06.09.2016

Bits & Pretzels: Networking bei Bier und Weißwurst

Beim Bits & Pretzels Founders Festival, vom 25. bis 27. September in München, erzählen erfolgreiche Gründer ihre Erfolgsgeschichten, beantworten Fragen und geben Tipps. Außerdem erwarten die Teilnehmer spannende Workshops und ein buntes Rahmenprogramm.
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(c) Bits&Pretzels: Networking bei Oktoberfest-Stimmung.

Was haben der zweifache Oscar-Gewinner Kevin Spacey, der britische Unternehmer Richard Branson und die Sportfreunde Stiller gemeinsam? Nicht besonders viel eigentlich. Dennoch werden alle drei von 25. bis 27. September in München sein. Zum dritten Mal geht dort heuer das Bits& Pretzels Founders Festival über die Bühne. Auf der dreitägigen Konferenz treffen Gründer und Gründungsinteressierte aus der ganzen Welt zusammen, während gleichzeitig das Oktoberfest stattfindet.

5000 Gäste erwartet

Waren es vor zwei Jahren noch 1400 Gäste, die an der Veranstaltung teilnahmen, werden für heuer über 5000 Personen erwartet. Unter den Speakern befinden sich Größen der internationalen Startup-Szene wie etwa die Gründer von Aribnb, Evernote und (als berühmtester Österreich-Export) Florian Gschwandtner von Runtastic. Ziel der Veranstaltung ist es, das Netzwerk zwischen Gründern, Investoren aber auch den Medienvertretern zu stärken. Dass der dritte Tag des Festivals mit dem Oktoberfest kombiniert wird, erleichtert zusätzlich die Kontaktaufnahme.

Redaktionstipps

Gefüllter Zeitplan

Zu Beginn der Veranstaltung wird Schauspieler, Autor und Investor Kevin Spacey (bekannt unter anderem aus Filmen wie LA Confidential und American Beauty sowie der Serie House of Cards) eine halbstündige Keynote halten, an die eine 15-minütige Diskussionsrunde anschließt. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit hat Spacey auch in zahlreiche Tech-Firmen investiert und von seinen Erfahrungen erzählen.

Neben den Auftritten der Speaker findet and en ersten beiden Tagen des Festivals außerdem die sogenannte Startup Academy statt. Hier können Interessierte alles Wissenswerte rund um Themen wie „Wie starte ich ein Startup?“, „Wie komme ich an die großen Player heran?“ und „Wie stelle ich ein perfektes Team zusammen?“ lernen. Beim Pitch Contest geht es in der Zwischenzeit darum, wer seine Geschäftsidee am besten präsentieren kann, außerdem sind zahlreiche Workshops, Präsentationen und Side-Events geplant.

Ein Bier mit den Experten

Zum großen Finale am dritten Tag treffen sich die Festival Teilnehmer schließlich am Oktoberfest. Hier finden die sogenannten Table Captain Meetings statt. An jedem Tisch wird ein Experte aus dem Bereich Wirtschaft, Start-up, Beratung, Bildung oder Medien sitzen, mit dem eine inspirierende Diskussion bei Bier und Weißwurst stattfinden soll.

Mehr Infos findet ihr hier.

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Andreas Klinger ist einer der Initiatoren von EU Inc | (c) brutkasten / Dervisevic
Andreas Klinger ist einer der Initiatoren von EU Inc | (c) brutkasten / Dervisevic

„Das Startup-Ökosystem muss vor dem 16. Juli laut werden.“ – mit diesem Appell wendet sich die Initiative EU-INC aktuell an die europäische Startup-Szene. Denn die kommenden Wochen seien das entscheidende Zeitfenster, um noch auf den Gesetzgebungsprozess in Brüssel einzuwirken. Die Warnung der Initiatoren fällt deutlich aus: „Mehrere Lobbygruppen drängen darauf, genau die eine Klausel zu streichen, die das Ganze funktionsfähig macht.“ Konkret geht es um die freie Wahl des Registrierungssitzes. Diese Klausel bildet ein Herzstück des Entwurfs. Falle sie weg, drohe das gesamte Projekt für Startups seinen Wert zu verlieren, meint man bei der Initiative.

