21.09.2021

Bumpli: Dieser Gründer bringt Kinderflaschen zum Leuchten

Die Dunkelheit kann für Kinder was Erschreckendes sein. Besonders beim Einschlafen. Das Startup bumpli hat dafür eine Lösung parat.
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(c) bumpli - bei bumpli handelt es sich um ein Nachtlicht für Kindertrinkflaschen.

Enis Ayari ist ein Tüftler. Als vor rund zwei Jahren die Nachricht kam, dass er bald Vater werden würde, packte ihn der Vorsatz, etwas zu erfinden, dass sein bevorstehendes Leben mit seinem Sohn nachhaltig verbessere. Somit entstand bumpli, ein Produkt, das aus handelsüblichen Kindertrinkflaschen ein leuchtendes Nachtlicht erschafft.

LED-Einheit bei bumpli dabei

Die Idee dahinter war, dass bumpli Eltern bei der Fläschchenzubereitung als Lichtquelle dienen soll oder Kindern dabei hilft, das Schlafen angstfrei zu erlernen. So geht’s: Eine LED-Einheit wird in eine elastische Silikonhülle gelegt und alles über den Boden der Flasche gestülpt. Dann eingeschaltet. Die Lichtquelle hält bis zu 100 Stunden, bevor sie wieder aufgeladen werden muss.

Mittlerweile hat Ayari mehr als nur das Nachtlicht im Sortiment seines Online-Shops. Auf der Webseite finden sich Spielzeuge (Pop it), Flaschen und Lunchboxes. Auf seinem Blog thematisiert er Fragen zu Schadstoffen in (Silikon-)Spielzeug, beschreibt das Trinkverhalten von Kindern und Geschwisterbeziehungen.

Wer mehr von bumpli und Ayari sehen will, hat heute Abend bei „2 Minuten 2 Millionen“ die Gelegenheit dazu. Weiters dabei: Gleam, KrenBlem, Jausengeld und Phönix.

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calliora
© calliora - Frederik Träuble und Jonas Wildberger.

Das Münchner Startup calliora von Frederik Träuble und Jonas Wildberger entwickelt eine KI-Plattform für Krankenhäuser, die den Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand reduzieren und Erlöse besser absichern soll. Nach Angaben des Unternehmens begleitet die Software Behandlungsfälle von der Aufnahme bis zur Abrechnung und verknüpft dafür Informationen aus verschiedenen bestehenden Systemen.

calliora: Fokus auf Dokumentation und Abrechnung

Ein Schwerpunkt liegt auf Dokumentation und Abrechnung. Die Plattform unterstützt bei der Kodierung und prüft Fälle auf typische Prüfmuster des Medizinischen Dienstes. Zudem sollen abrechnungsrelevante Informationen frühzeitig erkannt und für die weitere Bearbeitung im Krankenhaus bereitgestellt werden. Für das Controlling bietet calliora eigene Auswertungen und Analysen an.

Hinter dem Produkt steht die Annahme, dass Informationen zu einem Behandlungsfall in Krankenhäusern über zahlreiche unterschiedliche Systeme und Prozesse verteilt sind. Fehlen Angaben oder werden sie nicht an der richtigen Stelle übernommen, kann dies zu zusätzlichem Bearbeitungsaufwand oder zu Problemen bei der Abrechnung führen. Calliora will diese Lücken durch eine zentrale, KI-gestützte Verarbeitung der vorhandenen Informationen verringern.

Bertelsmann und Angel-Investoren dabei

Nun hat das Münchner Startup eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen US-Dollar abgeschlossen: „Unsere Pre-Seed-Runde wird von BHI – Bertelsmann Healthcare Investments und redalpine angeführt. Mit dabei sind Angel-Investoren aus Krankenhausmanagement und KI, darunter Dr. Ulrich Wandschneider (ehemaliger CEO von Asklepios und Mediclin AG), Sara Siegel (Global Health Sector Leader, Deloitte), Peter Sarlin (Postscriptum, NestAI, QuTwo & Silo AI) und Frank Hutter (Prior Labs)“, schreibt das Startup in einem LinkedIn-Post.

Die Plattform soll bereits bei der Aufnahme eines Falls unterstützen und prüfen können, ob eine Behandlung ambulant, stationär oder als Hybrid-DRG abzurechnen ist. Dabei dokumentiert sie die dafür maßgeblichen Gründe. Im weiteren Verlauf soll die Software fehlende Informationen, Fristen und mögliche nächste Schritte erkennen und das Klinikpersonal dort einbinden, wo eine menschliche Prüfung erforderlich ist.

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