23.08.2019

Das Blockchain Finance Forum bringt internationale Experten nach Wien

Am 22. Oktober wird Wien im Rahmen des Blockchain Finance Forum zum Nabel der Blockchain-Finanzwelt. Als Speaker sind unter anderem Marjan Deltainne (Global Head of Banking, Ripple) und Maximilian Marenbach (Head of Business Development, Kraken) bestätigt.
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Bitcoin Blockchain
(c) fotolia / Tierney
kooperation

Es gibt inzwischen viele unterschiedliche Anwendungsszenarien für die Blockchain-Technologie – doch der größte Bereich ist nach wie vor die Finanzwirtschaft. Daher veranstaltet die BlockExpo GmbH am 22. Oktober im Palais Wertheim (Wien) das Blockchain Finance Forum 2019, auf dem sich Experten zu den neuesten Entwicklungen austauschen.

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Bei der eintägigen Veranstaltung handelt es sich nicht um eine Massenveranstaltung, sondern um ein exklusives B2B-Event für maximal 300 Gäste. Das Zielpublikum sind primär Experten und Entscheidungsträger aus der Finanzbranche – also etwa Manager aus Banken, Versicherungen, Fonds und Kreditinstituten, sowie Vermögensverwalter und Finanzberater.

Namhafte internationale Speaker

Die Konferenz punktet vor allem durch die internationalen Speaker. Insgesamt werden rund 20 Experten auf dem Event Vorträge halten, sowie an Panels zu diversen Themen teilnehmen. Die Konferenzsprache ist englisch, zumal auch das Speaker-Lineup sehr international ist. Nach aktuellem Stand können die Gäste bereits mit den folgenden Experten rechnen:

  • Marjan Deltainne – Global Head of Banking, Ripple
  • Michael Coletta – Head of Blockchain Technology, London Stock Exchange
  • Gustav Arentoft – Business Development (Europe), MakerDAO
  • Maximilian Marenbach – Head of Business Development, Kraken
  • Ulli Spankowski – Managing Director, Börse Stuttgart Digital Ventures

Ziel des Events ist dabei laut Daniel Lenikus, CEO & Co-Founder BlockExpo GmbH, unter anderem, Meinungsführer aus aller Welt nach Österreich zu bringen und Wien als Zentrum des technologischen Fortschrittes zu etablieren. Die BlockExpo GmbH hat bereits im April 2019 den ANON Blockchain Summit in Wien mit über 1500 Gästen und 100 Speakern aus 40 verschiedenen Nationen veranstaltet.

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Bis 15. September sind noch Early Bird Tickets um 189 Euro verfügbar, die Standard Tickets kosten 349 Euro. Ganztägige Verpflegung ist im Ticketpreis inkludiert.

==> Mehr Informationen zum Event

==> Tickets unter diesem Link

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher / brutkasten

Dass sich die aktuell noch laufenden Verhandlungen zur EU Inc. auf Ratsebene nicht so entwickeln, wie es sich die Initiator:innen der gleichnamigen Initiative wünschen würden, ist allgemein bekannt. Übte man nach der Veröffentlichung des Kommissionsentwurfs im März noch deutliche Kritik an diesem, würde man ihn inzwischen wohl gerne so annehmen. Denn der aktuell noch in Ausarbeitung befindliche Vorschlag des Rats der EU-Justizminister:innen dürfte letztlich, wenn man mit den Verhandlungen vertrauten Personen Glauben schenken darf, kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Vorschlag der Initiative zu tun haben. Die absoluten Kern-Forderungen seien darin de facto zur Gänze gestrichen, was überbleibe sei „nicht mehr als ein Label und vielleicht etwas schnellere Gründung“, hört man.

Österreich als EU-Inc.-Antagonist

Das offizielle Österreich spielt dabei dem Vernehmen nach eher die Rolle des Antagonisten. Das SPÖ-geführte Justizministerium zähle in den Verhandlungen zu den Verhinderern. Rot-weiß-roter Gegenwind zur EU Inc. komme aber auch von anderer Seite, nicht nur, wie allgemein bekannt, von Notariatskammer und Arbeiterkammer, sondern auch von einflussreichen Personen in der Wirtschaftskammer.

Zehetner: deutliche Positionierung pro EU Inc.

In dieser durchaus komplexen Gemengelage von Interessen aus ganz unterschiedlicher Richtung, mag es fast verwundern, dass sich Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nun öffentlich durchaus deutlich positionierte. „Ich bin unzufrieden damit, wohin sich die Diskussion zur EU Inc. momentan entwickelt – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene“, sagte sie heute bei einer Keynote im Rahmen des Verbund Venture Day 2026 an der WU Wien. Auf diese Weise werde die EU Inc. nicht zur Alternative zur amerikanischen Delaware Inc., die auch sie sich wünsche.

Mitarbeiter:innenbeteiligung via FlexCo „noch nicht attraktiv genug“

Auch sonst gab sich Zehetner in ihrer Rede, die sich auf europäische Souveränität im Startup-Bereich fokussierte, kritisch. Die FlexCo etwa bezeichnete sie in Sachen Mitarbeiter:innen-Beteiligung als „ersten Schritt“, aber „noch nicht attraktiv genug“. Es brauche neue Steuerregeln, die Mitarbeiter:innenbeteiligung praktikabel machen. Auch ihre bereits einmal dezidiert geäußerte Forderung nach Steuererleichterungen bei Startup-Beteiligungen – vulgo Beteiligungsfreibetrag – wiederholte sie bei der Gelegenheit. Auf europäischer Ebene sieht sie Handlungsbedarf u.a. in Sachen Kapitalmarktunion. Lob gab es von Zehetner dafür für den European Scaleup Funds – ergänzt mit Eigenlob für den geplanten österreichischen Dachfonds.

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