09.06.2020

Bitpanda startet offiziell in Spanien

Das Wiener Scaleup Bitpanda startet mit seiner Handelsplattform für Kryptowährungen und Edelmetalle in Spanien. Für den Launch setzt das Unternehmen nicht nur auf digitales Marketing, sondern auch auf physische Außenwerbung in den Städten Madrid und Barcelona.
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Bitpanda
Eric Demuth, Co-Founder und CEO, möchte nun mit Bitpanda in Spanien durchstarten | (c) Adobestock / Twitter-Account Eric Demuth

Der Wachstums- und Expansionskurs des Wiener Scaleups Bitpanda setzt sich fort. Nach dem offiziellen Launch der Trading-Plattform in Frankreich Anfang Mai, erfolgte nun auch der Start in Spanien.

Zum Launch heißt es in einem Blog-Post des Unternehmens: „Bitpanda wird bereits tagtäglich von tausenden spanischen Nutzern verwendet und ab sofort sind all unsere Services auch auf Spanisch verfügbar.“ Dies umfasst auch Bitpanda Pro, den Helpdesk sowie den offiziellen Blog.

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Schrille 360-Grad-Kampagne

Den Einstieg in den spanischen Markt leitet – ähnlich wie in Frankreich – eine schrille Werbe-Kampagne ein. Sie trägt den Slogan: „El que más beneficio saca de tu dinero, no eres tú.“ (zu Deutsch: „Du allein kannst nicht das Meiste aus deinem Geld herausholen“) Das Unternehmen möchte damit die „finanzielle Selbstbestimmung“ potentieller Kunden ansprechen.

Bitpanda CEO Eric Demuth setzt dabei mit seinem Team auf eine 360-Grad-Kampagne. Neben digitaler Werbung, soll auch physische Außenwerbung in den Städten Madrid und Barcelona zum Einsatz kommen.

Bitpanda auf Wachstumskurs

Derzeit zählt das Unternehmen in Europa laut eigenen Angaben rund 1,2 Millionen Nutzer. In der Coronakrise konnten trotz gefallener Bitcoin-Kurse Höchstwerte bei Neuregistrierungen, aktiven Nutzern und dem Trading-Volumen erzielt werden. Letzteres betrug im März 2020 rund 220 Millionen Euro. Mehr zu den Hintergründen könnt ihr hier lesen.


=> zur Page des Unternehmens

Archiv: Die Finanzwelt in der Coronakrise

*Disclaimer: Die Bitpanda GmbH ist zu 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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