Kritik bereits bei Kommissions-Entwurf im März

Die Forderung nach einer einheitlichen europäischen Rechtsform für Startups treibt das Ökosystem seit Monaten an. Die Initiative EU-INC sammelte zehntausende Unterschriften, um ein Gegenkonzept zur regulatorischen Fragmentierung in der EU und damit eine ernsthafte Alternative zur US-Rechtsform Delaware Inc. für europäische Startups zu schaffen. Das klare Ziel: Gründungen, grenzüberschreitende Skalierung und Investments deutlich zu vereinfachen.

Die EU-Kommission griff die Forderung auf und lieferte schließlich im März einen Entwurf, der den Begriff „EU Inc.“ von der Initiative übernahm, aber bei weitem nicht alle Forderungen (brutkasten berichtete). Schon vor der offiziellen Veröffentlichung äußerten viele aus dem Ökosystem Kritik an Kompromissen und potenziellen Hürden. Sie befürchteten, dass nationale Interessen eine wirklich einheitliche Lösung blockieren.

EU Inc. als „Plug-in“

Nun liegt eine juristische Detailprüfung des Kommissionsentwurfs im Auftrag der Initiative vor. Und mit ihr folgt seitens EU-INC eine teilweise Neupositionierung. Der Entwurf bringe nicht das ursprünglich geforderte „28. Regime“ – also eine völlig losgelöste, eigenständige europäische Rechtsform mit einem eigenen Gesellschaftsrecht und einem eigenen Gerichtssystem, wird klargestellt. Stattdessen bewerten die Expert:innen die EU Inc. nun als „Plug-in für das Rechtssystem jedes Landes“.

Die Initiative passte ihre Vorschläge nun an diese Gegebenheiten an. Die Rechtsform könne weiterhin als Wegweiser zu einem paneuropäischen Standard dienen, vorausgesetzt, die Politik setze sie korrekt um, heißt es. Da setzt die aktuelle Kritik an. Die Initiative spricht sich vehement gegen das Szenario aus, dass nationale Anpassungswünsche den Entwurf aushöhlen und am Ende „27 verschiedene Geschmacksrichtungen“ entstehen. Eine Kern-Forderung der Initiator:innen: „Lasst nicht zu, dass die freie Wahl des Registrierungssitzes verwässert wird“. Sie betrachten diese Wahlfreiheit als die absolut unverhandelbare Grundvoraussetzung für den Erfolg der Rechtsform.

Klinger: „Phase 3 beginnt“

EU-INC bläst unter anderem via LinkedIn zur Mobilisierung innerhalb der europäischen Startup-Szene. Andreas Klinger, Co-Initiator und bekanntes Gesicht der Kampagne, kommentiert in einem Posting: „Das ist groß. Die Phase 3 von EU-INC beginnt.“ Man brauche nun die gesamte Startup-Community hinter den Forderungen der Initiative. „Lasst uns das über die nächste Ziellinie bringen“, so Klinger.

Konkret ruft die Initiative Gründer:innen und Investor:innen auf: „Postet auf LinkedIn. Fordert: Ein Europa. Einen Standard.“ Die Akteure sollen ihre EU-Abgeordneten sowie Staats- und Regierungschefs in ihren Beiträgen direkt markieren. Gerade im deutschsprachigen Raum sollen die Gründer gezielt Politiker wie den SPD-Europaabgeordneten René Repasi, der bereits vergangenes Jahr mit einem Gegenentwurf zur Initiative auf sich aufmerksam machte, in die Pflicht nehmen und den öffentlichen Druck aufrechterhalten. „Helft uns, das bis zum 16. Juli richtigzustellen“, so die Initiator:innen.

Aufruf von AustrianStartups

Von AustrianStartups kommt zugleich ein Aufruf an die heimische Community: Es sei an der Zeit, laut zu werden – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene. Österreichische Minister:innen könnten nämlich im Rat der EU Einfluss auf die finale Entscheidung nehmen. „In Österreich zieht aber nicht jeder am selben Strang. Die typischen Interessensvertetungen arbeiten dagegen“, heißt es von AustrianStartups. Man arbeite sowohl „hinter verschlossenen Türen“ als auch öffentlich an Verbesserungen.

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