02.07.2025
INSOLVENZ

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

Erst vor wenigen Tagen hat das Startup auf LinkedIn einen Post veröffentlicht, dringend eine Überbrückungsfinanzierung zu brauchen, da sonst der Betrieb eingestellt werden könnte. Jetzt ist es so weit – das Konkursverfahren wurde beantragt, eine Schließung des Unternehmens ist demnach zu erwarten.
/artikel/brightmind-ai-nach-letztem-hilferuf-meldet-das-wiener-medtech-konkurs-an
Brightmind.AI-Gründerin Tamara Gerbert, CEO Rene Gilvert und CTO Gregor Kowarik | (c) Brightmind.AI
Brightmind.AI-Gründerin Tamara Gerbert, CEO Rene Gilvert und CTO Gregor Kowarik | (c) Brightmind.AI

Das forschungsintensive DeepTech-Startup Brightmind.AI hat eine Methode zur nicht-invasiven Gehirnstimulierung (NIBS) entwickelt. Diese dient im ersten Usecase zur Behandlung von Migräne – und in weiterer Folge auch von anderen neurologischen Problemen.

Brightmind.AI hatte auch schon einige Erfolge vorzuweisen: So konnte es sich unter anderem ein Investment des heimischen Science-VC xista holen und wurde in das Venture-Programm von Oxford University Innovation aufgenommen. 17.000 Patient:innen wären bereits nach dem ersten Tag des Launches zur Behandlung bereitgestanden – das wäre ein potenzieller mehrstelliger Millionenauftrag gewesen, so hieß es von CEO Rene Gilvert zuletzt. brutkasten hat erst letzte Woche über Brightmind.AI berichtet.

Trotz Bemühungen insolvent

Vor nicht einmal einer Woche hat Brightmind.AI einen Hilferuf auf LinkedIn gepostet: Ohne sofortige Unterstützung könne man nicht weitermachen und würde sich gezwungen sehen, den Betrieb einzustellen. Damit würde man riskieren, eine Plattform zu verlieren, die die Migränebehandlung für Millionen von Menschen verändern könne, so schrieb der Gründer. Aufgeben wolle man nicht, man sei auf der Suche nach einer Überbrückungsfinanzierungen.

Ohne Hilfe werde man die kommende Woche nicht überstehen, so schrieb der Gründer auf LinkedIn. So ist es wohl auch gekommen – denn am heutigen 2. Juli eröffnete das Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren gegen Brightmind.AI, das vom Startup selbst beantragt wurde. Ein Konkursverfahren bedeutet für gewöhnlich die Schließung des Unternehmens, eine Sanierung könnte aber auch nachträglich beantragt werden. Gläubigerforderungen sollen bis zum 14. August angemeldet werden. Der Insolvenzverwalter ist Christian Bachmann.

Deine ungelesenen Artikel:
13.10.2026

Serwas: Innsbrucker Startup beheizt weiteres Schwimmbad mit KI-Servern

Im September hatte Serwas ein Pre-Seed-Investment verkündet. Nun präsentierte das Innsbrucker Startup sein zweites Kundenprojekt.
/artikel/serwas-innsbrucker-startup-beheizt-weiteres-schwimmbad-mit-ki-servern
13.10.2026

Serwas: Innsbrucker Startup beheizt weiteres Schwimmbad mit KI-Servern

Im September hatte Serwas ein Pre-Seed-Investment verkündet. Nun präsentierte das Innsbrucker Startup sein zweites Kundenprojekt.
/artikel/serwas-innsbrucker-startup-beheizt-weiteres-schwimmbad-mit-ki-servern
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Brightmind.AI: Nach letztem Hilferuf meldet das Wiener MedTech Konkurs an