21.12.2020

Bring the x-mas party to the people: Nagarro Mitarbeiter feierten digital-analog

Wenn gefeiert wird, dann richtig! So sehen das auch die „Nagarrians“. Trotz Größe und soeben vollzogenem Listing an der Frankfurter Börse hat das Unternehmen sich das Startup Mindset erhalten. Für Weihnachten 2020 gab es eine außergewöhnliche Party für die rund 200 Nagarro MitarbeiterInnen in Österreich. Als Wissende in Sachen Plattform- und Streaming-Technologien konnten die Organisatoren aus dem Vollen schöpfen.
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Nagarro
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„CARING“ lautet einer der Kernwerte bei Nagarro. Für ein Unternehmen, das Software-Lösungen und agile Methoden professionell entwickelt bedeutet das: Die Weihnachtsparty mag wegen Corona anders, deshalb aber nicht weniger spaßig sein.

In einem agilen Entwicklungsprozess stellten Nagarros Marketing- , HR- und Agile-Experten  ein Konzept auf die Beine, das „interaktiv, mutig und einfach lustig war“, so das Feedback der MitarbeiterInnen, die am 17. Dezember 2020 gemeinsam feierten.

Countdown für die Nagarro x-Mas Party

Um den Spannungsbogen aufzubauen, wurden die Nagarrians schon Wochen zuvor on- und offline auf die virtuelle Party eingestimmt: Ein gratis Weihnachtsbaum, eine Goodie Box mit regionalen Produkten, die Einladung zum „Ugliest Christmas Sweater Contest“ und ein Paket mit Christmas Playlists, Streaming-Hintergrundbildern und Videoteaser wurden abwechselnd analog und digital zugestellt.

Ein „Ugliest Christmas Sweater Contest“ durfte natürlich nicht fehlen | (c) Nagarro

Charity, Contest und Comedy 

Empfangen wurden die Nagarrians in einer digitalen Party-Location. Über ein Miro Board wählten sie ihren Sitzplatz im Dining-Room. Das offizielle Programm startete mit der traditionellen Weihnachtsansprache der Geschäftsführung und einer Spendenübergabe an die Miinjeni Women Organization.

Dann ging der „Ugliest Christmas Sweater“ Contest mit Live-Voting über die virtuelle Bühne – ein wahrer Rausch an Rentieren und Glitter sorgte für zahlreiche Lacher. Auch Gaming durfte nicht fehlen. Abgefeiert wurde mit Retro-Touch bei einem moderierten Bingo-Spiel.

Ein Highlight war sicherlich der Nagarro Christmas Comedy Clip. Kabarettist und Stimmenimitator Oliver Hochkofler sorgte mit Parodien auf Nagarro Schlüsselfiguren und Themen für einen heiteren Rückblick auf ein außergewöhnliches Jahr… 

Abwechslungsreiche Party-Location

Für kleine, feine Gesprächsrunden sorgten Tisch-Chats und zur Abwechslung konnte man sich in mehrere, parallel bespielte Räume einwählen: In der „Music Lounge“ wurde weihnachtlich musiziert und gemeinsam gesungen, im Wohnzimmer nahmen „Santa and his friends“ Wunschlisten für 2021 entgegen und im „Achievement Raum“ würdigte man die Erfolge des vergangenen Jahres. 

Dass man sich nach mehr als zwei Stunden Programm noch immer nicht trennen konnte, und noch lange über die „Sperrstunde“ hinaus virtuell austauschte, zeugt von einem gelungenen interaktiven Erlebnis!

„Rein technisch braucht so ein Programm nicht viel mehr als man dieser Tage auch im Arbeitsalltag einsetzt – Online-Streaming, Whiteboards, Votings, Breakout-Rooms. Der wirkliche Hebel ist das Umdenken und Transformieren der Ideen. Dahingehend wollen wir auch andere Unternehmen gerne inspirieren und unterstützen“, so Iris-Sabine Bergmann, HR Director, Nagarro Österreich.

Wer sich von Nagarros CARING Mentalität angesprochen fühlt – join the Team: Mehr Infos findet ihr hier.


