19.10.2018

EnliteAI bringt deutlich erweiterte Blockchain Landscape Austria 2.0

Nach Version 1.0 Anfang diesen Jahres brachte EnliteAI nun eine aktualisierte, deutlich umfangreichere Blockchain Landscape Austria 2.0.
/artikel/blockchain-landscape-austria-2-0
Blockchain Landscape Austria 2.0 - EnliteAI CryptoRobby
(c) EnliteAI

Es war im Jänner diesen Jahres, mitten im Krypto-Hype, als sich das Wiener AI-Startup EnliteAI nach seiner AI Landscape Austria in Zusammenarbeit mit Robert Schwertner („CryptoRobby“) auch an das Thema Blockchain heranwagte. Der Hype ging zu Ende, das österreichische Blockchain-Ecosystem wuchs trotzdem ordentlich weiter. Nun brachte EnliteAI die Blockchain Landscape Austria 2.0. Zahlreiche weitere Player finden sich in der Version 2.0 der Grafik. Und das Startup lieferte die inzwischen gewohnte Analyse mit Key Findings dazu.

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Blockchain Landscape Austria 2.0 - EnliteAI CryptoRobby
(c) EnliteAI

Key Findings der Blockchain Landscape Austria 2.0

  • Die Anzahl und das Volumen von ICOs verringerte sich in den zehn Monaten seit Version 1.0 deutlich. Vor allem Utility Token seien unter Druck gekommen.
  • Die institutionelle Organisation Austrian Standards sei sehr aktiv bei der Definition von Normen im Blockchain-Bereich für Österreich und auf EU-Ebene.
  • aws nahm sich des Themas an und startete eine spezifischen Call.
  • Die Tageszeitung DerStandard startete einen eigenen Krypto-Blog. Viel einschlägigen Content fände man auch beim brutkasten und bei Trending Topics.
  • Vier neue Startups, vier neue Software-Entwickler-Unternehmen und fünf weitere Beratungsunternehmen starteten Blockchain-Aktivitäten und wurden in die Liste aufgenommen.
  • Unterstützung auf institutioneller Ebene, vor allem wenn es um die Finanzierung von Blockchain-Aktivitäten geht, gebe es praktisch gar nicht.

Kommen und Gehen

Glücklicherweise gebe es eine Menge sehr aktive Personen im Feld, die Accelerators und Inkubatoren im gesamten Land betreiben, schreibt EnliteAI. Generell erwarten EnliteAI und CryptoRobby für 2019 eine weitere Konsolidierung. Einige Startups und Projekte dürften wieder verschwinden. Dafür werden sich weitere große Unternehmen des Themas annehmen.

⇒ Die Landscape auf der Page von EnliteAI

Blockchain-Video-Serie mit Andreas Freitag – Teil 1:

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Gepostet von DerBrutkasten am Dienstag, 17. Juli 2018

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(v. l.) AT-Styria-Vorsitzender Herbert Ritter, BrightFlare-CEO Markus Seme, GMAR-Präsidentin Ulrike Haslauer, DCCS-Geschäftsführer Thomas Edlinger, Joanneum Research-Geschäftsführer Heinz Mayer und AT Styria-Geschäftsführer Helmut Röck © Lukas Elsneg

Der Cluster AT Styria (Plattform Automatisierungstechnik Steiermark), ein branchenübergreifendes Netzwerk von 120 Unternehmen, die in der Automatisierungstechnik tätig sind, hat bei den „European Robotics and Automation Talks“ in Graz seinen Plan für eine Robotik-Testregion vorgestellt. Dort soll die nächste Robotergeneration unter realen Produktionsbedingungen bis zur industriellen Einsatzreife entwickelt werden.

Ziel: Industrielle Einsatzreife

Mit an Bord sind unter anderem Joanneum Research, TU Graz, FH Campus 02, Magna Steyr, der KI-Softwareanbieter DCCS und der Security-Spezialist BrightFlare. Über die „Area Süd“ werden Kärntner Partner eingebunden. Dazu kommen das slowenische Netzwerk SRIP Factories of the Future, das italienische DITEDI, mit dem im Juli 2026 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet wurde, sowie Bayern Innovativ.

Aus Sicht von AT-Styria-Vorsitzendem Herbert Ritter, der auch Vizepräsident der WKO Steiermark ist, wird KI-gestützte Robotik zur zentralen Standortfrage. „Wir wollen Kooperationen erzeugen, als Enabler wirken und dafür sorgen, dass neue Technologien schneller in den Betrieben ankommen“, sagt er.

18 Millionen Euro aus Horizon Europe

Das Konsortium bewirbt sich um das einzige europaweite Leitprojekt, das Horizon Europe für die industrielle Integration KI-gestützter Robotik vorsieht. Horizon Europe ist das Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union und läuft von 2021 bis 2027. Mit einem Budget von rund 95 Milliarden Euro ist es eines der größten Förderprogramme dieser Art weltweit. Gefördert werden Projekte, in denen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus mehreren Ländern zusammenarbeiten.

Die Ausschreibung öffnet im November 2026, dafür stehen rund 18 Millionen Euro bereit. Der Antrag soll im Frühjahr 2027 eingereicht werden, die Förderentscheidung fällt im Sommer. Bei einer Zusage könnte das Projekt 2028 starten.

Drei Pilotprojekte als Rückgrat

Geplant sind drei industrielle Pilotprojekte. Im ersten arbeiten humanoide Roboter an mehreren Arbeitsplätzen einer Fertigung, bedienen Maschinen und wechseln Werkstücke. Der zweite Pilot widmet sich der innerbetrieblichen Logistik mit autonomen mobilen Robotern. Im dritten übernehmen KI-Systeme Aufgaben in Qualitätskontrolle, Inspektion und Instandhaltung.

Heinz Mayer, Geschäftsführer von Joanneum Research, erklärt das Ziel: „Jeder Pilot setzt bei einem konkreten Engpass im Betrieb an. Am Ende steht eine klare wirtschaftliche und technische Bilanz: Welche Taktzeit erreicht das System, wie zuverlässig arbeitet es, welchen Integrationsaufwand verursacht es und wann rechnet sich die Investition? Genau diese Antworten brauchen Unternehmen, bevor sie eine neue Technologie in größerem Maßstab einsetzen.“

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