21.01.2025
KRYPTO

Bitpanda startet Bitpanda Web3 und gewinnt dafür Oliver Kahn als Botschafter

Bitpanda Web3 ist eine Produktsuite, die eine Non-Custodial Smart Wallet und ein Launchpad umfasst, wobei das Pantos-Protokoll und Bitpandas Ökosystem-Token BEST zu den Features beitragen. Dafür konnte Fußball-Business-Experte Oliver Kahn, selbst Krypto-Enthusiast der ersten Stunde, als Werbe-Botschafter gewonnen werden.
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Bitpanda, Oliver Kahn,
(c) Bitpanda - Bitpanda startet Web 3-Initiative und holt Oliver Kahn an Bord.

Vor wenigen Tagen vermeldete Bitpanda eine Partnerschaft mit dem Fußballklub Paris St. Germain. Nun kündigte man den Start von Bitpanda Web3 an, das Investoren einen „mühelosen Zugang zur Zukunft des Internets“ ermöglichen soll. Und konnte dafür prominente Unterstützung – ebenfalls aus dem Fußballbereich – gewinnen.

Bitpanda Web3 wurde so konzipiert, dass es einfach, sicher und benutzerfreundlich sei: „Wir sind überzeugt, dass die Zukunft des Internets onchain aufgebaut sein wird“, sagt Eric Demuth, Co-CEO und Gründer von Bitpanda. „Doch ähnlich wie bei Krypto in den frühen Tagen ist der Zugang heute komplex, unklar und es fehlt ein Standard – bis jetzt. Bitpanda Web3 ist ein einzigartiges Gateway, das Innovation mit Vertrauen kombiniert, um jedem den Zugang zur Onchain zu ermöglichen. Dies ist unser Beitrag zur Gestaltung einer nachhaltigen und inklusiven Zukunft des Internets.“

Das Bitpanda Web3-Ökosystem wird hierbei durch das Pantos-Protokoll unterstützt, das Multichain-Interoperabilität ermöglicht, sowie durch den Bitpanda Ecosystem Token (BEST), der das Bitpanda-Ökosystem in allen Bereichen antreibt. Zusammen sollen sie ein einheitliches und nutzerzentriertes Web3-Erlebnis bieten.

Bitpanda Web3 mit zwei Hauptfunktionen

Bitpanda Web3 wird mit zwei Hauptfunktionen starten. Beide werden in den bestehenden Broker von Bitpanda integriert sein, um eine „reibungslose und benutzerfreundliche Erfahrung beim Einzahlen, Investieren und Abheben von Geld zu gewährleisten“: eine Smart Wallet und ein Launchpad.

Im ersten Quartal dieses Jahres wird Bitpanda die Web3-Wallet einführen, die den Web3-Zugang vereinfachen soll. Durch die Integration in das Bitpanda-Broker-Konto sollen so Ein- und Auszahlungen problemlos möglich sein. Die Wallet verfügt, dem Unternehmen nach, über ein sicheres Seed-Backup zum Schutz von Vermögenswerten und bietet Token-Swaps für über 3.000 Krypto-Assets mit einem Klick. Der Discover-Bereich hebe zudem DeFi-Möglichkeiten hervor und erleichtere das Erkunden und Investieren. Zusätzlich soll ein engagierter Kundensupport für ein reibungsloses Erlebnis für alle Benutzer:innen sorgen. Im zweiten Quartal soll das Token-Ökosystem folgen.

Ab dem dritten Quartal soll das Launchpad von Bitpanda Web3 einen frühzeitigen Zugang zu kuratierten Web3-Projekten und Token bieten. Inklusive einer vollständigen End-to-End-Lösung für Anbieter, von rechtlicher Unterstützung bis hin zur Gestaltung und Ausführung von Smart Contracts. „Das Launchpad ist vollständig in den Bitpanda Broker integriert und gewährleistet ein nahtloses, regulierungskonformes Erlebnis, das den MiCAR-Standards entspricht“, heißt es per Aussendung.

