02.03.2022

brutkasten holt Finanzjournalisten und Bitcoin-Experten Niko Jilch an Bord

Mit Niko Jilch als "editor at large" verstärkt der brutkasten die Hintergrund-Berichterstattung zu den Themen Geld, Börse und Bitcoin.
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Niko Jilch © brutkasten/schauer-burkart
Niko Jilch © brutkasten/schauer-burkart

Es ist soweit: brutkasten und der Finanzjournalist Niko Jilch bauen ihre Zusammenarbeit stark aus. Das gemeinsame Ziel: Die modernste Berichterstattung zu Geld, Börse und Bitcoin zu liefern. Jilch wird als “editor at large” an neuen Projekten rund um die digitale Welt der Wirtschaft arbeiten. “Der brutkasten hat als führendes deutschsprachiges Medium für Innovation einen genauen Blick auf Märkte, die sich in einem starken Umbruch befinden. Das gilt auch ganz besonders für die Finanzmärkte und dafür, wie Menschen Geld anlegen. Mit Niko Jilch haben wir einen ausgewiesenen Finanzexperten an Bord, der einen guten Sinn für Innovation und Digitalisierung hat”, sagt Dejan Jovicevic, Co-Founder und CEO des brutkastens.

Starkes Wachstum für brutkasten Finance

“Brutkasten hat sich zur wichtigsten digitalen Plattform für Wirtschaft und Entrepreneurship entwickelt. Ich schreibe seit zwei Jahren eine Kolumne, auf die ich haufenweise gutes Feedback bekomme. Da muss man ausbauen. Für mich der perfekte Ort, mich journalistisch und unternehmerisch weiterzuentwickeln”, so Jilch. Mit “brutkasten Finance” baut das Medienhaus seit einem Jahr aktiv eine Community rund um Themen wie FinTech, Geldanlage, Kryptowährungen und financial literacy auf. “Brutkasten Finance ist unser am stärksten wachsendes Vertical und wir werden die Berichterstattung in diesem Bereich in Umfang und Formaten weiter ausbauen”, sagt brutkasten-Chefredakteurin Sara Grasel. “Ich freue mich sehr, dass wir für diese Mission mit Niko Jilch einen renommierten Finanzjournalisten gewinnen konnten”.

„Der Brutkasten ist ein Medium mit starkem unternehmerischen Mindset und großem Wachstum. Das ist das richtige Umfeld für moderne journalistische Arbeit“, sagt Niko Jilch.

Über Niko Jilch

Jilch war zuletzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Thinktank Agenda Austria tätig, wo er auch einen Podcast aufgebaut hat. Davor war Jilch acht Jahre lang Mitglied der Wirtschaftsredaktion der “Presse”. Mit Jänner 2022 hat Niko Jilch sich als Finanzpublizist und Speaker selbstständig gemacht. “Die Kooperation mit brutkasten ist für mich logisch. Dort herrscht der richtige Spirit, nah dran an den digitalen Startups, die das 21. Jahrhundert prägen werden”, so Jilch. Sein zweites großes Projekt passt dazu: Mitte Februar hat der Journalist „Was Bitcoin bringt“ gestartet – eine Plattform mit Podcast, YouTube-Kanal und Newsletter. 

“Wir leben in einer Zeit rasanter Veränderung. Die neue, digitale Welt wächst extrem schnell, während die alte Welt an ihren eigenen Widersprüchen scheitert. Die extrem lockere Geldpolitik, die negativen Realzinsen, die Inflation und die finanzielle Repression: All das verunsichert die Menschen. Zu recht. Gerade die Jungen suchen nach Auswegen und die digitale Economy wird sie liefern. Das muss man begleiten, erklären und erörtern”, so Jilch. 

Über brutkasten

Brutkasten ist das führende deutschsprachige Medium für Innovation, Unternehmertum und Startups. Wir sind multimediales Sprachrohr für alle, die die Zukunft durch neue Technologien, Visionen und Arbeitsweisen aktiv gestalten. Die brutkasten-Gruppe bietet Gestalter:innen der Zukunft einen Ort, sich zu Informieren, Austauschen und Vernetzen. Mit drei Online- und Print-Magazinen, einer Multimedia-Produktion mit Schwerpunkten auf innovativen Video-Formaten, Live-Streaming und digitalen Events schaffen wir eine Bühne für Technologien und Projekte der Zukunft. 

“Als Leitmedium für Innovation, Startups und die digitale Wirtschaft wollen wir uns messerscharf auf diese Themen fokussieren und mehr Insights und Relevanz als der Rest des Marktes bieten. Unser Content soll nicht nur einen Sende-Charakter haben, wie oft in der klassischen Wirtschaftsberichterstattung, sondern auch einen relevanten Nutzen unseren Leser:innen stiften”, sagt Dejan Jovicevic, Co-Founder und CEO des brutkastens.

