute die App auch unter stressigen Einsatzbedingungen problemlos nutzen können”. Das Ziel der FireFighter Rescue App sei es, durch die Technologie einen Beitrag zur Sicherheit und Effizienz im Feuerwehrwesen zu leisten.

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FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz (v.l.) | (c) Philipp Stambera/FFG

Sie haben einen klar definierten Zweck: konkrete Forschungsergebnisse für die wirtschaftliche Nutzung zu liefern. 24 „Comet-Zentren“ (Competence Centers for Excellent Technologies) gibt es mittlerweile in Österreich; das Programm-Management liegt bei der FFG. „Die Zentren bringen exzellente Forschungseinrichtungen und engagierte Unternehmen zusammen und schaffen damit ein Umfeld, in dem neue Erkenntnisse rasch in Technologien, Produkte und Anwendungen überführt werden können“, heißt es von den beiden FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz.

Nun wurde eine neue Förderrunde für drei bestehende und ein neues Zentrum beschlossen. 31,6 Millionen Euro kommen dabei von Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium, 15,8 Millionen Euro von den beteiligten Bundesländern. Unternehmenspartner bringen zusätzlich rund 45,2 Millionen Euro, wissenschaftliche Partner weitere 4,9 Millionen Euro ein. Insgesamt ergeben sich daraus etwa 97,5 Millionen Euro Finanzierung.

Neues Comet-Zentrum erforscht „selbstheilende Systeme“

Neu hinzu kommt dabei das Kompetenzzentrum ARC (Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems). Dort sollen Methoden erforscht werden, um die Widerstandsfähigkeit technischer Systeme, kritischer Infrastrukturen und Unternehmen gegenüber Krisen und externen Schocks zu erhöhen. Im Mittelpunkt stünden dabei „autonom agierende und selbstheilende Systeme, die auf Künstlicher Intelligenz sowie Schwarmintelligenz basieren“, heißt es in einer Aussendung. Das Zentrum wird von der Lakeside Labs GmbH in Klagenfurt koordiniert. Neben dem Land Kärnten sind auch Burgenland und Tirol beteiligt. Zudem fließen in der aktuellen Runde Mittel an die Comet-Zentren Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM), Materials Center Leoben Forschung GmbH (IMI) und Virtual Vehicle GmbH (COMET SDM).

Zentren sollen Beitrag zu Schlüsseltechnologien der Industriestrategie bringen

Auf politischer Seite betont man den Beitrag der Zentren zur Industristrategie 2035 (brutkasten berichtete). Dabei erhofft man sich einen Beitrag zu den dort definierten Schlüsseltechnologien, im konkreten Fall „Künstliche Intelligenz und Dateninnovation“, „Mobilitätstechnologien“, „Fortgeschrittene Produktionstechnologien und Robotik“ und „Anspruchsvolle Materialien“.

„Mit den Comet-Zentren investieren wir gezielt in jene Schlüsseltechnologien, die über die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts in den kommenden Jahrzehnten entscheiden“, meint Innovationsminister Peter Hanke. Und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer erklärt, die Finanzierung der Zentren sei „der nächste Schritt in der Umsetzung der Industriestrategie und ein entscheidender Hebel zur erfolgreichen Überführung exzellenter Forschungsergebnisse in markttaugliche Produkte.“

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