06.05.2016

Brutkasten-Wochenrückblick: Die 5 meistgelesenen Artikel in der KW18

Diese Artikel haben unsere Brutkasten-Leser in der ersten Maiwoche 2016 am meisten interessiert.
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gstockstudio-fotolia: Finanzierungsrunden und Neuigkeiten in der österreichischen Startup Community.

Wie viel Kommunikationsarbeit braucht ein Startup?

Diese Frage stellt sich in den meisten Fällen erst relativ spät, denn gerade in frühen Phasen eines Unternehmens spielt professionell geführte Kommunikation häufig eine untergeordnete Rolle. Gut durchdachte Kommunikation kann jedoch bereits in einem frühen Startup-Stadium der Unternehmensexistenz einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung leisten.

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Das Ab- und Aufdrehen bei Servus TV

Erst am Dienstag hatte Red Bull bekannt gegeben, den Sendebetrieb von ServusTV einstellen zu wollen und daher mehr als 265 Personen zu kündigen. Als Grund wurden zunächst wirtschaftliche Schwierigkeiten angegeben. Bald darauf wurde bekannt, dass die versuchte Gründung eines Betriebsrates der wahre Anlass für das Aus gewesen sei.

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Bald darauf richteten sich über 200 Mitarbeiter in einem offenen Brief an die Unternehensleitung, und sprachen sich gegen einen Betriebsrat aus. Mittwochnachmittag kam es schließlich zu einem konstruktiven Gespräch zwischen den Verantwortlichen von Arbeiterkammer, Gewerkschaft und Red Bull betreffend Servus TV. Die Mitarbeiter behalten ihre Job und der Sender wird nun schlussendlich doch nicht eingestellt.

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Welche Eigenschaften sollte ein Gründer haben?

Auch wenn Amerikaner beim Entwickeln technischer Ideen sicher nicht besser sind, so sind sie in der Vermarktung ihrer Produkte und Ideen immer ein Stück voraus. Europäer sind sehr gut im Lösen technischer Problemen, aber oft fehlt ihnen einfach der Mut mit der Idee an die Öffentlichkeit zu gehen und sie auch zu verkaufen.

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Styria Ventures: Executive Director Bernhard Thalhammer im Interview

Bernhard Thalhammer ist Executive Director von Styria Ventures, der neuen Venture Unit der Styria Media Group. Zum Launch der Website gibt er uns einen umfassenden Einblick in das Geschäftsmodell, die Strategie und welche Beteiligungen in Zukunft eingegangen werden sollen.

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Investment Punk Gerald Hörhan: „Das Mittelstandsleben ist nichts für mich“

Gerald Hörhan ist österreichischer Investment Banker, Unternehmer und Autor. Der Millionär ist vielleicht noch besser bekannt unter seinem „Spitznamen“: Investment Punk. Im Interview erzählt der schillernde Investor, wieso er schon als Dreizehnjähriger den Entschluss fasste, reich werden zu wollen und wieso Crowdfunding der moderne Weg zum Erfolg ist.

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Serwas: Innsbrucker Startup beheizt weiteres Schwimmbad mit KI-Servern

Im September hatte Serwas ein Pre-Seed-Investment verkündet. Nun präsentierte das Innsbrucker Startup sein zweites Kundenprojekt.
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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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