07.10.2022

brutkasten wird Co-Veranstalter des Wiener Strategieforums

Das Wiener Strategieforum soll mit Brutkasten Media als Partner zur laufenden Strategie-Community ausgebaut werden, die von exklusiven Insights profitiert.
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Brutkasten Media wird Co-Veranstalter des Wiener Strategieforums
Thomas Maidorfer (Wiener Strategieforum), Dejan Jovicevic (Brutkasten Media) und Werner Hoffmann (Wiener Strategieforum) | (c) brutasten / WU Wien
In eigener Sache

Rund 150 persönlich geladene Führungskräfte besuchen jedes Jahr das Wiener Strategieforum. Damit ist es eine der exklusivsten Austauschplattformen für die wirtschaftlichen Entscheider:innen des Landes. Gemeinsam mit anderen CEOs und der Fachwissenschaft werden dabei essenzielle Fragen der Zukunftsgestaltung diskutiert.

Exklusive Insights aus dem brutkasten-Netzwerk für Wiener Strategieforum-Mitglieder

Nun soll das Wiener Strategieforum zu einer laufenden Strategy-Community ausgebaut werden. Dabei spielt Brutkasten Media als neuer strategischer und operativer Partner eine zentrale Rolle. „Wir werden das Event nicht nur technisch umsetzen, sondern es als führendes Wirtschafts- und Innovationsmedium auch gemeinsam mit Werner Hoffmann und Thomas Maidorfer aktiv mitgestalten. So werden wir den Mitgliedern wertvolle, exklusive Insights aus unserem Netzwerk liefern, auf deren Basis sie noch bessere Entscheidungen treffen können“, sagt brutkasten-Gründer und CEO Dejan Jovicevic.

Neuartiges Content-Modell weist in die Zukunft

Dabei setzt Brutkasten Media sein digitales, multimediales Repertoire ein, um auch die digitale Transformation des Wiener Strategieforums selbst voranzutreiben. Auch abseits des renommierten Jahresevents bekommen Mitglieder nun auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Content und außerdem Zugang zu weiteren Events. “Mit exklusiven und sorgsam kuratierten Spot-On-Inhalten generieren wir für die Wiener Strategieforum-Community einen massiven Mehrwert auf eine Weise, wie man es in Österreich noch nicht kennt”, sagt Jovicevic, und verrät: “Dieses neuartige Modell wird in zukunft eine noch größere Rolle beim brutkasten spielen und schrittweise weiteren Communities zugänglich gemacht werden”.

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Enact, Roboter die fühlen, Roboter, Robotik
© Enact

Roboter können viel. Sie sehen fast alles, sie schweißen, heben, sortieren. Eines fehlt ihnen jedoch: Fingerspitzengefühl. Deshalb bleiben die letzten Handgriffe der Montage Handarbeit: ein Kabel, das einrasten muss, eine Dichtung, die sitzen muss, eine Schraube, die klemmt. Diesem Mangel an Feinfühligkeit stellt sich das Schweizer Startup Enact entgegen und baut Roboter, die Kraft spüren. Sie messen Druck und Widerstand über ihre eigenen Antriebe, wie der Mensch über Muskeln und Sehnen, und ein Modell lernt daraus, heißt es. Der Roboter merkt ohne Zusatzsensoren und ohne künstliche Haut, ob das Teil sitzt.

Enact von Caltech-Forscher gegründet

Dass das mehr als eine Nische ist, zeigen die Zahlen. China etwa hat 2025 354.000 Industrieroboter installiert, fast drei von fünf weltweit (IFR). Europa gewinne dagegen nicht über Masse sondern über Varianz, und genau dort rechnen sich Roboter bisher selten, weil jemand jede Aufgabe einzeln programmieren müsse. Roboter, die durch Vormachen lernen und spüren, ob ein Teil sitzt, sollen diese Einzelprogrammierung ersparen und auch kleine Serien automatisierbar machen. Genau hier setzt Enact an: bei den letzten Handgriffen der Montage.

Gegründet wurde das Zürcher Startup im März 2026 von Manuel Yves Galliker. Der Maschinenbauer der ETH Zürich war Gastforscher am Caltech, leitete bei 1X das Team, das dem Humanoiden NEO das Gehen beibrachte, und arbeitete danach bei Physical Intelligence.

Dort sah er, dass Kamera und Teleoperation für die Fabrik nicht ausreichen, und ging zurück nach Zürich. „Das Silicon Valley hat historisch betrachtet enorme Stärken in Software und KI, aber es fehlt an Spezialisten für Robotik und Hardware-Engineering“, sagt Galliker.

Investment von Mensch

Nun sammelte er mit Enact 30 Millionen US-Dollar in einer Pre-Seed-Runde ein, und das noch bevor es ein Produkt gibt. Das hat einen Grund, wie man in der Aussendung liest: „Das Startup baut alles selbst. Antriebe, Regelung und Modell entstehen unter einem Dach, was am Anfang mehr kostet als ein Modell auf einen fremden Arm zu setzen.“ Die ersten Antriebe laufen, der Ansatz sei laut Enact validiert.

Angeführt wird die Millionen-Runde von redalpine, Notion Capital und firstminute capital. Als Business Angels investieren Yann LeCun (von 2013 bis Ende 2025 Chief AI-Scientist bei Meta), Arthur Mensch (Co-Founder Mistral AI), Andrew Lonsberry (Path Robotics) und David Wallerstein (früher Tencent). Aktuell arbeiten zehn Personen in Zürich, bis Ende 2027 sollen es viermal so viele werden.

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