30.01.2019

Wiener FinTech-Startup mit „Goldener Transaktion“ ausgezeichnet

Im Rahmen der Payment Exchange (PEX), einer führenden Konferenz für Händler und Dienstleister im Payment-Sektor, wurde das Wiener FinTech-Startup Bluecode mit der "Goldenen Transaktion" geehrt. Die Auszeichnung erhielt Bluecode in der Kategorie "Kundennutzen".
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Bluecode
(c) PBA Experts - Hermann Stengele, (1.vr) Business Partner Blue Code International AG freut sich über die die Auszeichnung von Bluecode in der Kategorie Kundennutzen.

Die Payment Exchange zählt zu den größten Branchentreffen für Händler und Dienstleister im Payment-Sektor. Sie fand Ende letzter Woche bereits zum vierten Mal in Berlin statt. Auf der Konferenz wird jedes Jahr die sogenannte „Goldene Transaktion“ an innovative Payment-Lösungen vergeben. Eine Fachjury zeichnet dabei Unternehmen in drei unterschiedlichen Kategorien aus. Wie Bluecode nun bekanntgeben hat, konnte das Wiener FinTech Startup in der Kategorie „Kundennutzen“ die Auszeichnung für sich entscheiden.

+++ Das sind die Payment-Trends für 2019 +++

„Mehrwert für Händler und Endkunden“

„In den letzten Monaten haben wir rechtlich sowie technisch das erste unabhängige und europaweit gültige Mobile-Payment-System etabliert, das bargeldloses Bezahlen per Android Smartphone, iPhone und Apple Watch  ermöglicht,“ so Christian Pirkner, CEO von Bluecode. Wie er weiters versichert, speichere Bluecode beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten. Damit agiere das Unternehmen nach europäischen Datenschutzrecht.

Zudem betont Pirkner, dass Zahlungen mit Bluecode dem Kunden zahlreiche Vorteile bieten würde. Dazu zähle beispielsweise, dass man beim Bezahlen die jeweiligen Kundenkarten übergeben kann. Darüber hinaus wird ein digitaler Beleg erstellt. „Die Verleihung dieser Auszeichnung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das Bluecode-Zahlungsnetzwerk wächst laufend, da Banken und Handel schnell, einfach und risikofrei teilnehmen können“, so Pirkner.

So funktioniert Bluecode

Das Bezahlen mit Blucode funktioniert direkt über bestehende Registrierkassen und ohne zusätzliche Bezahlterminals. Nutzer verbinden ihr Girokonto mit Bluecode und rufen in der jeweiligen App einen einmal gültigen Strichcode auf. Nach dem Scan des Codes an der Registrierkasse wird der Betrag vom Girokonto des Kunden abgebucht. Das mobile Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und kostenlos über die Bluecode-App.

Bluecode, Mobile Payment
(c) Blue Code International AG -Bluecode ermöglicht bargeldloses Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit digitalen Mehrwertservices.

Gutscheine und Rabatte für treue Kunden

Damit das neue Zahlungsnetzwerk europäisch skaliert, hat Bluecode noch viel vor. Aktuell fokussiert sich das Unternehmen auf zwei Bereiche, um Mobile-Payment für die breite Masse attraktiver zu machen:

Einerseits baut Bluecode die Mehrwertservices für Kunden weiter aus und kombiniert diese mit mobilem Bezahlen. Handelspartner können beispielsweise digitale Stempelkarten, Punkteprogramme, Lotterien oder Kundenkarten-Verknüpfungen direkt über Bluecode abwickeln und treue Kunden mit Gutscheinen und Rabatten am Smartphone belohnen.

Andererseits wird die Integration in Apps von Banken angestrebt „Durch die Öffnung des mobilen Zahlungsverkehrs – Stichwort PSD2 – drohen Banken, die Kundenreise an außereuropäische Drittanbieter zu verlieren. Mit einer europäischen Lösung wie Bluecode können sie ihren Kunden Mobile-Payment anbieten und sie so in ihrer eigenen Banking-App behalten“, erklärt Pirkner. 


⇒ Zur Homepage des FinTech-Startups

⇒ PEX

Videoarchiv

Live-Talk mit Christian Pirkner von Bluecode

Live-Talk mit Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG, über sein Produkt, das Europas Alternative zu Visa, Apple Pay und Co. werden soll.

Gepostet von DerBrutkasten am Montag, 19. November 2018

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Die xchannels.ai-Gründerinnen Isabell Claus und Ashley Zvaniashvili. © xchannels.ai

Nur 16 Wochen nach der Gründung meldet xchannels.ai internationalen Erfolg bei der Kundengewinnung. Das von Ashley Zvaniashvili und Isabell Claus geführte Unternehmen mit Sitz in Wien baut eine KI-gestützte Plattform zur automatisierten Erstellung und Distribution von Marketing-Content über Social Media, Presseportale und Webseiten hinweg. Das Ziel: Marken auch in KI-Suchsystemen wie ChatGPT und Perplexity sichtbar zu machen.

Acht Länder, 50 Kund:innen

Seit der Gründung im April 2026 hat das Marketing-Startup sein Angebot auf acht Länder ausgerollt: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Irland, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Laut Mitgründerin Isabell Claus nutzen mittlerweile rund 50 Unternehmen die Plattform, von größeren Organisationen bis hin zu Startups sei alles dabei.

Ein Großkunde als Ausgangspunkt

Den Ausgangspunkt der internationalen Präsenz bildet laut Claus ein einzelner Großkunde: „Wir haben ursprünglich mal angefangen mit einem Unternehmen, das in 34 Ländermärkten aktiv ist, und davon haben wir sukzessive einige schon übernommen“, so Claus im Gespräch mit brutkasten. Weitere Standorte dieses Kunden sollen demnach folgen.

Weil xchannels.ai dadurch von Beginn an mit unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Besonderheiten arbeiten musste, sei die Erschließung weiterer Märkte in der Folge leichter gefallen, erklärt die Gründerin.

Wachstum über Partnerschaften

Für weiteres Wachstum setzt das Gründerinnenteam laut Claus zunehmend auf Partnerschaften statt auf Einzelakquise. Ein Beispiel ist die Kooperation mit der Deutschen Telekom, über die brutkasten bereits berichtete. „Wir wollen mit Partnern schneller wachsen, als jedes einzelne Unternehmen direkt bei uns anzubinden und zu gewinnen“, meint Claus. Über Partner sollen sich künftig größere Kundengruppen aus einer Region gleichzeitig erschließen lassen.

Standorte in London und New York geplant

Aktuell beschäftigt das Startup laut eigenen Angaben acht Vollzeitmitarbeitende, verteilt auf Wien und Berlin. Die Aufgaben sind zwischen den Gründerinnen geteilt: Mitgründerin Ashley Zvaniashvili leitet die technischen Themen und die App-Entwicklung, Claus selbst kümmert sich um Business-Development, große Partnerschaften und die internationale Expansion.

Wie diese Expansion aussehen soll, ist bereits klar skizziert: Die für London und New York angekündigten Standorte sollen laut Claus reale Büros werden, keine rein virtuelle Präsenz: „Wir waren jetzt recht oft in London, und das ist schon nochmal ein anderes Klima – da geht es darum, die Netzwerke vor Ort zu stärken“, erklärt sie. In den Städten sollen dafür in erster Linie Relations- und Partnership-Positionen entstehen, während der Kern des Unternehmens in Wien bleibt.

Beispielhafter Content-Distributions-Screen von xchannels.ai © xchannels.ai

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