09.10.2017

Brutkasten-Wahlhilfe Teil 1: Pilz und Strolz im Whatchado-Video

Nationalratswahl-Special. Whatchado hat die Spitzenkandidaten der sechs Parteien, die Aussicht auf einen Einzug in den Nationalrat haben, in seinem Video-Format abgebildet. Teil 1: Peter Pilz und Matthias Strolz.
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Quelle: www.facebook.com
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Für einige ist die Wahl der richtigen Partei noch nie so leicht gefallen, wie für die Nationalratswahl am kommenden Sonntag. Andere sind auch einen Tag vor dem Urnengang noch unentschlossen. Am Sonntag wird zwar keine Person, sondern eine Partei gewählt. Aber dennoch ist klar: Die Persönlichkeit der Spitzenkandidaten ist vielfach das entscheidende Kriterium. Wie die mediale Diskussion im Vorfeld dieser Wahl nahelegt, ist das wahrscheinlich sogar noch stärker der Fall, als bei den vorangegangenen Nationalratswahlen.

+++ Der digitale Wahlkampf +++

Je sieben Fragen für sechs Kandidaten

Der Brutkasten will bis zuletzt Unentschlossenen bei der Entscheidung helfen: Noch einmal könnt ihr jeden einzelnen Spitzenkandidaten genauer unter die Lupe nehmen. Die Wiener Video-Plattform Whatchado hat die Frontleute der Parteien dazu in ihrem klassischen Format abgebildet. Peter Pilz, Matthias Strolz, Ulrike Lunacek, Heinz-Christian Strache, Sebastian Kurz und Christian Kern haben jeweils die sieben Whatchado-Fragen beantwortet:

1. Drei Ratschläge an dein 14-jähriges Ich?
2. Was steht auf deiner Visitenkarte?
3. Was ist das Coolste an deinem Beruf?
4. Was ist die Einschränkung an deinem Beruf?
5. Worum geht es in deinem Beruf?
6. Wie ist dein Werdegang?
7. Ginge dein Beruf auch ohne deinen Werdegang?

In Teil 1 unserer Wahlhilfe zeigen wir euch, was Peter Pilz von der Liste Pilz und Matthias Strolz von den Neos geantwortet haben:

Peter Pilz:

Matthias Strolz:

 

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fonio
© fonio/canva - Alexander Brix.

Das Scaleup fonio.ai von Daniel Keinrath und Matthias Gruber ist eines der aufstrebendsten Startups Österreichs. Im Juni sicherte man sich ein 14,6 Millionen Euro Seed-Investment und knackte rund zwei Monate später die 10-Mio.-ARR-Marke. Am AustrianStartups Summit verkündete CCO Alexander Brix gegenüber brutkasten die nächsten Ziele. Und die sind ambitioniert.

fonio: Globaler Rollout

Fonio.ai möchte im kommenden Jahr seine Präsenz global ausbauen. „Wir wollen 20 neue Märkte in Nord Amerika und Europa aufgreifen“, sagt Brix. „Wir streben aber auch Asien an, um auf der globalen Landkarte präsent zu bleiben und eine global führende Marke aus Wien heraus aufzubauen. Auch ein Büro in New York ist geplant. Das größte Risiko für uns ist momentan, langsamer zu werden und unsere schnelle Arbeitskultur zu verlieren.“

Mehr Arbeitskraft geplant

In diesem Sinne möchte das Wiener KI-Startup 2027 auch 300 neue Mitarbeiter:innen einstellen und schielt schon, zumindest peripher, auf einen Decacorn-Status hin. Eine genaue Timeline dafür hat das Team nicht, aber das Mindset dafür wohl bereits inhaliert, wenn Brix sagt: „Es ist kein Status, auf den man hinarbeitet, sondern man möchte einen guten Job machen und das Produkt in möglichst viele Unternehmen bringen. Dass man dann vielleicht Decacorn wird, ist ein Nebeneffekt. Einen Zeitrahmen, bis wir das schaffen, haben wir uns nicht gesetzt, aber es ist unsere Ambition einen Global Player zu bauen und sicherzustellen, dass der ‚AI Communication Layer‘ aus Europa kommt und nicht von amerikanischen oder vielleicht chinesischen Unternehmen besetzt wird. Wer die Kommunikation beherrscht, der hat sehr viel Macht. Und wir wollen diese Macht auf jeden Fall in Europa halten. Das heißt, um das zu schaffen, ist es der natürliche Weg, dass wir ein Decacorn werden.“

Series-A steht an

Auf diesem Weg habe man aktuell ein Angebot entwickelt, das mittlerweile sämtliche textbasierten Kommunikationskanäle sowie Telefonsysteme in Form von PBX umfasse. Damit könne man die gesamte „Communication Suite“ mittelständischer Unternehmen bereits vollständig abdecken, erzählt Brix von einer weiteren Neuerung. Eine andere Neuigkeit betrifft die Finanzierung. Zwar gibt sich Brix dazu etwas bedeckt, lässt aber fallen, dass man kurz vor einer Series-A-Finanzierung stehe. Details sollen im kommenden Jahr folgen.

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