29.09.2022

Bitpanda gewinnt UK-Challenger-Bank Plum als B2B-Kunden

Das Londoner FinTech-Scaleup Plum integriert das Krypto-Angebot von Bitpanda in das eigene Investment-Angebot für Kund:innen.
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Bitpanda Betriebsrat Stocks - Bitpanda, Aktien, Ferrari, Tesla, Nintendo
(c) Bitpanda - Die Bitpanda-Founder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth.

Kund:innen der Challenger-Bank Plum mit Hauptsitz in London und formellem Sitz in Zypern können dort nun auch in Krypto-Assets investieren. Dazu kooperiert Das FinTech mit dem Wiener Unicorn Bitpanda, dessen API-Lösung nun in die Plum-App integriert wurde. Das 2016 gegründete FinTech, das nach eigenen Angaben rund 1,3 Millionen Kund:innen hat und etwa 1,3 Milliarden britische Pfund an Vermögen verwaltet, ist nicht das erste Unternehmen, das von dieser B2B-Lösung des Wiener Scaleups Gebrauch macht.

Bitpanda: API-Lösung soll Unternehmen Krypto-Service für Kund:innen

Die API-basierte Infrastruktur, die man mit Bitpanda geschaffen habe, spare für Unternehmen und ihre Kund:innen Zeit und Geld und stelle sicher, „dass sie über eine der führenden Börsen Europas handeln, die die strengsten regulatorischen Standards erfüllt“, heißt es von Bitpanda CEO Eric Demuth in einem Statement in einer Aussendung. „Wir teilen mit Plum die Mission, Investitionen für alle zugänglich zu machen“, meint der Gründer weiter.

Plum: Krypto ergänzt bereits breites Service-Portfolio

Und Plum-Gründer und CEO Victor Trokoudes meint: „Unser Ziel ist es, unseren Kund:innen Zugang zu einer breiten Palette von Vermögenswerten zu bieten, damit sie ihre Anlageportfolios richtig diversifizieren und ihr Wachstum langfristig unterstützen können“. Die Zusammenarbeit mit Bitpanda ermögliche den Kund:innen „auf sichere, bequeme und einfache Weise Zugang zu Kryptowährungen zu haben“. Plum-Kund:innen könnten über die App bereits sparen, investieren, ausgeben und budgetieren. „Die Aufnahme von Kryptowährungen in unsere App hilft unseren Kunden, ihre Finanzen an einem Ort zu verwalten“, so Trokoudes.

Auf B2C-Ebene Konkurrenten

Bitpanda bietet seinerseits im B2C-Bereich ebenfalls eine ganze Reihe von Finanzdienstleistungen auch abseits des Krypto-Bereichs an, mit dem es große geworden ist. So wurde auf der Plattform zuletzt eine Möglichkeit zum Handel mit Rohstoffen eingeführt. Auf anderer Ebene stehen die beiden Unternehmen also auch in Konkurrenz zueinander.

Disclaimer: Die Bitpanda GmbH ist mit 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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