28.06.2023

One Trading: Bitpanda spaltet Pro-Börse unter neuem Namen ab

Bitpandas Kryptobörse für Profianleger, Bitpanda Pro, ist aus dem Unternehmen herausgelöst worden und wird unter dem Namen "One Trading" fortgeführt. Das neue Unternehmen erhielt ein 30 Mio. Euro Investment.
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bitpanda p.f.c.
Foto: Bitpanda

Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen über Bitpanda kauft, tut dies häufig über den Broker-Dienst des Unternehmens. Daneben betreibt das Wiener Investment-Fintech bereits seit August 2019 aber auch eine eigene Börse – die sich vor allem an Profis wie institutionelle Investor:innen oder an erfahrene Privatanleger:innen richtet. Oder besser gesagt: Bitpanda betrieb eine eigene Börse.

Denn wie nun bekannt wurde, ist Bitpanda Pro abgespalten worden und nun als eigenständiges Unternehmen unterwegs. In diesem wird Bitpanda weiterhin einen „kleinen Anteil“ halten, wie es in einem Blog-Eintrag des Unternehmens heißt. Operativ wird Bitpanda nicht mehr involviert sein, wie ein Sprecher auf brutkasten-Anfrage bestätigte. Im Zuge der Abspaltung erfolgte auch ein Rebranding, die Plattform firmiert nun als „One Trading“ und startet mit dem heutigen Mittwoch unter diesem Namen neu.

30 Mio. Investment für One Trading

Gleichzeitig kommunizierte das Unternehmen ein 30 Mio. Euro schweres Series-A-Investment. Als Lead-Investor in der Runde fungierte Peter Thiels Valar Ventures, das auch bereits mehrere Finanzierungsrunden von Bitpanda selbst angeführt hatte.

Ebenfalls dabei sind bei der Runde die österreichische Venture-Capital-Gesellschaft Speedinvest, die ebenfalls schon länger an Bitpanda beteiligt ist, sowie MiddleGame Ventures, Keyrock und Wintermute Ventures. Auch Wintermute steht schon länger in einer Beziehung zum Wiener Fintech: Mitgründer Yoann Turpin hatte sich an einer im Frühjahr 2021 kommunizierten Erweiterung der Bitpanda-Series-B-Runde beteiligt.

One Trading soll weiterhin vom bisherigen Bitpanda-Pro-CEO Joshua Barraclough geleitet werden. Der Fintech-Experte ist im Herbst 2021 zum Unternehmen gestoßen und war zuvor für die US-Großbank J.P. Morgan in London tätig.

Bitpanda-CEO Demuth: „Wussten immer, dass Pro eigenes Unternehmen werden würde“

Bitpanda-CEO Eric Demuth kommentiert die Abspaltung in einer Aussendung folgendermaßen: „Es ist unsere Philosophie bei Bitpanda, dass man agil und fokussiert bleiben muss, um in diesem schnellen Umfeld die besten Dienstleistungen anzubieten. Seit wir Bitpanda Pro ins Leben gerufen haben, wussten und planten wir angesichts seines Potenzials immer, dass es sich aufgrund seines Erfolgs zu einem eigenen Unternehmen entwickeln würde“.

Josh Barraclough wiederum kündigt an, dass One Trading die „schnellste und am beste skalierbare Börse“ sein werde. Sie basiere „auf reale Metriken“ und richte sich an „ein gemeinsames Publikum aus Privatkunden und institutionellen Kunden“.

Bitpanda im B2B-Bereich mit Bitpanda Technology Solutions aktiv

Im B2B-Bereich hat Bitpanda in den vergangenen Monaten mehrere neue Kunden präsentiert. Erst in der Vorwoche war beispielsweise die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Zahlungsinstitut P.F.C. kommuniziert worden. Das Unternehmen zählt rund 150.000 Kund:innen und integriert die Trading-Infrastruktur des Wiener Investment-Unicorns nun in ihr eigens Angebot.

Zuvor hatten dies unter anderem bereits die Berliner Neobank N26, die französische Fintech-„Superapp“ Lydia und das britische Unternehmen Plum gemacht. Mit der Raiffeisenlandesbank Wien-Niederösterreich wurde immerhin eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Zudem hat Bitpanda in den vergangenen Monaten auch Partnerschaften mit Coinbase und Visa verkündet.

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SCCH
© dbrains academy - (vlnr): Leon Hiebl, Romana Pusch, Dominik Pühringer, Markus Manz (SCCH), Patrick Urmann und Notar Rüdiger Kriegleder.

Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) vermeldete vor kurzem, dass es seine Forschung künftig auch über eigene Unternehmensbeteiligungen verwertet – siehe hier. Die im Juli gegründete SCCH Innovations GmbH soll bis 2030 und darüber hinaus rund 30 Unternehmen aufbauen, wie CEO Markus Manz gegenüber brutkasten im September erklärte. Damals war bereits die erste Beteiligung fix: das MLOps-Startup LUML eines SCCH-Mitarbeiters.

SCCH: Tech-Transfer um Weiterbildung erweitern

Nun beteiligt man sich mit zehn Prozent Anteilen an dbrains academy. Mit diesem strategischen Schritt möchte das Forschungszentrum seinen Technologietransfer um Beratung und Weiterbildung erweitern, die dbrains academy erhält indes direkten Zugang zu aktueller KI-Forschung. Das gemeinsame Ziel: Unternehmen sollen KI wirksam im Arbeitsalltag einsetzen. Die Anteile hält die SCCH Innovations GmbH, die Beteiligungsgesellschaft des Forschungszentrums — über die genaue Summe ist nichts bekannt.

Kooperation besteht schon seit 2025

Das SCCH steuert bei dieser Kooperation wissenschaftliche Expertise in Künstlicher Intelligenz, Data Science und Software Science bei. Die dbrains academy begleitet Unternehmen vom KMU bis zum Konzern in Österreich und Deutschland, von der KI-Strategie über den Kompetenzaufbau bis zur Umsetzung konkreter Anwendungen, in Workshops oder mehrmonatigen Begleitungen. Ein E-Learning soll zudem zeit- und ortsunabhängig KI-Kompetenz gemäß dem EU AI Act vermitteln.

„Technologietransfer endet für uns nicht mit der Entwicklung einer Lösung. Er ist dann erfolgreich, wenn neues Wissen in den Unternehmen ankommt und dort tatsächlich genutzt wird. Die dbrains academy bringt das Know-how mit, Unternehmen strategisch zu begleiten und dieses Wissen praxisnah zu vermitteln. Darin ergänzen wir uns ideal“, erklärt Markus Manz, CEO des SCCH.

Kooperation besteht seit 2025

Das Software Competence Center und dbrains academy arbeiten seit 2025 zusammen. Im gemeinsamen Lehrgang „AI Excellence Program for Pioneers“ bringen sie Forschung und Unternehmenspraxis zusammen, damit Teilnehmende eigene KI-Ideen bis zur Umsetzung führen. Nach dem ersten Durchgang, dem am 25. November 2026 der nächste folgt, entschied man sich für die Beteiligung.

Für das SCCH erreichen Forschungsergebnisse damit nicht mehr nur einzelne Projektpartner, sondern ganze Belegschaften. Zugleich fließen Fragestellungen aus der Praxis in die Forschung zurück. Die dbrains academy bringt neue Erkenntnisse früher in Strategieprojekte und Trainings ein und entwickelt KI-Lösungen gemeinsam mit dem SCCH. Kund:innen erhalten Strategie, Weiterbildung und Umsetzung auf dem aktuellen Stand der Forschung aus einer Hand. Die Geschäftsführung der dbrains academy bleibt unverändert.

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AI Summaries

One Trading: Bitpanda spaltet Pro-Börse unter neuem Namen ab

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Aus dem Artikel geht nicht direkt hervor, welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen die Abspaltung von Bitpanda Pro und die Gründung von One Trading haben. Es handelt sich eher um Informationen über die Veränderungen innerhalb des Unternehmens und die finanziellen Investitionen, die getätigt wurden. Um die gesellschaftspolitischen Auswirkungen genauer zu verstehen, müssten weitere Informationen und Analysen zur Weiterentwicklung und Marktbeteiligung von One Trading sowie zur Integration von Kryptowährungen und Finanzdienstleistungen in die Gesellschaft zur Verfügung stehen.

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Die Gründung von One Trading durch die Abspaltung von Bitpanda Pro und das damit verbundene Series-A-Investment von 30 Millionen Euro haben positive wirtschaftliche Auswirkungen für das Wiener Investment-Fintech. Durch die Eigenständigkeit von One Trading kann das Unternehmen sein Profi-Geschäft stärker fokussieren und weiterentwickeln. Das Investment ermöglicht zudem das Wachstum und die Skalierbarkeit der neuen Börse. Zudem zeigt die Zusammenarbeit mit verschiedenen B2B-Kunden, dass Bitpanda im Finanzsektor anerkannt und gefragt ist, und das Unternehmen hat sich auch mit namhaften Partnern wie Coinbase und Visa zusammengeschlossen. Dies stärkt die Position von Bitpanda im Markt für Kryptowährungen und digitale Finanzdienstleistungen.

