28.10.2021

Biz: Das bietet die Fachmesse für Business Events in Wien

Die Biz im Wiener MAK richtet sich an alle, die Veranstaltungen, Incentives, Kongresse oder Ausflüge für Gruppen organisieren.
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Auf der Biz in Wien trifft sich die Business-Event-Branche © n.b.s marketing & events GmbH
Auf der Biz in Wien trifft sich die Business-Event-Branche © n.b.s marketing & events GmbH
kooperation

Die Pandemie hat die Eventbranche umgekrempelt. Die Digitalisierung wird auch in Zukunft wichtiger Teil von Business Events bleiben – hybride Formate bieten Besucher:innen Flexibilität und Aussteller:innen und Veranstalter:innen ein noch größeres Publikum. Worauf man bei der Umsetzung achten muss und weitere aktuelle Trends der „MICE“-Branche – Meeting, Incentive, Congress und Event – präsentiert heuer wieder die Biz in Wien. Die Fachmesse findet am 18. November bereits zum 21. Mal statt und wartet mit Vorträgen und Diskussionen rund um hybride Events, Nachhaltigkeit und Eventsicherheit auf.

„Es ist schön zu sehen, dass langjährige und treue AusstellerInnen wie z.B. die Event Residenzen Niederösterreich, der Wiener Rathauskeller, das Seehotel Rust und die Convention Bureaus aus zahlreichen Bundesländern erneut dabei sind, um die PlanerInnen der MICE-Branche endlich wieder persönlich zu treffen und über ihre Angebote und Highlights zu informieren. Denn wer kann es besser wissen, als diejenigen, die die Bühne für live Events stellen, wie wahnsinnig wichtig der persönliche zwischenmenschliche Austausch für uns alle ist“, sagt Veranstalterin Christina Neumeister-Böck, n.b.s marketing & events.

„Silent Conference“

Die Biz lädt am 18. November von 12 bis 19 Uhr in das MAK in Wien und richtet sich dort an alle, die Veranstaltungen, Incentives, Kongresse oder Ausflüge für Gruppen organisieren. Die Veranstalter setzen auf ein „Silent Conference“-Konzept, das kurze Vorträge direkt im Messegeschehen ermöglicht. Auch die kulinarische Verpflegung kommt in einem besonderen Format: Bei „Taste the Biz“! geben Aussteller:innen durch kleine Verkostungen einen Vorgeschmack auf zukünftige Veranstaltungen vor Ort.

Hybrid, Nachhaltigkeit, Sicherheit

Bei den Vorträgen stehen rechtliche und sicherheitstechnische Fragen und Antworten rund um Covid 19 im Zentrum. Anna Ge, Head of Digital Events des brutkasten, gibt gemeinsam mit Georg Aslanjan von b2match Einblicke in die Welt der hybriden Events. In der Pandemie hat sich der brutkasten mit seiner starken Kompetenz im Live-Video-Bereich zu einem der führenden Digital- und Hybrid-Eventveranstalter entwickelt. Auch Datenschutz und Nachhaltigkeit sind Themen, die auf der Biz aufgegriffen und diskutiert werden.

Die BIZ#2 2021 auf einen Blick:


Donnerstag, 18. November 2021 | 12.00 – 19.00 Uhr
Location: MAK Wien
Alle Details zur Veranstaltung unter https://biz.co.at
Zur Anmeldung für Besucher:innen

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easy-connect, mamdani, Metropolitan Opera, Met, NY
© Laura Böhler - Gerald Stockinger (l.)(Co-Founder & CTO) und Wolfgang Graf (Co-Founder & CEO).

Die Metropolitan Opera und New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani kündigten Ende September eine Initiative an: In der Saison 2026/27 gibt die Met jeden Monat 10.000 Karten an New Yorker:innen frei, die seit 2019 kein Met-Ticket gekauft haben. Das sind rund zehn Prozent aller Tickets der Saison. Das Unternehmen easy-connect aus Wien liefert dafür die Technologie, wie dieses heute bekanntgab.

easy-connect in New York

Die Tickets werden über die bestehende digitale Lotterie in der App vergeben: Dazu müssen Nutzer:innen ihren Ausweis für die Berechtigungsprüfung in der App hochladen und sich für eine Vorstellung zur Lotterie anmelden. Von einem möglichen Gewinn erfahren sie per Push-Nachricht – und erhalten das Ticket direkt am Handy. Das Besondere daran: So kann die Met auch jene Teilnehmer:innen erneut ansprechen, die bei der Lotterie nicht gewinnen.

„Mit Opera for All wollten wir es New Yorker:innen in allen fünf Stadtbezirken leicht machen, die Met zu entdecken – und sie persönlich bei uns willkommen heißen. Weil Lotterie und Ausweisprüfung bereits in der App, die wir auch für unsere Rush-Tickets nutzen, verfügbar waren, ging es bemerkenswert schnell von der Idee zum Start – und das in der Größenordnung, die diese ambitionierte Initiative gebraucht hat. Möglich war das dank unserer Zusammenarbeit mit dem innovativen und flexiblen Team von easy-connect, das uns bei jedem Schritt begleitet hat, vom Design bis zur Umsetzung“, sagt Gillian Brierley, Chief Audiences, Marketing, and Communications Officer der Metropolitan Opera.

Bürgermeister Mamdani über „Opera for All“

Das Modell lässt sich auf viele Kulturbetriebe übertragen. Seit 2024 vergibt die Met über eine Lotterie in der App vergünstigte Tickets für 25 Dollar. Mehr als 550.000-mal haben Menschen seither bei der Verlosung mitgemacht, mehr als die Hälfte der App-Nutzer:innen ist unter 40 Jahren alt – und trotzdem sind rund vier von fünf Tickets, die in der App gekauft werden, ganz reguläre (Vollpreis-)Karten. Für viele Menschen stelle die Lotterie den ersten Schritt ins Haus dar.

Denn wer sich in der App anmeldet, sei für die Met kein:e Unbekannte:r mehr. Wer bei der Lotterie nicht gewinnt, bekommt automatisch ein passendes Angebot für ein reguläres Ticket. Im deutschsprachigen Raum gibt es ebenfalls solche Modelle und Initiativen, um kulturelle Teilhabe über alle Besuchergruppen hinweg zu ermöglichen, unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Zum Beispiel am Opernhaus Zürich mit einer Ticket-Lotterie und der digitalen Prüfung der „KulturLegi-Berechtigung“ für Menschen mit geringem Einkommen, direkt in der App.

„Stammpublikum entwickeln“

„Kultur einfacher zugänglich zu machen, war von Anfang an unser Anspruch. Nun macht es uns besonders stolz, dass die Technologie hinter einem Programm dieser Größenordnung aus Wien kommt“, sagt Wolfgang Graf, Co-Founder & CEO von easy-connect, der das Unternehmen gemeinsam mit Gerald Stockinger gegründet hat. „Drei von vier Erstbesucher:innen kommen nie wieder. Mit einer eigenen App können Häuser das ändern: Menschen zum ersten Mal hereinholen, sie persönlich ansprechen und daraus Stammpublikum entwickeln. Am Ende des Tages geht es darum, möglichst viele Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern. Und was in New York funktioniert, funktioniert genauso in Wien, Zürich oder Berlin.“

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