02.07.2025
KOOPERATION

BOLD: Wie Österreichs Innovationscommunity die Zukunft neu denkt

BOLD ist mehr als ein Netzwerk. Es ist eine Bühne für Ideen, Mut und Kooperation. Doch wie macht die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) Österreichs Innovationskraft sichtbar?
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Die BOLD Community bietet eine Bühne für die Zukunftsgestalter:innen Österreichs. | © BOLD

Innovation ist längst mehr als ein wirtschaftlicher Antrieb. Sie ist das Fundament einer Gesellschaft im Wandel. Genau hier setzt The BOLD Community an – eine Innovationsinitiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Räume schafft, in denen die Wirtschaft von morgen aktiv gestaltet wird.

BOLD ist kein weiteres Netzwerk, sondern ein Ort des Miteinanders, wo Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammenkommen, um gemeinsam Antworten auf komplexe Herausforderungen zu entwickeln – und Österreich auf der globalen Innovationslandkarte sichtbar zu machen.

Die Bühne für die Zukunftsgestalter:innen Österreichs

Österreichs Innovationskraft ist groß, doch viel davon passiert noch nicht auf der großen Bühne. Zahlreiche kreative Gründer:innen, engagierte KMUs und interdisziplinäre Forschungsteams arbeiten hinter den Kulissen an Lösungen für morgen. BOLD bringt diese Akteur:innen zusammen, vernetzt sie über Grenzen hinweg und macht ihre Arbeit global erlebbar.

Denn gute Ideen brauchen nicht nur Substanz, sondern auch Reichweite. BOLD versteht sich als Mikrofon für alle, die mutig vorangehen – ob aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder der Kreativwirtschaft. Die Initiative bietet diesen Stimmen eine Bühne, auf der Innovation nicht nur präsentiert, sondern weitergedacht wird. Die gemeinsame Überzeugung: Zukunft entsteht im Dialog.

Kooperation als Schlüssel zur Zukunft

Ob Klimakrise, digitale Transformation oder gesellschaftlicher Wandel: Die Herausforderungen unserer Zeit sind komplex. BOLD setzt deshalb auf interdisziplinäre Kooperation über Branchen, Sektoren und Denkmuster hinweg. Hier treffen Menschen aufeinander, die sonst selten dieselben Räume teilen – und genau darin liegt das Potenzial. Denn Innovation entsteht dort, wo neue Perspektiven aufeinandertreffen.

Im Zentrum der Initiative steht der Mut, Fragen zu stellen und der Wille, gemeinsam nach Antworten zu suchen. BOLD schafft Räume, in denen dieser Mut nicht nur Platz hat, sondern aktiv gefördert wird. Innovation wird hier nicht als trockener Prozess verstanden, sondern als lebendige Erfahrung – geprägt von Offenheit, Austausch und Neugier.

Wie BOLD Innovation erlebbar macht

Diese Haltung spiegelt sich besonders bei The BOLD Experience wider. Das Innovationsfestival wird am 5. November 2025 im Palais Auersperg in Wien stattfinden. Auf Besucher:innen wartet ein Tag voller Impulse und Begegnungen, bei dem die Zukunft nicht nur diskutiert, sondern gemeinsam gestaltet wird. Statt steifer Panels werden interaktive Workshops, immersive Tech-Ausstellungen und offene Networking-Zonen angeboten, die den Austausch auf Augenhöhe fördern.

Good to know: Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind jedoch begrenzt.

Digitale Vernetzung mit der BOLD-App: Innovation ohne Grenzen

Mit der eigens entwickelten BOLD-App entsteht außerdem auch ein digitaler Raum, der Vernetzung möglich macht – jederzeit, branchenübergreifend und international. Visionär:innen können sich hier vernetzen, Ideen austauschen, gemeinsam Projekte anstoßen und Innovation über alle Grenzen hinweg vorantreiben. So entstehen neue Partnerschaften und Projekte, die den Wandel und die Wirtschaft von morgen aktiv vorantreiben.

BOLD als Haltung: Mut zur gemeinsamen Zukunftsgestaltung

Am Ende ist BOLD mehr als nur eine Innovationscommunity. Es ist auch eine Haltung: für mehr Mut, mehr Miteinander und eine Zukunft, die wir gemeinsam gestalten. Wer Teil der Community wird, entscheidet sich für Fortschritt, der nicht im Alleingang passiert, sondern gemeinsam, mit Weitblick und Begeisterung für das, was möglich ist.


Disclaimer: Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Medienkooperation mit The BOLD Community. Beim Innovationsfestival The BOLD Experience wird brutkasten den „Innovator of the Year 2025“-Award vergeben (mehr Infos hier).

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(c) Standortagentur Tirol

Im Juli wird auf der Streif Golf gespielt. Wo im Jänner die Weltelite mit bis zu 140 km/h in den Zielhang rast, wird jetzt am Grün geputtet, dahinter staffeln sich die Kitzbüheler Alpen in ein sattes Grün, wie es nur der Tiroler Sommer hinbekommt. Im Rasmushof, direkt im Zielgelände, ging es an zwei Tagen allerdings nicht um Hundertstel, sondern um Dekaden: um die Frage, wovon Österreich in zwanzig Jahren leben wird.

