29.04.2021

Blumenproduzent Klimesch kooperiert mit Editel

Der Wiener EDI-Dienstleister Editel verbindet den führenden Lieferanten für Floristen und den Großhandel Klimesch rechtzeitig zum Muttertag am 9. Mai digital mit dem Lebensmittelhandel. Durch die Nutzung der Datendrehscheibe von Editel können Bestelldaten nun in Echtzeit ausgetauscht werden.
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Gerd Marlovits und Lukas Klimesch
Gerd Marlovits, Geschäftsführer Editel Austria und Lukas Klimesch, Geschäftsführer Klimesch Group, freuen sich über die Zusammenarbeit. © Editel-Nadja Nemetz/Klimesch Group

Mit der Kooperation soll die laufende Versorgung mit frischen und handgefertigten Sträußen, die im Lebensmittelhandel unter der Marke „Klimesch for Moments“ erhältlich sind, auch in Zeiten erhöhter Nachfrage sichergestellt werden. Wie das funktioniert, erklärt Editel-Geschäftsführer Gerd Marlovits: „Technisch funktioniert die Vernetzung so, dass wir eine Anbindung vom LEH an das SAP-Warenwirtschaftssystem von Klimesch geschaffen haben. Neben der entsprechenden Daten-Konvertierung auf beiden Seiten haben wir die organisatorische Abstimmung mit dem LEH übernommen, weil wir als langjähriger Partner des Handels die spezifischen Anforderungen sehr genau kennen.“ Um die Vorteile der Prozessautomatisierung noch besser nutzen zu können, tauscht Klimesch mit dem Handel nicht nur Bestelldaten elektronisch aus, sondern auch Rechnungen.

Editel wickelt als Spezialist für den Elektronischen Datenaustausch (Electronic Data Interchange – kurz EDI) über die Datendrehscheibe eXite weltweit bereits mehr als 400 Millionen Transaktionen pro Jahr für mehr als 20.000 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen ab.

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© woom GmbH / Wolfgang Bohusch

Nach dem laut Unternehmensangaben bislang stärksten Geschäftsjahr 2025 habe man den Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 19 Prozent auf 107 Millionen Euro gesteigert, verkündet der der Kinderfahrrad-Hersteller woom. Vor zwei Jahren sahen die Unternehmenszahlen noch anders aus: 2024 verzeichnete das Unternehmen 16 Millionen Euro Verluste. Nun sei man trotz eines laut woom „weiterhin äußerst herausfordernden Marktumfelds“ in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Internationalisierung als Wachstumstreiber

Insgesamt setzte woom im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben knapp 300.000 Fahrräder und mehr als 100.000 Helme ab; der Umsatz im Helmsegment sei um 17 Prozent gestiegen. Als wesentlichen Wachstumstreiber nennt das Unternehmen die Übernahme des Direktgeschäfts in Großbritannien, wo der Umsatz um 157 Prozent gestiegen sei. Weitere Zuwächse verzeichnete woom laut eigenen Angaben in der Benelux-Region (+72 Prozent), in den nordischen Ländern (+62 Prozent), in den USA (+18 Prozent) sowie in den DACH-Kernmärkten (+15 Prozent).

Zur Rückkehr in die Profitabilität meint CEO Bernd Hake: „Man kann wirtschaftlich diszipliniert handeln und gleichzeitig mit vollem Herzen die besten Kinder- und Jugendfahrräder bauen.“

Neues E-Bike für das zweite Halbjahr geplant

Für die kommenden Monate kündigt die Geschäftsführung eine Erweiterung des Produktportfolios an: Neben einem neuen Helm soll ein E-Bike-Modell auf den Markt kommen. Technische Details dazu nennt woom bislang nicht. Für das erste Quartal 2027 stellt das Unternehmen zudem einen weiteren, nicht näher spezifizierten Produktlaunch sowie den Eintritt in zusätzliche internationale Märkte in Aussicht.

Bereits im ersten Halbjahr erweiterte woom sein Sortiment: Mit „woom WOW“, einem Fahrzeug für Kleinkinder ab neun Monaten, stieg das Unternehmen erstmals in den Spielwarenbereich ein. Davon seien laut woom bislang mehr als 19.000 Stück verkauft worden.

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