01.03.2017

„Boiler Room Sales Workout“ – das CrossFit für den Telefonverkauf

Wie besiegt man beim Telefon-Vertrieb am besten den „inneren Schweinehund“ und verliert dabei keine Zeit mit Theorie und Trockentrainings? Drei Wiener Gründer haben mit ihren BOILER ROOM Sales Workouts eine praxisorientierte Trainingsmethode für den Telefon-Vertrieb entwickelt.
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Das Gründerteam v.l.n.r Philipp Altmann, Christian Weilharter and Ondrej Gandel. (c) Gioia Zloczower.
kooperation

8 von 10 Gründern oder Selbständigen kennen das Problem: Kundenakquise über das Telefon – auch „Cold Calling“ genannt – wird gehasst und gemieden wie kaum eine andere Tätigkeit im Business-Alltag. Doch auf der anderen Seite finden noch immer „mehr als 90% aller Kunden-Interaktionen über das Telefon statt„.

15 Telefonate für 2 Leads

„Ich verkaufe App-Lösungen für den Event- und Messe-Bereich. Ich führe im Schnitt 15 Telefonate, um zwei gute Sales-Leads zu bekommen“, erzählt Philipp Altmann, einer der Gründer von BOILER ROOM. „Natürlich nutzen wir auch Online-Kanäle, aber da operiere ich mit einer Black Box. Ich weiß nicht exakt, warum Kunden reagieren, wie sie reagieren, warum sie auf „anmelden“ oder „mehr erfahren“ klicken. Aber genau das sind die wichtigsten Informationen für mich als Gründer und Verkäufer. Deswegen sagen wir: „back to basics” – wir müssen wieder den Hörer in die Hand nehmen!“

Intensives Sales-Bootcamp

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Ein Boiler Room Teilnehmer. (c) Gioia Zloczower

BOILER ROOM funktioniert wie CrossFit für den Vertrieb. Ein Sales Workout ist eine sehr intensive 3-Stunden-Einheit. Die Teilnehmer machen dabei so viele echte Telefonate mit Ihren Ziel-Kunden wie möglich. Jedes Workout findet in einer Gruppe von 5-10 Personen statt. „Gründer und Selbstständige haben keine Zeit zu verlieren. Wir müssen schnell Ergebnisse vorweisen. Das bedeutet für den Vertrieb: Praxis. Praxis. Praxis. Selbstvertrauen. Selbstvertrauen. Selbstvertrauen!“ so Philipp Altmann.


BOILER ROOM Sales Workouts finden regelmäßig in Wien statt – im März zum ersten Mal auch in Innsbruck. Weitere Städte sollen folgen.


„Wir müssen wieder den Hörer in die Hand nehmen.“

Sales-Coaching mittels App

Das Startup wurde in den 5starts Incubator des sektor5 aufgenommen. Dort wird jetzt die „BOILER“ App entwickelt. Sie soll Nutzern erlauben jederzeit und überall Sales Workouts zu machen und so Ihre Sales-Skills zu optimieren. „AI und Chat-Bots bieten ganz neue Möglichkeiten, individualisierte und datenbasierte Sales-Coachings bereitzustellen. Da liegt ein riesiges Potenzial. Genau da wollen wir hin!“, so Ondrej Gandel, Mit-Gründer und CTO.

Das nächste BOILER ROOM Sales Workout findet am 7. März im sektor5 in Wien statt.

HIER gibts noch Tickets

 

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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