Video-Tipp der Redaktion zu Nagarro

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Mit Silverstar Railways hat sich der ehemalige ÖBB-Lokführer Patrick Kröll selbstständig gemacht. Ohne externe Investoren baute er ein Geschäft mit Dienstleistungen für andere Bahnbetreiber auf. Ab Mai 2027 soll ein eigener Reisezug ins Salzkammergut folgen.
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Gründer und CEO von Silverstar Railways: Patrick Kröll | (c) Lea Baumgartner / brutkasten

Langsam nimmt das Büro von Silverstar Railways im vierten Wiener Gemeindebezirk Form an. Einige Arbeitsplätze sind bereits eingerichtet, auch ein Besprechungsraum steht bereit. In den großzügigen Altbauräumen ist außerdem Platz für ein weiteres Vorhaben: einen Lokführersimulator. Denn Gründer Patrick Kröll will künftig nicht nur Züge betreiben, sondern auch selbst Lokführer:innen ausbilden.

Seine Begeisterung für die Eisenbahn reicht bis in die Kindheit zurück. Gemeinsam mit seinem Großvater verbrachte er Stunden am Bahnhof und beobachtete die ein- und ausfahrenden Züge. Dass er einmal ein eigenes Bahnunternehmen führen würde, hätte der heute 33-Jährige weder als Kind noch als Lokführer bei den ÖBB gedacht.

Beruflich führte ihn sein Weg zunächst in die Gastronomie. Nach einer Lehre zum Hotel- und Gastgewerbeassistenten arbeitete er auf Saison und leistete anschließend Zivildienst bei der Rettung. Zum Lokführer wurde er schließlich eher zufällig: Kröll bewarb sich gleichzeitig bei der Berufsrettung, der Polizei und den ÖBB. Letztere meldeten sich zuerst.

Eine Marktlücke auf Schiene

Bei den ÖBB arbeitete Kröll zunächst als Lokführer, später in der Disposition und Ausbildung. Während der Coronapandemie wechselte er zum privaten Bahnbetreiber RegioJet und half als Operations Manager, dessen österreichischen Betrieb aufzubauen. Durch seine Erfahrungen hatte Kröll eine Marktlücke erkannt: Vielen Bahnbetreibern fehlt es an qualifiziertem Personal und Unterstützung bei der Organisation ihrer Verkehre. Im August 2024 gründete er deshalb Silverstar Railways.

Das Wiener Unternehmen beschäftigt Lokführer:innen, die für andere Eisenbahnunternehmen Züge fahren. Hinzu kommen Dienstleistungen wie Disposition und die Planung von Verkehrskonzepten. Besonders im Güterverkehr, wo kurzfristige Änderungen und lange Verspätungen den Alltag prägen, sei Flexibilität gefragt. Im Frühjahr 2026 nahm Silverstar außerdem zwei geleaste Lokomotiven in seinen Fuhrpark auf. Kund:innen können damit sowohl Personal als auch Lokomotiven buchen.

Ohne Investoren zur eigenen Bahn

Kröll verfolgt dabei einen schrittweisen Ansatz. Ein Eisenbahnunternehmen zu gründen, sei mit hohen Kosten verbunden, lange bevor überhaupt der erste Zug fahren könne. Deshalb baute er zunächst das Dienstleistungsgeschäft auf und arbeitete parallel an den erforderlichen Genehmigungen. „Wir haben im B2B-Bereich zuerst Geld verdient, bevor wir es investiert haben“, erklärt er.

Nach eigenen Angaben war Silverstar bereits im ersten Geschäftsjahr profitabel. Für 2026 erwartet Kröll aufgrund größerer Investitionen allerdings ein negatives Jahresergebnis. Das operative Geschäft sei weiterhin positiv. Bislang finanziert sich Silverstar ohne externe Investoren. Dass das so lange möglich sein würde, habe ihn selbst überrascht. „Ich habe mir gedacht, dass wir früher an Investoren denken müssen.“

Seit September verfügt Silverstar über die Voraussetzungen für einen eigenständigen Bahnbetrieb in Österreich. Den ersten Zug auf eigener Lizenz führte das Unternehmen bereits ein Monat später durch. Für den Wiener Sonderzuganbieter B&B Blue Train übernahm Silverstar die Beförderung eines Charterzugs mit einer Reisegruppe von Wien bis zum Grenzbahnhof Spielfeld.

Am 23. Oktober 2026 fuhr Silverstar Railways erstmals unter eigener Lizenz von Wien nach Spielfeld. | (c) Silverstar Railways

Ein Zug, der bewusst langsamer fährt

Ab Mai 2027 soll mit dem STAR-Blue Train das nächste Geschäftsfeld folgen: ein touristischer Reisezug zwischen Wien und dem Salzkammergut. Von Mai bis September sind zunächst dienstags und donnerstags jeweils eine Hin- und Rückfahrt geplant. „Wir sehen uns nicht als Wettbewerb zur ÖBB oder zur Westbahn“, betont Kröll. Während die großen Anbieter auf schnelle Verbindungen setzen, will Silverstar das Reisen selbst wieder zum Erlebnis machen.

