14.10.2025
DEFI

Bitpanda vertieft Stablecoin-Partnerschaft mit Société-Générale-Tochter

Vor etwas mehr als einem Jahr startete Bitpanda eine Kooperation mit SG-Forge, einer Tochter des französischen Bankenriesen Société Générale. Nun wird diese auf die Bitpanda-DeFi-Wallet ausgeweitet.
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Das Bitpanda-Headquarter in Wien (c) Bitpanda
Das Bitpanda-Headquarter in Wien | (c) Bitpanda

Stablecoins spielen eine immer gewichtigere Rolle auch in der traditionellen Finanzwelt. Das wurde erst kürzlich durch den Start einer gemeinsamen Euro-Stablecoin-Initiative mehrerer europäischer Großbanken, darunter der RBI, bekräftigt – brutkasten berichtete.

Vorreiter in dem Bereich ist der französische Bankenriese Société Générale. Dessen Tochter SG-Forge lancierte bereits 2023 den MiCA-konformen Euro-Stablecoin EUR CoinVertible (EURCV) und legte vor einigen Monaten mit dem Dollar-Stablecoin USD CoinVertible (USDCV) nach.

Bereits seit einem Jahr Partnerschaft mit Bitpanda

Seit etwas mehr als einem Jahr besteht auch eine Partnerschaft mit dem heimischen Krypto-Unicorn Bitpanda – brutkasten berichtete. Seitdem ist der Stablecoin für Bitpanda-Nutzer:innen auf der Plattform verfügbar. Nun wurde diese Partnerschaft auch auf die dieses Jahr von Bitpanda eingeführte DeFi Wallet ausgeweitet. „Die erweiterte Partnerschaft schafft zudem die Grundlage für zukünftige Kooperationen, einschließlich einer möglichen Integration mit dem Vision Token von Bitpanda“, heißt es dazu vom Wiener Unicorn.

SG-Forge-Stablecoins auch auf DeFi-Protokollen Morpho und Uniswap

„Nachdem wir Euro- und Dollar-Stablecoins als Schlüsselassets im Bitpanda-Ökosystem etabliert haben, gehen wir nun einen entscheidenden Schritt weiter, indem wir unsere Partnerschaft auf die Welt von DeFi ausweiten“, kommentiert Jean-Marc Stenger, CEO von SG–Forge. Die Société-Générale-Tochter hatte bereits zuvor die Einführung seiner Stablecoins auf den DeFi-Protokollen Morpho und Uniswap bekannt gegeben.

Enzersdorfer-Konrad: „Meilensteinmoment für Web3 in Europa“

Lukas Enzersdorfer-Konrad, Co-CEO von Bitpanda, misst der Erweiterung der Partnerschaft indes immense Bedeutung zu: „Dies ist ein Meilensteinmoment für Web3 in Europa“, meint er. „Durch die Integration ihrer Stablecoins in die Bitpanda DeFi Wallet schaffen wir die Grundlage, auf der Menschen real von Web3 profitieren können, und eröffnen eine neue Ära interoperabler, regulierter Finanzsysteme.“

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Metaloop, Investment
(c) Metaloop - Die beiden Metaloop-Founder Jan Pannenbäcker (r.) und Alexander Schlick.

Es schien, eine der heimischen Scaleup-Erfolgsstorys zu werden: Vor zwei Jahren sprachen die beiden Metaloop-Founder Jan Pannenbäcker und Alexander Schlick noch von achtstelligen Umsätzen und starkem Wachstum – brutkasten berichtete. Nun gab es aber einen deutlichen Dämpfer: Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) vermeldet, dass die Metaloop Europe GmbH ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Vom zuständigen Landesgericht wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet.

Metaloop: 163 Gläubiger

Die Passiva betragen laut AKV rund 11,08 Millionen Euro (163 Gläubiger) – aktuell sind zehn Mitarbeitende beschäftigt, Gehälter wurden bis inklusive Mai ausbezahlt.

„Nach einer verlustreichen Aufbauphase mit steigenden Umsätzen erreichte das Unternehmen Anfang 2026 den Break-even und arbeitet seither aufgrund einer Fokussierung auf margenstärkere Geschäfte sowie effizienterer Strukturen leicht profitabel. Die Liquidität blieb jedoch angespannt, da weitere Eigenkapitalzuführungen ausblieben. Dies führt zu erhöhtem Aufwand im Tagesgeschäft, eingeschränkter Geschäftsentwicklung und Vertrauensverlust bei Partnern“, liest man beim AKV.

Und weiter. „Trotz positiver operativer Entwicklung reichen die Mittel gemäß eigener Angaben jedoch nicht aus, um anstehende Kreditrückzahlungen zu bedienen. Mangels weiterer Finanzierung besteht daher keine positive Fortbestehensprognose. Laut der uns vorliegenden Unterlagen bewertet die Schuldnerin ihre Aktiva mit rund 10,2 Millionen Euro.“

Fortführung geplant

Das Unternehmen soll fortgeführt und über einen Sanierungsplan entschuldet werden. Dabei sollen die Insolvenzgläubiger eine Quote von 20 Prozent erhalten, die innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Plans ausbezahlt werden soll. Finanziert werden soll dies zunächst durch den Abbau von Lagerbeständen und das Eintreiben offener Forderungen sowie später aus den laufenden Geschäftserträgen.

Der Sanierungsplan wird vor der Abstimmung noch konkretisiert bzw. angepasst, während der Alpenländische Kreditorenverband seine Umsetzbarkeit prüft und dabei auch bewertet, ob der Zahlungsvorschlag – der nur dem gesetzlichen Minimum entspricht – noch verbessert werden kann.


Eine Anfrage an die beiden Gründer zu den Hintergründen wurde vonseiten des brutkasten gestellt.

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