Ein Titan als Botschafter

Für diese neue Initiative hat der Krypto-Broker Oliver Kahn als neuen Werbe-Botschafter gewonnen. Der ehemalige Fußballprofi ist seit 2018 in der Krypto-Branche aktiv und wird Teil des „Komitees“ sein, welches diese Initiative begleitet.

„Die Blockchain-Technologie und die Krypto-Industrie haben immer wieder gezeigt, was in ihnen steckt. Web3 ist der nächste Schritt“, sagt Kahn. „Es ist eine völlig neue Art, das Internet zu erleben und zu nutzen. Bitpanda Web3 macht die Onchain-Technologie und ihr volles Potenzial für jedermann zugänglich – einfach, leicht und sicher. Ich bin von den enormen Vorteilen überzeugt, die diese Entwicklung den Menschen bringen wird und verfolge die Entwicklungen der Krypto-Industrie und der Blockchain-Technologie schon lange. Deshalb bin ich stolz darauf, Teil dieser Evolution zu sein – gemeinsam mit Bitpanda, den Besten der Branche.“

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Biogena-CEO Albert Schmidbauer beim traditionellen Läuten der Börsenglocke | © Wiener Börse AG/APA-Fotoservice/Arman Rastegar
Biogena-CEO Albert Schmidbauer beim traditionellen Läuten der Börsenglocke | © Wiener Börse AG/APA-Fotoservice/Arman Rastegar

Bereits im Juli hatte das Salzburger Unternehmen Biogena rund um Gründer Albert Schmidbauer seinen Börsengang angekündigt, wie brutkasten berichtete. Heute erfolgte das Listing im Direct Market Plus, also im KMU-Segment der Wiener Börse. Gelistet wurde mit der Biogena Good Vibes AG die oberste Holding der Unternehmensgruppe. Wenige Stunden nach Handelsstart lag die Marktkapitalisierung bei knapp über 480 Millionen Euro.

Zwei AGs sollen perspektivisch verschmolzen werden

Bereits seit 2020 ist mit der Beteiligungsgesellschaft Biogena Group Invest AG ein anderer Teil der Unternehmensgruppe dort gelistet. „Perspektivisch sollen die Strukturen zusammengeführt werden; eine Verschmelzung der Biogena Group Invest AG mit der Biogena Good Vibes AG wird derzeit geprüft“, heißt es dazu in einer Aussendung zum heutigen Börsenstart.

Wachstum auf 500 Mio. Euro Umsatz bis 2030 geplant

Die Biogena Group verfolgt einen ambitionierten Wachstumskurs, wie CEO Schmidbauer auch im Juli gegenüber brutkasten darlegte. Bis 2030 will man den Konzernumsatz von zuletzt 156,65 Millionen Euro auf rund 500 Millionen Euro steigern.

„Die bestehenden Fertigungskapazitäten in Koppl und am neuen Spezialproduktionsstandort Liefering reichen bereits für rund 500 Millionen Euro Umsatz. Die Anlage ist aktuell zu weniger als 25 Prozent ausgelastet. Das heißt: Ein wesentlicher Teil der industriellen Basis für das geplante Wachstum ist bereits vorhanden und muss nicht erst vollständig neu aufgebaut werden“, so Schmidbauer damals.

„Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet uns neue Möglichkeiten“

Anlässlich des heutigen Börsenstarts kommentiert der CEO: „Biogena ist aus der Überzeugung entstanden, Gesundheit neu und ganzheitlich zu denken – und aus diesem Anspruch ist über die Jahre eine Unternehmensgruppe mit internationaler Perspektive gewachsen.“ Die Notierung sei „weit mehr als ein finanzieller Meilenstein“, sie sei „der nächste konsequente Schritt“ in der Entwicklung.

„Der Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet uns neue Möglichkeiten, unsere Ideen schneller in die Welt zu bringen, international weiter zu wachsen und Biogena langfristig als starke österreichische Gesundheitsmarke zu positionieren“, so Schmidbauer

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