20.09.2021

Botanyia: Übertopf im Stein-Look hält Pflanzen länger sitt

Botanyia möchte Zimmerpflanzen neu in Szene setzen und bedient sich dabei eines Pflanzen-Übertopfs in Sandstein- oder Marmor-Optik.
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Botanyia, Dümmel, Höhle der Löwen
(c) Botanyia - Valentin Muckle und Jeffrey Javelona, Gründer von Botanyia.

Jeffrey Javelona und Co-Gründer Valentin Muckle haben einen neuen Pflanzenübertopf entwickelt, der vom Aussehen her einem Naturstein ähnelt, aber eigentlich aus ABS mit Styropor besteht. Und dadurch weniger als ein Kilo wiegt. Der Vorteil: Botanyia umschließt die Pflanze vollständig, so sei sie vor der Sonneneinstrahlung geschützt und benötige weniger Wasser.

Botanyia beruht auf Freundin des Gründers

Konkret ist es möglich den Stein in zwei Hälften zu zerteilen und mittels des integrierten Magnetverschlusses wieder um die Pflanze herumzuschließen. „Botanyia würde es heute ohne meine bezaubernde Freundin Milena gar nicht geben. Sie liebt Pflanzen und ich habe ihr versprochen, sie immer glücklich zu machen – deswegen wollte ich einen perfekten Übertopf für sie entwickeln. Er sollte eine schicke Natur-Optik haben und nützlich für die Pflanze sein – so entstand Botanyia“, erklärt Javelona.

Seine spezielle Form sorge zudem für einen sicheren Stand und passe optimal für ein- und mehrstämmige Pflanzen – für etwa exotische Bonsai-Bäume oder Palmen, wie die Gründer betonen. Aktuell gibt es Botanyia in den Ausführungen Sandstein- und Marmoroptik mit zwei verschiedenen Öffnungen. Ausgeliefert wird der Stein mit einem weiteren Pflanzentopf, einem Untertopf und Kokoserde.

Botanyia
(c) Botanyia – Der Übertopf von Botanyia bietet Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.

Wer mehr über die Gründer und ihr Produkt erfahren möchte, hat heute Abend in der „Höhle der Löwen“ die Chance dazu. Weiters dabei: Novus, independesk, Glossy Seams und JoyBräu.

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v.l. Jakob Zenz und Paul Nimmerfall | Foto: EcoNetix

Econetix begründet den Schritt mit der Bedeutung der britischen Hauptstadt für den CO2-Handel. London sei das weltweit bedeutendste Zentrum der CO2-Märkte und neben Genf Heimat der größten Rohstoffhändler und Finanzinstitute. Mit dem neuen Büro positioniere man sich unmittelbar im Ökosystem des wichtigsten Kundensegments, heißt es in der Aussendung.

„London ist der Ort, an dem CO₂-Zertifikate gehandelt, bewertet und strukturiert werden. Wer im regulierten Emissionshandel ernsthaft mitspielen will, muss hier präsent sein. Dieses Büro ist ein konsequenter nächster Schritt, um unsere Beziehungen zur Trading-Community auszubauen und unsere Position als Marktführer weiter zu festigen“, wird Gründer Jakob Zenz zitiert.

Umsatzplus von mehr als 700 Prozent

Laut Econetix folgt die Eröffnung auf ein starkes Wachstumsjahr. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um mehr als 700 Prozent gestiegen, absolute Zahlen nennt das Unternehmen in der Aussendung allerdings nicht. Als Treiber führt Econetix drei regulatorische Entwicklungen an, die voneinander zu unterscheiden sind.

  • Erstens CORSIA, das Kompensationssystem der internationalen Luftfahrt: Airlines müssen dort Emissionen oberhalb eines festgelegten Basiswerts mit zugelassenen CO2-Zertifikaten ausgleichen. Das erzeuge laut Econetix eine wachsende, compliance-getriebene Nachfrage.
  • Zweitens das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS), der regulierte CO2-Markt der Europäischen Union. Die Europäische Kommission habe bekräftigt, dass sie CO2-Märkte als zentrales Instrument einer kosteneffizienten Dekarbonisierung betrachte, heißt es in der Aussendung.
  • Drittens internationale Zertifikate nach Artikel 6 des Pariser Abkommens. Hier habe die Kommission Offenheit gegenüber hochwertigen internationalen Zertifikaten auf dem Weg zum Klimaziel 2040 signalisiert. Ob und in welchem Umfang solche Zertifikate in den EU-ETS selbst einfließen sollen, dazu macht die Aussendung keine Angaben.
Die EcoNetix-Gründer in London | (c) EcoNetix

„Wir haben Econetix genau für diesen Moment aufgebaut und unser Wachstum spricht für sich. London verschafft uns die Nähe zu unseren Kunden, die unser Geschäft jetzt erfordert“, so Mitgründer Paul Nimmerfall.

ESC und SK Rapid als Referenzen

Econetix entwickelt und verwaltet nach eigenen Angaben Kohlenstoffprojekte in Afrika, Europa und dem Nahen Osten. Im Vorjahr hatte das Unternehmen seine Seed-Finanzierung auf insgesamt 4,5 Millionen Euro erweitert (brutkasten berichtete). Im März 2026 übernahm Econetix im Auftrag des ORF die CO₂-Bilanzierung und Kompensation beim Eurovision Song Contest (brutkasten berichtete). Seit der Saison 2026/27 ist das Unternehmen zudem offizieller Sustainability Partner von SK Rapid Wien, die Partnerschaft läuft bis 2029/30 (brutkasten berichtete).

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