26.09.2025
UNFALLPRÄVENTION

BuildsaVR: Strabag und AIT starten VR-Sicherheitstraining

Der heimische Bauriese Strabag nutzt in der Sicherheitsunterweisung nun auch das Virtual-Reality-Tool BuildsaVR, das gemeinsam mit dem AIT Center for Technology Experience entwickelt wurde.
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buildsaVR in Aktion | © AIT/Christine Wahlmüller-Schiller
buildsaVR in Aktion | © AIT/Christine Wahlmüller-Schiller

Wie kann ich mich als Bauarbeiter:in sicher zwischen den großen Baumaschinen bewegen? Um diese Frage für sich zu beantworten, können Mitarbeiter:innen des österreichischen Bauriesen Strabag nun mittels Virtual Reality die Baustellenumgebung vom Bagger aus erleben.

Perspektivenwechsel

„Durch die immersive VR-Erfahrung können die Trainierenden die Perspektive der Baumaschinenlenker:innen einnehmen und deren eingeschränktes Sichtfeld hautnah erleben. Dies fördert ein tiefgreifendes Verständnis für potenzielle Gefahren und hilft dabei, riskante Situationen besser einzuschätzen“, erklärt Helmut Schrom-Feiertag vom AIT Center for Technology Experience. Dieses setzt das Projekt BuildsaVR gemeinsam mit Strabag um.

„Optimale Erweiterung und Ergänzung zu klassischen Ausbildungsmethoden“

Der beschriebene ist dabei nur einer von drei Usecases in der Sicherheitsunterweisung, die mit BuildsaVR aktuell abgedeckt werden. Trainiert werden können mit dem Tool etwa auch die Überprüfung auf Sicherheitsmängel und die Durchführung von Sicherheitschecks an Baumaschinen sowie konkrete Anwendungsszenarien von Sicherheitsregeln in simulierten komplexen Situationen. „Die neue Trainingsmöglichkeit mit Headsets in Virtual Reality ist eine optimale Erweiterung und Ergänzung zu klassischen Ausbildungsmethoden“, kommentiert Jens Hoffmann, Zentralbereichsleiter Strabag Innovation & Digitalisation.

Weitere BuildsaVR-Trainingsmodule für Strabag geplant

Künftig sind eine ganze Reihe weiterer Trainingsmodule geplant, etwa für Asbestfachleute oder in der LKW-Verladung. „Arbeitssicherheit kann gut in Virtual Reality trainiert werden, das hat viele Vorteile. Die Trainierenden können jederzeit individuell orts- und zeitunabhängig mit einem Headset die einzelnen Trainingsmodule mit kritischen Situationen gefahrlos absolvieren – auch Wiederholungen sind kein Problem und festigen das Wissen“, meint Helmut Schrom-Feiertag.

AIT mit VR-Erfahrung von Polizei, Rettung und Feuerwehr

Das AIT hat ähnliche Projekte zuvor bereits für Einsatzkräfte wie Polizei, Notfallsanitäter:innen und Feuerwehr sowie für die Forstwirtschaft umgesetzt. Auch Faktoren wie Stressmessung und Kommunikation im Team spielen dabei eine Rolle. Die Umsetzung der Tools wie BuildsaVR erfolgt dabei in enger Zusammenarbeit mit den Partnern, betont man seitens AIT Center for Technology Experience. „Wichtig ist, dass die Trainer:innen mit ihren Erfahrungen sowie die bisherigen Ausbildungsziele von Anfang an mit einbezogen werden“, so Schrom-Feiertag.

Mehrsprachigkeit beim BuildsaVR durch „absolute Minimierung“ von Text

Im konkreten Fall wurde etwa die Anforderung nach Mehrsprachigkeit durch „absolute Minimierung“ von Text und Konzentration auf visuelles Erklären durch Bilder und Videos gelöst. Der Erfolg zeige sich in der Zufriedenheit der Trainierenden. „In einer Evaluationsstudie des AIT zeigte sich, dass die Usability der Trainingslösung insgesamt und die virtuelle Steuerung der Baumaschinen sehr gut bewertet wurden. Die Akzeptanz und Zufriedenheit mit der BuildsaVR Trainingslösung ist in allen Altersgruppen sehr hoch“, heißt es vom AIT. Aktuell ist das Projekt auch für den eAward in der Kategorie „Zukunftstechnologien“ nominiert.

