07.06.2019

Blue Minds Group von Steinberger-Kern startet Innovation Hub in Linz

Die Blue Minds Group rund um Eveline Steinberger-Kern, Bernhard Raberger und Ex-Bundeskanzler Christian Kern hat sich auf Company Building Prozesse im Energie- & Infrastruktursektor spezialisiert. Nun startet Blue Minds mit Techhouse einen Innovation Hub und ist Teil des Open Innovation Center an der Johannes-Kepler-Universität Linz.
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Blue Minds Group
(c) Rafaela Pröll: Eveline Steinberger-Kern

Die Blue Minds Group rund um Eveline Steinberger-Kern, Bernhard Raberger und Österreichs ehemaligen Bundeskanzler Christian Kern hat bekanntgegeben, dass sie mit Techhouse einen neuen Innovation Hub in Linz startet. Blue Minds ist dabei mit Techhouse Teil des neu geschaffenen Open Innovation Center an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Wie es in einer Aussendung heißt, möchte man ein Innovation-Ecosystem speziell für die Wirtschaft und Industrie schaffen.

+++ Wie Eveline Steinberger-Kern den Energiemarkt der Zukunft optimieren will +++

Globale Allianz aus einer Vielzahl an Partnern

Techhouse setze sich laut Blue Minds aus einer globalen Allianz aus Innovations-Experten, Kapital-Partnern, IndustryTech Startups, Spezialisten in Schlüsseltechnologien wie der Künstlichen Intelligenz, Robotics oder Cyber-Security sowie erfahrenen Industrie Experten aus unterschiedlichen Bereichen, wie dem produzierenden Gewerbe, der Bau-, Energie- und Finanz-Branche, zusammen. Johannes Müller, neu ernannter Manager von Techhouse, erläutert: „Wir formen globale Innovation und stellen ab sofort mit Schwerpunkt auf die produzierende Industrie die beste digitale Go-to-Market- und globale Business Networking-Plattform zur Verfügung.“

(c) Techhouse: Johannes Müller ist seit März 2019 Managing Director Innovation der Blue Minds Company und wurde nun auch zum Manager von Techhouse ernannt. Zudem hat er das internationale Konferenzformat Darwin’s Circle als Geschäftsführer mitaufgebaut.

Digitalisierung des Mittelstands

Techhouse soll zudem mittelständische Unternehmen im Bereich der Digitalisierung unterstützen. Des weiteren sind auch Startup-Kooperation geplant, wobei sich Techhouse auch als eine Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und der Privatwirtschaft verstehe, so Blue Minds. Eveline Steinberger Kern als Geschäftsführerin der Blue Minds Group erläutert: „Wir bieten der produzierenden Wirtschaft und Industrie digitale Lösungen und bringen sie mit internationalen Teams und Talenten zusammen, die bereits erprobte Digitalisierungslösungen vorweisen können. So entsteht ein Austausch, der beiden Seiten einen großen Mehrwert bringt.“

Internationale Expansion

In der Aussendung heißt es weiter, dass bereits eine weitere Standort-Eröffnung in München geplant sei. 2020 stehe mit dem Grazer ZWI der Karl-Franzens-Universität zudem ein weiterer Standort fest.


=> zur Page von Techhouse

Videoarchiv: Steinberger-Kern im brutkasten Interview

Live mit Eveline Steinberger-Kern

Eveline Steinberger-Kern, die Geschäftsführerin von Energy Hero, im Live-Talk über ihr Energie-Startup, die aktuellen Entwicklungen am Energiemarkt & in ihrer The Blue Minds Company sowie den Einstig von ehem. Bundeskanzler Christian Kern in ihre Unternehmensgruppe!

Gepostet von DerBrutkasten am Freitag, 30. November 2018

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Gründer von Fiskaly: Patrick Gaubatz, Johannes Ferner, Simon Tragatschnig (v. l.) | (c) Fiskaly

Das Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien. Mit seiner neuen Softwarelösung Sign CZ will das Unternehmen Händler und Kassensystemanbieter bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben unterstützen. Ab 1. Jänner 2027 führt Tschechien die verpflichtende elektronische Umsatzerfassung, kurz EET 2.0, wieder ein. Diese betrifft insbesondere Unternehmen im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor.

Software kann bereits getestet werden

Mit Sign CZ bietet fiskaly eine cloudbasierte Schnittstelle, über die Kassensysteme Umsätze elektronisch an die tschechische Finanzverwaltung übermitteln können. Die Lösung kommt ohne zusätzliche Hardware aus und soll Unternehmen die Einhaltung der neuen gesetzlichen Vorgaben erleichtern. Die Softwarelösung kann bereits vor der Einführung der neuen Registrierkassenpflicht integriert und getestet werden. Diese tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft.

Für kleinere Unternehmen bietet die tschechische Finanzverwaltung ab Dezember zudem eine kostenlose Webanwendung namens Moje eet an. Diese ist allerdings auf Betriebe mit maximal zwei Erfassungseinheiten beschränkt. Fiskaly richtet sich mit seiner Lösung hingegen insbesondere an Kassensystemanbieter und Unternehmen, die die elektronische Umsatzerfassung in bestehende Systeme integrieren wollen.

Tschechien führt Registrierkassenpflicht erneut ein

Mit EET 2.0 führt Tschechien die elektronische Registrierkassenpflicht wieder ein. Die ursprüngliche Regelung wurde zunächst während der Corona-Pandemie ausgesetzt und Anfang 2023 schließlich abgeschafft. Die neue Version soll einfacher und weniger bürokratisch sein. So entfällt etwa die Pflicht, gedruckte Kassenbelege auszustellen.

Erfasst werden künftig grundsätzlich Zahlungen vor Ort, unabhängig davon, ob Kunden bar, mit Karte oder per QR-Code bezahlen. Reine Online-Zahlungen sind von der Regelung ausgenommen.

Mit der Wiedereinführung will die tschechische Regierung Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft eindämmen sowie für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Das Finanzministerium rechnet durch die Maßnahme mit zusätzlichen Staatseinnahmen von rund 560 Millionen Euro jährlich.

Fiskaly mittlerweile in neun europäischen Märkten aktiv

Mit dem Markteintritt in Tschechien setzt fiskaly seine europäische Expansion fort. Zu den bisherigen Expansionsschritten zählen unter anderem der Markteintritt in Spanien 2023 sowie die Übernahme des schwedischen Anbieters InfraSec im Dezember 2025. „Wir begrüßen Tschechiens Schritt hin zu einer modernen, digitalen Umsatzerfassung und einem faireren steuerlichen Umfeld“, sagt Johannes Ferner, Co-Founder und Co-CEO von fiskaly.

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