28.08.2025
INSOLVENZ

Brainhero: Wiener Startup mit Autismus-App meldet Konkurs an

Das Wiener Startup Brainhero entwickelte eine Autismus-App für Kinder. Rund acht Jahre nach der Gründung muss das Unternehmen nun Insolvenz anmelden.
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Brainhero
(c) Brainhero - Christof Götz, Gründer von Brainhero.

Bestärkt von dem Wunsch, ihrer Tochter die bestmöglichen Chancen und ein weitgehend unbeschwertes Leben zu ermöglichen, machten sich Christof Götz und Christine Hartlieb-Götz 2017 auf die Suche nach professioneller Unterstützung und Therapien für Autismus. Das Ergebnis war die Entwicklung der App Brainhero, die ein spielerisches Neurofeedback-Training für Kinder mit Autismus und ADHS anbietet. Damit soll die Konzentrations- und Entspannungsfähigkeit gezielt gefördert werden (brutkasten berichtete).

Seit Oktober 2022 ist die Therapie in Deutschland und Österreich erhältlich. Brainhero ist als medizinisches Produkt zugelassen. Im selben Jahr wurde das Startup zudem in den European Innovation Council (EIC) Accelerator aufgenommen und mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert (brutkasten berichtete).

Eigenantrag

Acht Jahre nach der Gründung ging beim Kreditschutzverband KSV1870 nun ein Insolvenzantrag ein. „Die Brainhero GmbH kann ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Vom zuständigen Handelsgericht Wien wurde ein Konkursverfahren eröffnet“, heißt es vom Verband. Auf LinkedIn erklärt Götz, dass im Sommer zwei zentrale Finanzierungsquellen weggebrochen seien. „Trotz aller Bemühungen ließ sich keine Alternative sichern. Zeit und Kapital – beides ist uns ausgegangen.“ Über die Höhe der Passiva liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.

Auf LinkedIn schreibt Gründer Götz: „Acht Jahre Arbeit, Leidenschaft und Glaube – und heute muss ich Abschied nehmen. Brainhero war mein Herzensprojekt.“ Bei Brainhero habe man „die Wirkung gesehen. Kinder machten Fortschritte, Familien fanden Hoffnung. Das macht mich stolz, auch wenn wir nicht weitermachen können“, heißt es weiter im Posting. „Das Kapitel Brainhero endet hier – doch die Spuren, die es hinterlässt, bleiben“, verabschiedet sich der Gründer. Eine Sanierung sei nicht geplant, bestätigt Götz gegenüber brutkasten.

Beteiligt an Brainhero sind laut Firmenbuch folgende Gesellschafter:innen:

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Secureo verkauft Sicherheitsprodukte wie Tresore. (c) Canva

Im Juni 2023 berichtete brutkasten über die Millionen-Insolvenz des Tiroler Security-Startups Secureo. Wie es seitens des aktuellen Managements heute heißt, trieben Managementfehler das Unternehmen im Sommer 2023 letztlich in die Schieflage, unter die Secureo mit dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung nun einen Schlussstrich zieht. Das Team rund um Geschäftsführerin Caroline Reinalter hatte die Führung des Unternehmens in dieser kritischen Phase übernommen.

„Durch konsequente Kostensenkungen in verschiedenen operativen Kernbereichen wurde das Unternehmen bereits erfolgreich stabilisiert“, heißt es von Secureo. Ein zentraler Baustein der neuen Effizienzstrategie sei eine umfassende Softwareumstellung in den kommenden Jahren, die die internen Prozesse nachhaltig optimieren werde.

Managementfehler in der Vergangenheit

Zum damaligen Zeitpunkt der Insolvenz wurden von Seiten des Unternehmens kaum Informationen bekanntgegeben. Heute begründet Secureo gegenüber brutkasten die Insolvenz mit kapitalintensiven Managementfehlern in der Vergangenheit. Das aktuelle Management stellt hierzu klar, dass es keine Verantwortung für die insolvenzauslösenden Faktoren der Vergangenheit trage.

Zuerst hohe Investments, dann Insolvenzverfahren

Secureo ist seit seiner Gründung 2014 von einer wechselhaften Geschichte geprägt. In seinen Anfangsjahren legte das Unternehmen als E-Commerce-Plattform für Sicherheitsprodukte ein rasantes internationales Wachstum hin, das von namhaften Investoren wie Hans Peter Haselsteiner mit Millionenbeträgen unterstützt wurde.

In den darauffolgenden Jahren kam es zu weitreichenden Veränderungen. Die Produktpalette wurde verkleinert: Mit der Marke secureo.at fokussierte sich das Unternehmen gänzlich auf Tresore, Safes und Waffenschränke. Mit dem erfolgreichen Sanierungsverfahren sei nun eine Expansion in den EU-Raum geplant

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