09.10.2017

Brutkasten-Wahlhilfe Teil 3: Kurz und Kern im Whatchado-Video

Nationalratswahl-Special. Whatchado hat die Spitzenkandidaten der sechs Parteien, die Aussicht auf einen Einzug in den Nationalrat haben, in seinem Video-Format abgebildet. Teil 3: Sebastian Kurz und Christian Kern.
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Quelle: www.facebook.com

Für einige ist die Wahl der richtigen Partei noch nie so leicht gefallen, wie für die Nationalratswahl am kommenden Sonntag. Andere sind auch einen Tag vor dem Urnengang noch unentschlossen. Am Sonntag wird zwar keine Person, sondern eine Partei gewählt. Aber dennoch ist klar: Die Persönlichkeit der Spitzenkandidaten ist vielfach das entscheidende Kriterium. Wie die mediale Diskussion im Vorfeld dieser Wahl nahelegt, ist das wahrscheinlich sogar noch stärker der Fall, als bei den vorangegangenen Nationalratswahlen.

+++ Der digitale Wahlkampf +++

Je sieben Fragen für sechs Kandidaten

Der Brutkasten will bis zuletzt Unentschlossenen bei der Entscheidung helfen: Noch einmal könnt ihr jeden einzelnen Spitzenkandidaten genauer unter die Lupe nehmen. Die Wiener Video-Plattform Whatchado hat die Frontleute der Parteien dazu in ihrem klassischen Format abgebildet. Peter Pilz, Matthias Strolz, Ulrike Lunacek, Heinz-Christian Strache, Sebastian Kurz und Christian Kern haben jeweils die sieben Whatchado-Fragen beantwortet:

1. Drei Ratschläge an dein 14-jähriges Ich?
2. Was steht auf deiner Visitenkarte?
3. Was ist das Coolste an deinem Beruf?
4. Was ist die Einschränkung an deinem Beruf?
5. Worum geht es in deinem Beruf?
6. Wie ist dein Werdegang?
7. Ginge dein Beruf auch ohne deinen Werdegang?

In Teil 3 unserer Wahlhilfe zeigen wir euch, was Sebastian Kurz von der ÖVP (bzw. Liste Kurz) und Christian Kern von der SPÖ geantwortet haben:

Sebastian Kurz:

Christian Kern:

 

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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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