Düngetücher, die Pflanzen schneller wachsen lassen? Sabine Wirz-Springe aus Bergisch Gladbach hat eine Düngemethode entwickelt, die Kräuter-, Zimmer-, Nutzpflanzen und Bäume nachhaltig mit Nährstoffen versorgt.
Für ein gesundes Wachstum benötigen Pflanzen richtige Pflege und reichlich Nährstoffe. Die Hobbygärtnerin und Startup-Gründerin Sabine Wirz-Springe hat mir ihren Blattgold-Düngetüchern eine Alternative zu handelsüblichen Flüssigdüngern entwickelt. Die Tücher sind biologisch abbaubar und lassen sich bei Topf-, Balkon- und Gartenpflanzen anwenden.
Pferdeäpfel und Kartoffelsäcke
Schon als Kind hat die Hobbygärtnerin aus Bergisch Gladbach in Nordrhein-Westfalen mit alternativen Düngemethoden experimentiert: Pferdeäpfel in Kartoffelsäcken aus Jute hat die Gärtnerin in Erde eingebettet. Die erste Idee der Innovatorin hat sich bewährt: Ihre Gartenpflanzen sind gewachsen. “Diese Methode hatte den Vorteil, dass die Pflanzen kontinuierlich mit Dünger versorgt wurden”, so die 58-jährige Unternehmerin.
Nachhaltige Alternative zu Flüssigdüngern
Auf der Suche nach einer Alternative zu handelsüblichen Flüssigdüngern hat die Gärtnerin Blattgold erfunden: Die feuchten Tücher enthalten organischen Dünger aus natürlichem Faserzellstoff. Je nach Pflanze können ein bis zwei Düngetücher um den Wurzelballen gewickelt werden. Die Pflanze kommt anschließend wieder in den Topf oder das Beet. Die Tücher versorgen die Wurzeln der Pflanze mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien und sind biologisch abbaubar. Blattgold-Düngetücher kompostieren sich nach sechs Monaten von alleine. Nutzer:innen vermeiden so zusätzlichen Müll.
Einfache Anwendung für Zimmer, Garten und Balkon
Die organischen Düngetücher von Blattgold würden Pflanzen mit Nährstoffmangel dank natürlicher Wirkung versorgen. Dank der Anwendung um den Wurzelballen der Pflanze wird der Dünger nicht durch Gießen oder Regen weggeschwemmt. Auch Kräuter und kleine Bäume lassen sich mit den Blattgold-Düngetüchern versorgen.
Expansion in den Gartenfachhandel geplant
Die Startup-Gründerin möchte ihre Düngetücher in weiterer Folge landesweit in Garten- und Baumärkten anbieten. Als Investment strebt sie 50.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile an. Ob sie mit ihrer Business-Idee Investor:innen begeistern wird, zeigt sich in der nächsten Folge der Höhle der Löwen.
Mehr zu Blattgoldgibt es kommenden Montag, den 26.09., in der Höhle der Löwen um 20.15 Uhr auf VOX. Weiters mit dabei sind Meminto Stories, Gatepress, GetMoBie und Clever Cakes.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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