17.02.2022

Bitpanda will wöchentlich neue Kryptowährungen listen und nimmt Bewerbungen an

Beim Investieren kommt es laut Bitpanda bei Kryptowährungen auf Geschwindigkeit an. Deshalb sollen neue Coins schneller gelistet werden.
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die Bitpanda-Cofounder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth - Betriebsferien
Die Bitpanda-Cofounder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth | © Bitpanda

Die in Wien gegründete Kryptobörse Bitpanda will ab März das Angebot an Assets massiv ausweiten. Jede Woche sollen dann neue Kryptowährungen gelistet werden, wie das Scaleup bekannt gab. Beim Investieren sei Geschwindigkeit wichtig: „Krypto-Investoren wissen, dass der frühe Einstieg ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, daher haben wir beschlossen, jede Woche gleich mehrere neue Coins zu listen“, so Bitpanda.

Welche Kryptowährungen im ersten Schritt gelistet werden, durften Bitpanda-Kunden mitentscheiden. Aus der Community seien zahlreiche Empfehlungen gekommen, die man nun rechtlich und sicherheitstechnisch prüfe. Empfehlungen sollen weiterhin möglich sein und zwar über ein Bewerbungsformular, über das man den eigenen Coin eintragen kann. Auf diesem Weg eingereichte Kryptoprojekte werden dann einem Due-Dilligence-Prozess unterzogen.

3 Millionen Bitpanda-Nutzer

Die Nutzerzahl von Bitpanda ist nach eigenen Angaben mittlerweile auf 3 Mio. angestiegen. Das Team des Unternehmens besteht aus über 500 Personen mit mehr als 50 Nationalitäten. Aktuell unterhält das Fintech Standorte in Wien, Barcelona, Berlin, Krakau, London, Madrid, Mailand und Paris. Neben der Handelsplattform, die neben Kryptowährungen auch Investments in (Teil)-Aktien und EFTs ermöglicht, hat Bitpanda 2021 auch eine White-Label-Lösung als B2B-Angebot gestartet.

Das Startup wurde 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet und 2021 mit einigen der größten Investmentrunden in österreichische Startups zum Unicorn aufgestiegen – die Bewertung lag zuletzt bei 4,1 Milliarden Dollar. Die Gründer halten gemeinsam nach wie vor mehr als 50 Prozent der Unternehmensanteile.

Disclaimer: Die Bitpanda GmbH ist mit 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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