05.03.2025
PERSONALIE

Bitpanda Technology Solutions holt Krypto-Experten der Börse Stuttgart als „Head of DACH“

Der Blockchain-Experte Sven Hildebrandt hat die Börse Stuttgart verlassen und verstärkt nun das Bitpanda-Team.
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Bitpanda, Sven Hildebrandt
© Bitpanda -Sven Hildebrandt wechselt zu Bitpanda.

Sven Hildebrandt verstärkt seit dem 1. März 2025 Bitpanda Technology Solutions als Head of DACH. Er wechselt von der Börse Stuttgart, wo er zuletzt als „Executive Director für Business Development & Strategic Partnerships“ tätig war.

Bitpanda Technology Solutions: Infrastruktur für Handel und Verwaltung digitaler Vermögenswerte

Bitpanda bietet mit der Software-as-a-Service-Lösung seiner B2B-Sparte Bitpanda Technology Solutions die notwendige Infrastruktur für Handel und Verwaltung digitaler Vermögenswerte. Die Lösung ermöglicht es Partnerunternehmen, das Produktangebot von Bitpanda in ihre Anwendungen einzubinden – und damit ihren eigenen Kund:innen direkt zur Verfügung zu stellen.

2021 startete der Broker mit seiner Trading-Infrastruktur für digitale Assets für Business-Kunden – damals noch als White-Label-Lösung. Im Jänner 2023 wurde das B2B-Angebot zur modularen SaaS-Plattform unter der Marke Bitpanda Technology Solutions ausgebaut.

Erster außereuropäischer Kunde im Vorjahr

Im Mai des letzten Jahres startete Bitpanda eine Partnerschaft mit dem Banking-Startup Solaris, es folgte mit Rakbank aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im August 2024 der erste außereuropäischen Referenzkunde. Kurz danach dockte man mit Coinmotion bei einem skandinavischen Kunden an. Nun wurde man personell in Baden-Württemberg fündig.

„Mit Sven gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten, der die Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und digitalen Assets seit Jahren aktiv mitgestaltet. In seiner neuen Rolle wird er als Ansprechpartner für die DACH-Region fungieren und sicherstellen, dass Unternehmen unsere Lösungen nahtlos in ihr Angebot integrieren können“, sagt Lukas Enzersdorfer-Konrad, Deputy CEO von Bitpanda.

Bitpanda: „Überlegenes Produktangebot“

Hildebrandt zu seiner neuen Rolle: „Bitpanda verfügt nicht nur über ein objektiv überlegenes Produktangebot im Marktvergleich. Die Vision und Herangehensweise des Teams passt auch zu meinen Wert- und Moralvorstellungen. Hier wurde keine Legacy-Infrastruktur modernisiert, sondern von Grund auf das gebaut, was wirklich funktioniert – und zwar nicht nur auf Powerpoint-Slides, sondern bereits in der Anwendung beim Kunden. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team die Zukunft der Finanzbranche aktiv mitzugestalten.“

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Christian Mentin, Head of Research Unit System-Level Integration Technologies bei Silicon Austria Labs | (c) Peter Drechsler / SAL

Das österreichische Forschungszentrum Silicon Austria Labs (SAL) hat nach eigenen Angaben das weltweit dünnste bidirektionale 11-Kilowatt-Bordladegerät für Elektroautos entwickelt. Die sogenannte „Tiny Power Box 2.0“ ist nur fünf Zentimeter hoch und soll Autoherstellern neue Möglichkeiten beim Einbau bieten. Entwickelt wurde der Prototyp von Forschungsteams in Villach und Graz gemeinsam mit den Industriepartnern Infineon, AVL, TDK, Fronius und MetaSystem. Das Forschungsprojekt hatte ein Volumen von 7,2 Millionen Euro.

Laden und Strom zurückspeisen

Jedes Elektroauto verfügt über einen sogenannten On-Board-Charger. Dieser wandelt den Wechselstrom aus der Steckdose oder Wallbox in Gleichstrom um, den die Fahrzeugbatterie speichern kann. Die Tiny Power Box 2.0 übernimmt dabei gleich drei Funktionen: Sie lädt die Batterie mit bis zu elf Kilowatt, kann Strom aus dem Fahrzeug zurück ins Haus oder öffentliche Netz speisen und versorgt über einen integrierten Wandler auch das 12-Volt-Bordnetz. Darüber werden unter anderem Beleuchtung, Steuergeräte und Infotainment betrieben. Dafür ist bislang häufig ein separates Bauteil notwendig.

Durch die bidirektionale Funktion könnte ein geparktes Elektroauto künftig auch als Stromspeicher dienen. Beispielsweise ließe sich tagsüber erzeugter Solarstrom in der Fahrzeugbatterie speichern und bei Bedarf wieder im Haushalt nutzen.

Mehr Leistung auf weniger Raum

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung sei die Wärme gewesen, die beim Umwandeln des Stroms entsteht, heißt es von SAL. Je kompakter das Ladegerät, desto schwieriger wird es, diese abzuführen.

„Bei 50 Millimetern Bauhöhe liegt die eigentliche Herausforderung in der Wärmeentwicklung, die auf sehr kleinem Raum abgeführt werden muss. Wir haben Kühlung, magnetische Komponenten und Isolation deshalb in kombinierten Designprozessen als ein gemeinsames Gesamtsystem simuliert und entwickelt. Nur so lassen sich 11 Kilowatt bidirektional auf engstem Bauraum umsetzen“, erklärt Christian Mentin, Head of Research Unit System-Level Integration Technologies bei Silicon Austria Labs.

Die Entwicklung baut auf einem Vorgängerprojekt aus dem Jahr 2022 auf. Damals hatte SAL bereits ein kompaktes Ladegerät mit sieben Kilowatt Leistung entwickelt. Die neue Generation erreicht elf Kilowatt und kommt dabei mit einer deutlich geringeren Bauhöhe aus.

Forschungsergebnisse für weitere Anwendungen

Nach dreieinhalb Jahren Forschung liegt die Tiny Power Box 2.0 nun als Prototyp vor. Mit fast allen beteiligten Industriepartnern laufen bereits Folgeprojekte. Dabei sollen die entwickelten Technologien auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen, etwa in der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, in industriellen Gleichstromnetzen oder bei der Stromversorgung von Rechenzentren.

Ob und wann die Tiny Power Box 2.0 selbst in Serienfahrzeugen eingesetzt werden könnte, ist derzeit offen. Interesse gibt es laut SAL aber bereits von europäischen und internationalen Autoherstellern.

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