Beim Business Angel Summit 2026 im Rasmushof Hotel Kitzbühel trafen am 9. und 10. Juli nationale und internationale Investor:innen auf zwölf ausgewählte österreichische Startups. Das von der Standortagentur Tirol und Austria Wirtschaftsservice (aws) organisierte Event ist die größte Veranstaltung dieser Art in Westösterreich und brachte heuer bereits zum zwölften Mal Kapital, Know-how und Gründungsgeist zusammen.

(V.l): Bernhard Sagmeister (aws), Alexander Pekarsky und Elisabeth Brunner (Thyra Imaging), Doris Müller und Bernhard Müller (Startup M-Chem) und Lisa Spöck (Standortagentur Tirol) beim 12. Business Angel Summit in Kitzbühel | (c)  Standortagentur Tirol

Der inhaltliche Bogen des Programms: Mit schönen Bergen allein wird sich der Wohlstand dieses Landes künftig nicht halten lassen, es braucht Innovation. Und dafür braucht es jene Spezies, die sich einmal im Jahr in Kitzbühel trifft: Business Angels, die dort investieren, wo Banken abwinken und Fonds noch nicht hinschauen, nämlich in der frühesten, riskantesten Phase eines Startups.

Boris Nemsic über den Wirtschaftsstandort

Den Auftakt machte die Standortfrage. Ob Europa den Anschluss verloren habe, ob wir, wie es ein Moderator zitierte, schlicht „fucked“ seien? Ex-Telekom-Austria-Chef Boris Nemsic, der Europas Mobilfunkindustrie einst an der Weltspitze erlebte, antwortete: „Wir sind frei, wir sind reich, wir sind eigentlich sehr erfolgreich.“ Die entscheidende Frage laute: „Was machen wir daraus?“ Als Hauptproblem benannte er die Regulierung und das Tempo: Die EU stocke ihre Technologie-Budgets erst ab 2028 auf, während relevante KI-Modelle im Abstand weniger Monate erscheinen. Sein Fazit: „No, we are not fucked yet, weil das ist das Vorspiel.“

Ex-Telekom-Austria-Chef Boris Nemsic | (c) Standortagentur Tirol

„Beware the AI Wash“: Platz warnt vor der Blase

Tricentis-Co-Founder Wolfgang Platz widmete seine Keynote dem „KI-Tsunami aus Investorensicht“, von Deep Blue über AlphaFold bis zur Gegenwart. Seine Botschaft: Bei Startups, die sich als AI-Companies verkaufen, sei rund ein Drittel „nur Marketing, nur Schmäh“, nur sieben Prozent hätten ein echtes KI-Produkt. Auch auf Unternehmensseite sei die Bilanz ernüchternd. Laut einer MIT-Untersuchung holen nur fünf Prozent der Firmen, die massiv in KI investieren, tatsächlich etwas heraus. Sein Appell an die Angels: „Beware the AI Wash.“

Tricentis-Co-Founder Wolfgang Platz | (c) Standortagentur Tirol

Platz beschrieb zudem einen aus seiner Sicht überhitzten Markt, in dem sich das KI-Ökosystem gegenseitig finanziere und Bewertungen von den Umsätzen entkoppelt seien, samt persönlicher Konsequenz: Für 2027, wenn große Tech-Börsengänge ihre Sperrfristen verlieren, rechnet er mit Abverkaufswellen.

Zwölf Startups am Business Angel Summit

Die zwölf ausgewählten Startups deckten eine Bandbreite von GreenTech bis MedTech ab. Darunter Serwas: Das Startup entwickelte ein System, das Serverleistung bereitstellt und die dadurch entstandene Abwärme zum Heizen von Gebäuden nutzt. Eine Pilotanlage ist seit Frühjahr 2026 im Amraser Schwimmbad in Innsbruck installiert und soll durch die Wärmerückgewinnung sieben Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Beim Business Angel Summit 2026 trafen am 9. und 10. Juli nationale und internationale Investor:innen auf zwölf ausgewählte österreichische Startups | (c) Standortagentur Tirol

Außerdem mit dabei ist in diesem Jahr das österreichische Spin-off Thyra Imaging, das mit Unterstützung einer aws Preseed-Förderung und der MedUni Wien eine Methode zur frühen Detektion von Neuroinflammation über das Auge entwickelt hat. „Die Netzhaut ist ein direktes Fenster ins Gehirn – das ist die Grundlage unserer Technologie. Wir können Zellen und Mikrostrukturen sichtbar machen, die mit herkömmlicher Bildgebung unsichtbar bleiben. Unser Ziel ist es, neurologische Erkrankungen wie Alzheimer früher zu erkennen – nicht-invasiv und in wenigen Sekunden“, erklärt Mitgründerin Elisabeth Brunner.


Disclaimer: brutkasten war beim Business Angel Summit 2026 in Kitzbühel vor Ort. Die Übernachtungskosten wurden zum Teil von der Austria Wirtschaftsservice (aws) getragen.

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