Der STAR-Blue Train soll deshalb bewusst rund eine Stunde länger unterwegs sein als bestehende Verbindungen. Geplant sind ältere, komfortable Personenwagen, Service am Platz und frisch zubereitete Mahlzeiten. Die Wagen und das Servicepersonal stellt B&B Blue Train bereit, Silverstar verantwortet den Bahnbetrieb.

Für die erste Saison kalkuliert Kröll mit rund 10.000 Fahrgästen bei 88 geplanten Zugfahrten und durchschnittlich 200 bis 210 Sitzplätzen. Ob die Rechnung aufgeht, muss sich erst zeigen. Die Ticketpreise seien bereits kalkuliert und sollen sich ungefähr am Niveau der ersten Klasse der ÖBB orientieren. Ende November soll eine eigene Buchungsplattform online gehen.

Zwischen Personalmangel und großen Zukunftsplänen

Eine Herausforderung bleibt der Personalmangel. Kröll schätzt, dass österreichweit 400 bis 500 Lokführer:innen fehlen. Die ÖBB erhöhten 2025 ihre jährlichen Ausbildungskapazitäten von 480 auf 640 Plätze. Hinzu kommt, dass Lokführer:innen auch nachts und am Wochenende gebraucht werden, was die Personalsuche zusätzlich erschwert. Silverstar will deshalb ab 2027 selbst Lokführer:innen ausbilden. Der dafür geplante Simulator soll im neuen Wiener Büro Platz finden.

Auch darüber hinaus hat Kröll große Pläne. Langfristig denkt er über internationale Verbindungen und einen Einstieg in den regionalen Personenverkehr nach. „Wir haben gewisse Pläne in den Schubladen liegen, die wir zur richtigen Zeit einfach rausziehen“, sagt er. Welche davon umsetzbar sind, hängt auch von den regulatorischen Bedingungen in Österreich ab.

Bei allen Zukunftsplänen ist der Gründer seiner ursprünglichen Leidenschaft treu geblieben. Ein- bis zweimal pro Woche sitzt er nach eigenen Angaben weiterhin selbst im Führerstand. „Ich selbst fahr irrsinnig gern“, sagt er.

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AI Summaries

Bring the x-mas party to the people: Nagarro Mitarbeiter feierten digital-analog

  • In einem agilen Entwicklungsprozess stellten Nagarros Marketing- , HR- und Agile-Experten  ein Konzept auf die Beine, das „interaktiv, mutig und einfach lustig war“, so das Feedback der MitarbeiterInnen, die am 17. Dezember 2020 gemeinsam feierten.
  • Um den Spannungsbogen aufzubauen, wurden die Nagarrians schon Wochen zuvor on- und offline auf die virtuelle Party eingestimmt: Ein gratis Weihnachtsbaum, eine Goodie Box mit regionalen Produkten, die Einladung zum „Ugliest Christmas Sweater Contest“ und ein Paket mit Christmas Playlists, Streaming-Hintergrundbildern und Videoteaser wurden abwechselnd analog und digital zugestellt.
  • Über ein Miro Board wählten sie ihren Sitzplatz im Dining-Room.
  • Kabarettist und Stimmenimitator Oliver Hochkofler sorgte mit Parodien auf Nagarro Schlüsselfiguren und Themen für einen heiteren Rückblick auf ein außergewöhnliches Jahr…
  • Für kleine, feine Gesprächsrunden sorgten Tisch-Chats und zur Abwechslung konnte man sich in mehrere, parallel bespielte Räume einwählen: In der „Music Lounge“ wurde weihnachtlich musiziert und gemeinsam gesungen, im Wohnzimmer nahmen „Santa and his friends“ Wunschlisten für 2021 entgegen und im „Achievement Raum“ würdigte man die Erfolge des vergangenen Jahres.
  • LesetippQ&A mit Iris Bergmann von Nagarro LesetippNagarro: Wie mit AI der Software-Testing-Aufwand reduziert werden kann LesetippNagarro Österreich Chef: „KMU haben heute mehr Möglichkeiten als vor 20 Jahren“

AI Kontextualisierung

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