11.12.2025
KRYPTO

Bitpanda startet Partnerschaft mit EurocoinPay

Der österreichische Krypto-Infrastruktur-Anbieter Bitpanda Technology Solutions (BTS) geht eine Partnerschaft mit dem Kryptowährungsdienstleister EurocoinPay aus Spanien ein. Die Zusammenarbeit folgt auf die jüngsten Partnerschaften von Bitpanda in Lateinamerika, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie der Asien-Pazifik-Region.
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Bitpanda
Bitpanda Headquarter in Wien (c) Bitpanda GmbH

Bitpanda Technology Solutions (BTS) – die B2B-Schiene des heimischen Unicorns – ist eine neue Partnerschaft mit EurocoinPay eingegangen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird der spanische Kryptowährungsdienstleister künftig die Liquiditätsinfrastruktur und das gesamte Angebot an digitalen Vermögenswerten von Bitpanda integrieren und seinen Nutzer:innen damit Zugang zu mehr als 650 Krypto-Assets bieten.

Bitpanda reagiert auf Nachfrage

„Angesichts der wachsenden Nachfrage nach institutionellen Dienstleistungen im Bereich digitale Vermögenswerte in ganz Europa suchen Unternehmen nach Partnern, die ihnen Tiefe, Zuverlässigkeit und Sicherheit bieten können“, sagt Nadeem Ladki, Global Head von BTS bei Bitpanda Technology Solutions. „Unsere Partnerschaft mit EurocoinPay spiegelt genau das wider. Durch die Kombination unserer Liquidität und Infrastruktur mit der lokalen Präsenz von EurocoinPay ermöglichen wir Nutzern in Spanien einen breiteren Zugang zu digitalen Vermögenswerten.“

Ausbau geplant

Herminio Fernández, Mitbegründer und CEO von EurocoinPay ergänzt: „Die Partnerschaft mit Bitpanda Technology Solutions ermöglicht es uns, unseren Kunden sichere und innovative Kryptodienstleistungen mit vollem Vertrauen anzubieten.“

Die Zusammenarbeit wird in Spanien und Südeuropa implementiert, wobei zusätzliche Erweiterungen zu erwarten sind, da Bitpanda sein Angebot an institutioneller Liquidität und Infrastruktur bis 2026 weiter ausbauen wird.

BTS kann mittlerweile eine ganze Reihe namhafter Kunden vorweisen. Darunter sind Großbanken wie Société GénéraleDeutsche Bank oder Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien ebenso wie große FinTechs wie N26 in Europa; die RAKBANK aus den Emiraten oder Onda Finance aus Brasilien. 

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Christina Hirschl, Geschäftsführerin von Silicon Austria Labs | (c) Helge Bauer
Christina Hirschl, Geschäftsführerin von Silicon Austria Labs | (c) Helge Bauer

Laut internationaler Energieagentur wird sich der weltweite Stromverbrauch der Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden mehr als verdoppeln. Das entspricht etwas mehr als dem gesamten Stromverbrauch Japans heute. Während die EU ein verpflichtendes Nachhaltigkeits-Label entwirft, um den Energie- und Wasserverbrauch der Branche einheitlich bewerten zu können, arbeitet man in Österreich bei Silicon Austria Labs an energieeffizienter KI und Rechen-Hardware.

Stromsparen mittels Chip-Bausteinen und optimierten KI-Modellen

Bei Silicon Austria Labs arbeitete man schon 2025 an einer effizienteren KI, wie brutkasten berichtete. Nun soll Energie mittels Hardware-Beschleunigern gespart werden, also mit Chip-Bausteinen, die KI-Berechnungen mit wesentlich geringerem Energieaufwand ausführen als herkömmliche Prozessoren. So entwickelt das Silicon Austria Labs für das europäische Projekt ISOLDE im Rahmen des Chips Joint Undertaking energieeffiziente Beschleuniger.

„Unsere Stärke liegt darin, KI dort effizient zu machen, wo sie tatsächlich rechnet, im Chip und im Datacenter“, sagt Christina Hirschl, CEO von Silicon Austria Labs. „Wir entwickeln Hardware und Verfahren, die dieselbe Rechenleistung mit deutlich weniger Energie erbringen. Das ist die Grundlage, damit KI in Europa nachhaltig wachsen kann.“

Zudem optimiert Silicon Austria Labs KI-Modelle so, dass sie Daten nicht in große Rechenzentren senden, sondern direkt auf den jeweiligen Geräten laufen, wie etwa Haushaltsgeräten, Sensoren oder Satelliten. Auch an einem energieeffizienten „föderierten Lernen“ wird bei Silicon Austria Labs geforscht. Bei dem Prozess wird KI trainiert, ohne dabei sensible Daten zusammenzuführen.

Energiesparende Elektronik für ein unabhängiges Europa

Laut Silicon Austria Labs geht es bei der Forschung nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um die technologische Unabhängigkeit Europas. Durch selbst entwickelte energieeffiziente Chips und Verfahren sei man weniger abhängig von außereuropäischen Anbietern. „Energieeffiziente Elektronik ist ein Standortvorteil für Österreich und Europa“, sagt Hirschl. „Wer die sparsamste Technologie beherrscht, macht sich unabhängiger und verbindet Digitalisierung mit Klimazielen.”

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