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Bernd Greifeneder vor dem in Bau befindlichen neuen Dynatrace Campus in Linz | © Hermann Wakolbinger
Bernd Greifeneder vor dem in Bau befindlichen neuen Dynatrace Campus in Linz | © Hermann Wakolbinger

Seinen Sitz hat der ursprünglich 2005 in Linz gegründete Observability-Spezialist Dynatrace bereits mit dem ersten Exit 2011 in die USA verlegt. 2019 folgte der Börsengang in New York (brutkasten berichtete damals). Österreich blieb dennoch ein zentraler Standort für den nunmehrigen Weltmarktführer im Bereich KI-basierter Observability. Ein neuer Büro-Campus in Linz mit 29.000 Quadratmetern soll demnächst bezogen werden, wie brutkasten berichtete. Von den weltweit aktuell rund 5.600 Mitarbeiter:innen sind etwa 28 Prozent an den sechs österreichischen Standorten in Linz, Wien, Graz, Klagenfurt, Hagenberg und Innsbruck beschäftigt.

Umsatzsprung um weitere 18 Prozent

Im Geschäftsjahr 2024/2025 war die Zahl der Beschäftigten noch bei rund 5.200 gelegen – und der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) bei 1,7 Milliarden US-Dollar. Wie Dynatrace nun bekanntgab, konnte letzterer im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/2026 auf 2,054 Milliarden Dollar erhöht werden – ein Sprung um 18 Prozent (bzw. 16 Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse). Dabei habe man mit 29 Prozent „bereinigter operativer Marge“ eine „starke Profitabilität“ aufweisen können, heißt es vom Unternehmen.

Noch viel Potenzial bei KI-gestützter Observability

Und man sieht in der eigenen Branche noch enormes Potenzial: Der adressierbare Markt für Observability, Application Security und AI/LLM Observability werde auf 92 Milliarden US-Dollar geschätzt. Rund 10 Milliarden US-Dollar würden davon bereits AI Observability zugerechnet. „Wir sind auf dem Weg zu autonomen digitalen Ökosystemen, die sich selbst verwalten, Leistung sowie Kosten optimieren und Probleme beheben, bevor sie sich auf die Nutzer auswirken. Für diese Systeme ist KI-gestützte Observability unerlässlich, weil sie ansonsten blind für die reale Welt wären“, kommentiert Dynatrace-Gründer und CTO Bernd Greifeneder.

Standort Linz mit zentraler Rolle

Beim Abrufen dieses Potenzials spielt laut Gründer auch die oberösterreichische Hauptstadt mit dem Engineering Headquarter eine zentrale Rolle: „In Linz entwickeln wir nicht nur unser Produkt, das KI tief in seiner DNA trägt, sondern betreiben an der Johannes Kepler Universität auch Forschung, um Deep-Tech-Lösungen zu entwickeln, die es auf dem Markt noch nicht gibt.“

Greifeneder: „Zeigen jeden Tag, dass wir an den europäischen Standorten herausragende Engineering-Talente finden“

Greifeneder betont dabei, Europa könne im KI-Wettbewerb mit China und den USA selbstbewusst sein: „Bei Dynatrace zeigen wir jeden Tag, dass wir an den europäischen Standorten herausragende Engineering-Talente finden. Menschen aus der ganzen Welt entscheiden sich bewusst dafür, hier zu arbeiten und zu leben.“ Europa stehe an der Spitze, wenn es darum geht, Compliance-Anforderungen zu verstehen und ihnen gerecht zu werden. „Bereiche, in denen wir uns jedoch noch verbessern können, sind Geschwindigkeit und der Mut zum Risiko“, so der Gründer.

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