11.06.2021

brutkasten EM Live Club: Sei während der Österreich-Matches auf Clubhouse dabei!

Für alle, die selber sehen, wer gerade am Ball ist, bringen wir eine Audio-Alternative für Österreichs EM-Matches: den brutkasten EM Live Club.
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brutkasten EM Live Club

Wie sehen die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Nordmazedonien aus? Wie sind die Verbindungen zur Startup-Szene der Niederlande? Und wie wichtig ist die Ukraine für den die heimische Exportwirtschaft? Im Live-Talk-Format brutkasten EM Live Club, das immer zeitgleich mit Österreichs EM-Matches stattfindet, wirft brutkasten-Herausgeber Dejan Jovicevic – übrigens ehemaliger Club-Fußballer – mit seinen hochkarätigen Gästen in lockerer Atmosphäre ein Schlaglicht auf die vielschichtigen Beziehungen zu Österreichs EM-Gegnern. Und natürlich wird auch das Match selbst kommentiert.

brutkasten EM Live Club: Alternative Tonspur mit Insights im Plauder-Format

Beim Clubhouse-Live-Talk-Format können all jene einschalten, die keinen klassischen Kommentator brauchen, um zu sehen, wer gerade am Ball ist. Die Zusammenstellung der Talkgäste in der alternativen Tonspur verspricht Insights zu den Beziehungen zu Österreichs EM-Gegnern im Plauder-Format aus unterschiedlichsten Blickwinkeln – seien es Wirtschaft, Politik oder Sport und König Fußball.

Starkes Speaker-Lineup bei Österreich gegen Nordmazedonien

Gleich zum ersten Match gegen Nordmazedonien am Sonntag, 13. Juni um 18:00 Uhr, erwartet Jovicevic eine illustre Runde zum Gespräch „über Gott und die Welt“. Dabei sind Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer (WKÖ), Petra Gregorits, Marktforscherin, Unternehmensberaterin, Aufsichtsrätin und ehem. Präsidiumsmitglied SK Rapid Wien, Raphael Reifeltshammer, Startup-Gründer und ehemaliger Profi-Fußballer, Renata Fourmanova, Unternehmerin und PR-Expertin, Eugen Prosquill, Startup-Gründer und Bernhard  Holzer, PR-Profi und Fußball-Enthusiast.

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Österreich hat Probleme, seine KI-Expert:innen zu halten. | Symbolbild (c) Envato

Ein kürzlich erschienener Report der WU Wien dürfte gemischte Gefühle in Österreichs KI-Branche auslösen. Hierzulande habe man exzellente KI-Fachkräfte, aber zu wenige und obendrein Probleme, diese zu halten. Die Studie basiert auf der Analyse von 2,86 Millionen Beschäftigungsdatensätzen, also Job- bzw. Positionseinträgen, 1,23 Millionen individuellen Biografien und mehr als 123.000 Unternehmen in Österreich. 

Führend in technologischer Spezialisierung

Österreich belegt im europäischen Vergleich unter 38 Ländern Rang drei bei der technologischen Spezialisierung seiner KI-Fachkräfte. Eine Auszeichnung für die Alpenrepublik, schließlich zähle man in diesem Bereich zu den führenden Standorten in Europa. Trotzdem kommen diese Experten seltener in die breite Wirtschaft als in anderen vergleichbaren Ländern. 97 % der heimischen Unternehmen stellen keine KI-Spezialist:innen an.

„Wer ‚KI-Strategie‘ sagt und nicht ‚Menschen‘ meint, hat den Kern verfehlt: Adoption ist ein Personal-, kein IT-Thema“, sagt Can Tihanyi vom Institut für International Business der WU Wien: „Technologie-Adaption scheitert fast nie an der Technologie. Sondern an den Menschen, die fehlen, um sie in die Unternehmen zu tragen.“

Österreich verliert KI-Experten

Die wenigen Spezialist:innen, die es in Österreich gibt, wandern zudem im Laufe ihrer Karriere ab. Rund 17 % der Fachkräfte in Build-Rollen verlassen das Land. In Bereichen wie Generative AI oder Natural Language Processing ist es rund ein Viertel. Zudem stellen die Autoren der Studie fest, dass 44 % aller Abwander:innen bereits nach dem ersten Jahr Österreich den Rücken kehren.

„Wer hochqualifizierte KI-Expert:innen halten will, muss ihnen vom ersten Tag an attraktive Projekte, Entwicklungsperspektiven und fachliche Verantwortung bieten – genau im ersten Jahr entscheidet sich, ob jemand bleibt“, erklärt Andreas Schumacher, Chief Innovation Officer und Vorstandsmitglied der VTU Group. Der Nachwuchs bleibt hingegen aus, denn sechs Prozent der KI-Beschäftigten in Österreich sind Einstiegskräfte. „Österreich verliert nicht die Breite seiner KI-Fachkräfte, sondern seinen Platz im technologischen Spitzenfeld“, ergänzt Schumacher.

Mehr Ausbildungsplätze, Beratung und bessere Infrastruktur

Die Conclusio der Autoren ist klar: Es brauche mehr Ausbildungskapazitäten für KI-Fachkräfte an Universitäten. Unternehmen sollten zudem durch AI-Readiness-Programme unterstützt werden, KI im eigenen Betrieb einzusetzen. Ein Zugang zu geteilter Infrastruktur und Beratung könnte hierbei Abhilfe schaffen. Österreich benötige außerdem Maßnahmen, um KI-Spezialist:innen langfristig zu halten. Dabei brauche nicht jedes Unternehmen eigene KI-Teams, durch Transferzentren könne diese Lücke geschlossen werden.

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