14.08.2025
EXPANSION

Bitpanda startet in UK – und wird Sponsor des FC Arsenal

Das Wiener Krypto-Unicorn Bitpanda launcht sein Angebot im Vereinigten Königreich und holt sich gleich zum Start einen denkbar starken Werbeträger.
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Symbolbild: Bitpanda expandiert ins Vereinigte Königreich und wird Sponsor von FC Arsenal
(c) Huy Phan via Unsplash

„Wir glauben, dass Großbritannien in den nächsten zwei Jahren zu einem unserer größten Märkte werden wird“, sagt Bitpanda-Gründer- und CEO Eric Demuth. Heute verkündete das Wiener Unicorn den Marktstart im Vereinigten Königreich. Damit können nun auch britische Anleger:innen vom Angebot des Scaleups, darunter Zugang zu mehr als 600 handelbaren Krypto-Assets, Gebrauch machen.

Demuth: „Die Nachfrage nach Krypto-Assets steigt rapide, und wir sind hier, um sie zu bedienen“

„Großbritannien ist ein globaler Finanzknotenpunkt und Heimat von Investoren, die sich mit Finanzen auskennen und technisch versiert sind. Die Nachfrage nach Krypto-Assets steigt rapide, und wir sind hier, um sie zu bedienen“, meint Demuth. Der heutige Start sei „nur der Anfang“. Zeitgleich mit der Trading-Plattform expandiert das Unicorn auch mit der B2B-Schiene Bitpanda Technology Solutions (BTS) ins Vereinigte Königreich. Country Director UK wird Pantelis Kotopoulos.

Bitpanda wird „offizieller Krypto-Trading-Partner“ von Arsenal

Gleich zum Start kommuniziert Bitpanda auch einen denkbar starken neuen Werbeträger im neuen Markt: Es wurde eine mehrjährige globale Partnerschaft mit dem FC Arsenal geschlossen. Das Scaleup wird zum offiziellen Krypto-Trading-Partner des Vereins. Das Branding wird zukünftig im Emirates Stadium und auf den digitalen Kanälen des Vereins zu sehen sein. Bitpanda-Kund:innen bekommen zudem diverse Benefits bei Arsenal.

FC Arsenal kommt zu Bayern München, Paris Saint-Germain und AC Milan hinzu

Der Fußballklub, der die vergangene Premier-League-Saison als Zweitplatzierter beendete, zählt zu den bekanntesten Mannschaften der Welt. Er reiht sich nun in die illustre Runde der von Bitpanda bereits gesponserten internationalen Top-Klubs wie FC Bayern München, Paris Saint-Germain, AC Milan und FC Basel ein.

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(v.l.) Managing Director bei T-Systems Austria Peter Lenz und fonio.ai-Co-Founder Daniel Keinrath | © Nick Rainer

Um fonio.ai wird es nicht still. Laut eigenen Angaben gehört das Startup zu den am schnellsten wachsenden in ganz Europa, im August knackte es die 10-Millionen-Dollar-ARR-Marke, wie brutkasten berichtete. Jetzt hebt das Unternehmen seine KI-gestützte Kundenkommunikation auf das nächste Level. Über die Plattform „T operated by fonio.ai“ von T-Systems, einer IT-Tochter der Deutschen Telekom, werden die Dienste von fonio.ai nun auch für Großkunden angeboten.

„KI-gestützte Telefonie entwickelt sich gerade zum Standard für jede Organisation, die dauerhaft erreichbar und damit wettbewerbsfähig bleiben möchte“, sagt Daniel Keinrath, CEO und Mitgründer von fonio.ai. Auf der Kundenliste von T-Systems finden sich Unternehmen wie die ÖBB oder Uniqa. Rege Nachfrage zeige sich aus Branchen wie Gesundheitswesen, Manufacturing und Bankwesen.

Die Voice-AI-Cluster von fonio.ai laufen dabei über die T Cloud der Deutschen Telekom, die verschiedene Cloud-Infrastrukturen und IT-Services bündelt. Alle fonio.ai-Kunden sollen somit in Zukunft von Zero Data Retention profitieren, einem Sicherheitsstandard, der bisher Enterprise-Umgebungen vorbehalten war.

„Einfach hinsetzen und einen lustigen Prompt schreiben, funktioniert nicht“

„Die aktuelle Challenge bei den größten Unternehmen ist, diese Unternehmen wirklich tief zu verstehen. Einfach hinsetzen und einen lustigen Prompt schreiben, funktioniert auf einem Enterprise-Level nicht mehr. Da haben wir auch gemerkt, dass es unbedingt einen Partner wie T-Systems braucht. Es macht einfach einen riesigen Unterschied, wenn man tief in die Systeme reingeht, ein ERP oder CRM tiefgründig connected, und der KI wirklich weitreichende Fähigkeiten gibt“, sagt Keinrath. Als eine der zentralen Herausforderungen beschreibt er, dass Großkunden höhere Anforderungen an die Security und Prozesse haben.

Datenschutz als zentrales Thema

„Wir haben uns für fonio.ai entschieden, weil das Produkt hochinteressant und gut ausgereift ist. Da ist einfach viel Know-how dahinter. Außerdem haben wir ein Verständnis für den europäischen Rechtsraum und daher selber ein Interesse, hier eben DSGVO-konform zu sein, die Normen einzuhalten“, sagt Peter Lenz, Chairman von T-Systems Austria, im brutkasten-Gespräch. Er erklärt: „Große Unternehmen wollen wissen: Wo liegen denn meine Daten? Ist das alles souverän? Befindet sich das in Europa, idealerweise auch in Österreich? Da haben wir jetzt eine gute Antwort drauf.“ T-Systems betreibt zwei Rechenzentren in Österreich.

Keinrath ergänzt: „Was OpenAI etc. machen: Sie lernen bei jedem Gespräch. Wir machen das nicht. Wenn 80, 90 Prozent der Kommunikation von Unternehmen über KI laufen, dann muss das von einem europäischen Player sein.“ Die KI von fonio.ai lerne durch Informationen, die Unternehmen der KI bewusst geben. AustrianStartups-Chefin Hannah Wundsam betont, dass Firmen in Europa durch die DSGVO und den EU AI Act sehr klare Regeln haben.

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