One Trading: Bitpanda spaltet Pro-Börse unter neuem Namen ab

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Als Innovationsmanager:in könnte der Inhalt dieses Artikels für Sie relevant sein, da er Einblicke in die Entwicklung des Investment-Fintech-Unternehmens Bitpanda und seiner Tochterfirma Bitpanda Pro bietet. Die Abspaltung von Bitpanda Pro als eigenständiges Unternehmen mit einem neuen Namen und einem 30 Millionen Euro schweren Investment könnte den Markt für Kryptowährungen und den Handel mit ihnen beeinflussen. Dies könnte sich auf Ihre Innovationen im Bereich der Finanztechnologie und möglicherweise auch auf strategische Partnerschaften und Geschäftsmöglichkeiten auswirken.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Als Investor:in ist der Inhalt dieses Artikels relevant, da er über die Abspaltung von Bitpanda Pro informiert, einer Börse, die sich an Profis und erfahrene Privatanleger:innen richtet. Die Abspaltung erfolgte unter dem neuen Namen „One Trading“ und wurde von einem 30 Millionen Euro schweren Series-A-Investment unterstützt. Dies zeigt das Potenzial und das Interesse von Investoren an Kryptowährungsbrokern und -börsen. Als Investor:in können Sie daher das Wachstum und die Entwicklung von Bitpanda/One Trading im Auge behalten, da dies möglicherweise weitere Chancen und Möglichkeiten für Investitionen in diesem Bereich bietet.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Als Politiker:in ist es wichtig, über aktuelle Entwicklungen im Finanzsektor informiert zu sein. Der Artikel bespricht die Abspaltung von Bitpanda Pro und die Gründung des eigenständigen Unternehmens One Trading, das sich an professionelle und erfahrene Anleger:innen richtet. Zudem wird ein 30 Millionen Euro schweres Investment für One Trading erwähnt. Diese Informationen können für Politiker:innen relevant sein, um die Entwicklung und Regulierung von Kryptowährungen und Finanztechnologien besser zu verstehen und mögliche politische Maßnahmen oder Regulierungen in Betracht zu ziehen.

One Trading: Bitpanda spaltet Pro-Börse unter neuem Namen ab

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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

In diesem Artikel wird berichtet, dass das österreichische Investment-Fintech-Unternehmen Bitpanda seine eigene Börse, Bitpanda Pro, abgespaltet hat und sie nun als eigenständiges Unternehmen unter dem Namen „One Trading“ agiert. Die Abspaltung erfolgte im Zuge einer 30 Mio. Euro schweren Series-A-Investition, bei der Peter Thiels Valar Ventures als Hauptinvestor auftrat. Bitpanda plant schon lange, Bitpanda Pro als eigenes Unternehmen zu etablieren, da es großes Potenzial hat. Die B2B-Aktivitäten von Bitpanda haben ebenfalls an Bedeutung gewonnen, mit neuen Kooperationen mit Unternehmen wie N26, Lydia und Visa. Insgesamt zeigt dieser Artikel, dass Bitpanda seine Geschäftstätigkeit erweitert und sowohl im Bereich Kryptowährungshandel als auch im B2B-Sektor erfolgreich ist.

One Trading: Bitpanda spaltet Pro-Börse unter neuem Namen ab

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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

  • Joshua Barraclough – CEO von One Trading
  • Peter Thiel – Lead-Investor in der Finanzierungsrunde
  • Eric Demuth – CEO von Bitpanda
  • Yoann Turpin – Mitgründer von Wintermute Ventures

One Trading: Bitpanda spaltet Pro-Börse unter neuem Namen ab

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Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

  • Bitpanda
  • One Trading
  • Valar Ventures
  • Speedinvest
  • MiddleGame Ventures
  • Keyrock
  • Wintermute Ventures
  • J.P. Morgan
  • Bitpanda Technology Solutions
  • P.F.C.
  • N26
  • Lydia
  • Plum
  • Raiffeisenlandesbank Wien-Niederösterreich
  • Coinbase
  • Visa

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