Dejan Jovicevic ist CEO und Co-Founder des brutkastens © Maximilian Rosenberger
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Vl. A1-CCO Martin Resel und IBM-Österreich-Chef Marco Porak | © A1/APA/Hörmandinger
Vl. A1-CCO Martin Resel und IBM-Österreich-Chef Marco Porak | © A1/APA/Hörmandinger

Dass für Unternehmen kein Weg mehr an Agentic AI vorbeiführt, ist mittlerweile ein Gemeinplatz. Dass eine sichere und konforme Umsetzung davon nicht so einfach ist, ebenfalls. „Für KI im Unternehmenskontext gelten andere Spielregeln als im privaten Bereich. Ich spreche hier besonders von souveräner KI“, sagt Marco Porak, Generaldirektor von IBM Österreich, bei einem gemeinsamen Pressetermin mit A1 und dessen Cloud-Tochter Exoscale. Mit einer gemeinsamen Plattform, die IBM watsonx auf A1 Exoscale bringt, will man Unternehmenskunden gemeinsam eine sichere und digital souveräne Lösung bieten.

„Wir sind Teil der kritischen Infrastruktur“

Denn Schatten-KI, also die Nutzung privater bzw. vom Unternehmen nicht genehmigter KI-Anwendungen durch Mitarbeiter:innen, sei ein echtes Sicherheitsrisiko, betont Martin Resel, stv. Vorstandsvorsitzender von A1 und CCO Enterprise. „Unternehmen können es sich nicht leisten, KI nicht zu nutzen. Da geht es um Wettbewerbsfähigkeit. Alles muss effizienter werden, etwa auch in der Verwaltung. Wenn man dann aber Daten global findet, die eigentlich nicht global gespeichert werden sollten, ist das ein Problem“, sagt Resel.

Für viele A1-Unternehmenskunden und auch für A1 selbst sei das besonders relevant. „Wir sind Teil der kritischen Infrastruktur. Viele hochsensible Daten laufen auf unseren Netzen. Wir haben nicht nur Unternehmen aller Größen als Kunden, sondern zum Beispiel auch Ministerien“, sagt der A1-CCO. Gerade in der aktuellen geopolitischen Situation müssten sich Österreich und ganz Europa daher souverän aufstellen.

Orchestrierte KI-Agenten mit klaren Regeln und voller Transparenz

Und wie macht das die gemeinsame Plattform? „Ich bin mir bewusst, dass ich Repräsentant eines amerikanischen Unternehmens bin“, räumt Marco Porak ein. IBM habe aber nach nicht weniger als 98 Jahren am österreichischen Markt ein anderes Standing, als etwa die US-Hyperscaler. Warum? „IBM hat seit jeher das Prinzip, dass Kundendaten Kundendaten sind und die Architektur vom Kunden bestimmt wird“, so Porak. Und: „Globale Innovation und lokale Kontrolle widersprechen einander nicht.“ Genau so sei es auch bei watsonx. Kunden können dort entscheiden, welche KI-Modelle genutzt werden und wo die Daten liegen. Die Bandbreite geht dabei von lokal gehosteten On-Premise-Lösungen über europäische bzw. Open-Source-Modelle auf europäischen Servern bis zu Frontier-Modellen in Datencentern der US-Hyperscaler.

Konkret greift das System auf eine Vielzahl an Large Language Models (LLMs) und Agentic-Modelle zurück und orchestriert KI-Agenten, um Tasks zu erfüllen. Die dazugehörige Governance-Plattform ermöglicht nicht nur das Festlegen der Regeln dafür, sondern bietet auch jederzeit komplette Transparenz, um jeden Arbeitsschritt und die dafür genutzten Modelle nachvollziehen zu können. Für Martin Resel ist dabei ebenfalls klar: „Dass alles, was aus Asien oder Amerika kommt böse ist, sehen wir nicht so. Wichtig ist die Wahlfreiheit.“ Die Plattform sei daher offen für sämtliche Modelle.

„Wir folgen einer sehr strikten Datenklassifizierung – selber und auch für unsere Kunden“

Je nach Usecase und dem damit verbundenen Sicherheits-Level der Daten seien unterschiedliche LLMs und Speicherorte sinnvoll. „Wir folgen einer sehr strikten Datenklassifizierung – selber und auch für unsere Kunden“, sagt Resel. Nach dieser erfolge die Entscheidung, welche Modelle genutzt werden können. Gleichzeitig optimiere die Plattform durch die passende Modell-Auswahl auch den Token-Verbrauch. „Das kann sonst bekanntlich schnell teuer werden“, sagt der A1-CCO.

A1 bietet seinen Enterprise-Kunden nicht nur Zugang zur Plattform, sondern auch begleitende Services, um diese aufzusetzen. Mit den europäischen Datencentern der Tochter Exoscale kommt noch das Angebot der souveränen Cloud im eigenen Land hinzu.

Wie watsonx für A1 und seine Kunden konkret funktioniert, zeigt Exoscale-KI-Experte Christos Kapodistrias beim Pressetermin vor. In seinem Beispiel arbeiteten nicht weniger als 14 KI-Agenten orchestriert zusammen, um eine optimale Vorbereitung auf ein Kundengespräch zu erstellen. „Diesen Usecase nutzen wir auch selber“, erklärt der Experte und zeigt die verschiedenen Sicherheits- und Kontrollmechanismen ebenso wie die Nachvollziehbarkeit über die Governance-Plattform. Marco Porak merkt dazu an: „Man sieht, es gibt mehrere Checkpoints im Prozess, der ‚Human in the Loop‘ bleibt erhalten.“ Denn es gehe eben darum, Menschen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

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