15.10.2020

bsurance: Wiener InsurTech integriert Versicherungen in Elektrogeräte bei kika & Leiner

Das Wiener InsurTech bsurance hat für die Einrichtungshäuser von kika und Leiner eine digitale Versicherungslösung entwickelt, die es Kunden ermöglicht, direkt beim Kauf von Elektrogeräten einen zusätzlichen Geräte-Schutz abzuschließen. Als Risikoträger tritt die Uniqa auf.
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bsurance
(c) v.l.n.r.: Alexander Huter (Underwriter - UNIQA), Lorenz Gräff (CEO & Gründer - bsurance), Thomas Frassl (Einkäufer für Kücheneinbaugeräte - kika/Leiner) | (c) bsurance GmbH

Das in Wien ansässige InsurTech bsurance hat sich mit der digitalen Integration von Versicherungslösungen direkt am Point of Sale einen Namen gemacht. Das Startup, das 2017 gegründet wurde, kooperiert mittlerweile mit zahlreichen Partnern. So bietet beispielsweise das Zahnputz-Startup Playbrush mit Hilfe der SaaS-Lösung von bsurance im Abo-Package eine Zahn-Unfallversicherung der Uniqa an – der brutkasten berichtete.

bsurance: Kooperation mit kika & Leiner

Wie bsurance am Donnerstag mitteilte konnte das InsurTech nun einen weiteren Partner für sich gewinnen. In Kooperation mit der Uniqa entwickelte das Startup eine Versicherungslösung für die österreichische Möbelkette kika/Leiner. Konkret können Kunden beim Kauf von Elektrogeräten einen zusätzlichen Geräte-Schutz in einem der 42 Modehäuser abschließen. Als Risikoträger fungiert die Uniqa.

Die Konditionen

Der Versicherungsschutz ist sowohl für Einzelgeräte als auch für Einbaugeräte beim Küchenkauf erhältlich. Die Versicherungsleistungen laufen über fünf Jahre und sind zusätzlich zur Herstellergarantie gültig. Abhängig vom jeweiligen Kaufpreis gibt es den E-Geräte-Schutz ab 42 Cent pro Monat

„In der Zusammenarbeit mit kika/Leiner sind wir erstmalig den Schritt von einem rein digitalen Einsatz hin zu einer Omnichannel Lösung gegangen, die in der Filiale und zukünftig auch im Online Store den Vertriebs- und Schadenprozess inklusive einer Callcenter Anbindung unterstützt“, so Lorenz Gräff, CEO und Gründer des InsurTech.


Videoarchiv: Versicherungen und InsureTechs in der Coronakrise

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Das Gründungsteam von AI Baseline: Xenia Galkina, CEO, und Alexander Czech, CTO | © APA-Fotoservice / Krisztian Juhasz
Das Gründungsteam von AI Baseline: Xenia Galkina, CEO, und Alexander Czech, CTO | © APA-Fotoservice / Krisztian Juhasz

KI-Agenten sollen in Unternehmen und Organisationen zunehmend komplexe Aufgaben übernehmen – etwa die Analyse von Hunderttausenden Seiten interner Berichte, Dokumente und Richtlinien. Bisherige Retrieval-Systeme stoßen dabei jedoch an technische und ökonomische Grenzen, meint man beim Wiener Startup AI Baseline. Ein KI-Agent beginne bei aktuellen Ansätzen nämlich für jede neue Frage eine eigenständige Suche, wodurch dieselben Dokumente immer wieder neu verarbeitet werden müssten. Das führe zu einem hohen Verbrauch an kostenpflichtigen Modell-Tokens, Rechenleistung und Zeit. Bei anspruchsvollen Fragen könne die Beantwortung bis zu 40 Minuten dauern, während die zugrunde liegenden Textfragmente oft nicht mehr bis zur Originalquelle zurückverfolgt werden können.

„Knowledge Space“ für mehr Effizienz und Transparenz

Um dieses Zusammenspiel aus Effizienz- und Transparenzproblemen zu lösen, hat das von CEO Xenia Galkina und CTO Alexander Czech gegründete Unternehmen eine neue Retrieval-Architektur entwickelt. Das System bildet Informationen in einer logisch verknüpften Ebene ab, wodurch die Herkunft der Daten über die Struktur des sogenannten „Knowledge Space“ erhalten bleibt. Da die aufwendige Strukturierung einmalig bei der Datenaufnahme erfolgt, soll der anschließende Rechercheprozess auch bei großen Datenmengen wirtschaftlich und nachvollziehbar bleiben. Das Versprechen des Startups: Organisationen müssen bei KI-Anfragen nicht mehr zwischen Geschwindigkeit, Kosten und Qualität wählen.

Überzeugende Benchmark-Vergleiche

Eigenen Benchmark-Tests zufolge soll der „Research Mode“ von AI Baseline im Vergleich zu herkömmlichem agentischen RAG eine um 44 Prozent höhere Antwortqualität liefern, bis zu 22-mal schneller arbeiten und 72 Prozent weniger Input-Tokens verbrauchen. Bei maximaler Performance erreicht das System laut Unternehmensangaben mehr als die doppelte Antwortqualität bei nahezu neunfacher Geschwindigkeit und rund 15 Prozent geringeren Kosten.

20.000 GPU-Stunden auf Supercomputer Leonardo im AI:AT Hub

Das im Dezember 2025 gegründete bzw. im Hub aufgenommene Startup wird von NVIDIA Inception sowie AWS unterstützt und ist Mitglied im AI:AT Coworking Hub der AI Factory Austria. Für die Entwicklung der ersten Produktversion nutzte das bootstrappende Team unter anderem 20.000 GPU-Stunden auf dem europäischen Supercomputer Leonardo, die über die AI Factory Austria und EuroHPC bereitgestellt wurden. „Die Arbeit im AI:AT Hub war für uns ein echter Booster“, heißt es von CEO Xenia Galkina. Der Zugang zu Hochleistungsinfrastruktur habe es erst möglich gemacht, die Technologie in dieser Größenordnung umzusetzen. CTO Alexander Czech verweist zudem auf den Wert des Netzwerks: „Ebenso wertvoll ist die Community: Der Austausch mit anderen Gründern […] und der Zugang zu Experten […] haben uns geholfen, über die Technologie selbst hinauszudenken“.

Die Lösung richtet sich laut AI Baseline vor allem an technische Teams in regulierten und datenintensiven Branchen wie Life Sciences, Healthcare, Recht, Finanzforschung und dem öffentlichen Sektor. Während der aktuellen Beta-Phase kann die Architektur über eine API oder als Claude Skill getestet werden. Zudem sucht das Unternehmen derzeit Design-Partner für seine Ingestion Engine.

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bsurance: Wiener InsurTech integriert Versicherungen in Elektrogeräte bei kika & Leiner

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  • So bietet beispielsweise das Zahnputz-Startup Playbrush mit Hilfe der SaaS-Lösung von bsurance im Abo-Package eine Zahn-Unfallversicherung der Uniqa an – der brutkasten berichtete.
  • Wie bsurance am Donnerstag mitteilte konnte das InsurTech nun einen weiteren Partner für sich gewinnen.
  • In Kooperation mit der Uniqa entwickelte das Startup eine Versicherungslösung für das österreichische Möbelhaus kika und Leiner.
  • Die Versicherungsleistungen laufen über fünf Jahre und sind zusätzlich zur Herstellergarantie gültig.

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