25.03.2025
INVESTMENT

Boxbase: Dornbirner Fitness-Startup erhält sechsstelliges Pre-seed-Investment – Rappold an Bord

Das Vorarlberger Startup Boxbase hat sich auf Management-Lösungen für Fitnessstudio-Betreiber spezialisiert. Dafür gab es nun ein Investment u.a. vom ehemaligen "Senior Product Manager" von Mozilla Bryan Clark sowie vom ContextSDK-Founder Dieter Rappold.
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Boxbase, Crossit, Boutique-Studio
© Sport Fernandez - Lukas Bernert (l.) und Şahin Uçar von Boxbase.

Boxbase, die Fitnessstudio-Management-Software für CrossFit-Boxen, hat erfolgreich eine sechsstellige Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Sie wurde von Johannes Moser, Mitbegründer von Immerok (übernommen von Confluent), angeführt. Ihm zur Seite stehen der österreichische Serienunternehmer Dieter Rappold (Mitgründer und CEO von ContextSDK) und Bryan Clark, „VP of Product“ bei Neon (früher bei Mozilla und GitHub).

Boxbase: Lösung für Fitness-Studios

Boxbase wurde von Lukas Bernert und Şahin Uçar in Kooperation mit weiteren Cross-Fit-Anbietern gegründet, um Herausforderungen von Fitnessstudios zu bewältigen. Die Plattform bietet eine Lösung, die den Betrieb vereinfachen und es Fitnessstudiobesitzer:innen ermöglichen soll, sich auf das Wachstum ihres Geschäfts und ihrer Community zu konzentrieren, anstatt zu viel Zeit bei der Planung von Kursen, der Zahlungsabwicklung und Trainings-Erstellung zu verlieren.

„Wir mögen heute wie ein SaaS-Unternehmen für CrossFit-Boxen aussehen, aber unsere Vision reicht weit darüber hinaus. Unser Ziel ist es, das führende Boutique-Betriebssystem für Fitnessstudios aufzubauen – das Tausende von leidenschaftlichen Fitnessstudiobesitzern befähigt, erfolgreiche Geschäftsinhaber zu werden und florierende Gemeinschaften aufzubauen“, sagt Uçar. Boutique-Studios konzentrieren sich für gewöhnlich auf Gruppenkurse und spezialisieren sich in einem bestimmten Fitnessbereich.

45-Mrd.-Dollar-Markt

Während sich Boxbase derzeit auf die Verwaltung von CrossFit-Fitnessstudios konzentriert, plant das Unternehmen, in den breiteren Markt für funktionelle Fitness zu expandieren und Hyrox, Gewichtheben, Yoga und andere Boutique-Fitnessstudios zu bedienen. Der Markt für diese Sparte wurde im Jahr 2023 auf über 45 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2029 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 7,6 Prozent wachsen.

Trotz des rasanten Wachstums seien viele CrossFit-Fitnessstudiobesitzer zwar leidenschaftlich mit dem Sport verbunden, würden aber nicht über die nötigen Tools oder Erfahrungen verfügen, um ihre Geschäftsabläufe zu optimieren. Vorhandene Software sei zudem oft unzureichend und zwinge Inhaber:innen von Studios dazu, sie durch zusätzliche Tools zu ergänzen. Das Dornbirner Startup möchte diese Lücke überbrücken.

Boxbase als Wendepunkt

„Boxbase ist ein wahrer Wendepunkt. Es ist übersichtlich, intuitiv und unglaublich einfach zu bedienen, sodass wir weniger Zeit mit Verwaltungsaufgaben verbringen und mehr Zeit für die Unterstützung unserer Community aufwenden können. Keine andere Software ist so einfach und effizient wie Boxbase“, sagt Allan Emmens, Eigentümer von I Am Athletics.

Auch Angel-Investor Moser sieht beim Vorarlberger Startup einen gewichtigen Vorteil: „Es gibt viele Startups, die glamouröser sind als Boxbase, aber ich habe selten ein so bescheidenes und engagiertes Gründerteam gesehen, das unermüdlich an einem Produkt arbeitet, das Hunderten von CrossFit-Boxen sofort einen Mehrwert bietet. Trotzdem glaube ich, dass der Markt für Fitnessstudio-Management-Software schon lange überfällig für eine Modernisierung ist.“

Das neue Kapital soll künftig die Produktentwicklung beschleunigen, den Funktionsumfang erweitern und schlussendlich die Reichweite von Boxbase vergrößern.

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fluctus, aws
© fluctus - Anna Kurpierz und Christian Sattlecker von fluctus.

Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.

fluctus mit End-to-End

„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.

Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.

„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“

Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.

Wettbewerb steigern

„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“

Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.

„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“

Zielgruppen von fluctus

Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.

Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.

Hürden überwunden

Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“

© fluctus – Das fluctus-Team.

Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt

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