07.05.2025
TENNIS-TURNIER

Bitpanda hat nun eigenes Tennisturnier in Deutschland

Als Teil der kürzlich, im Rahmen der BMW Open by Bitpanda, bekanntgegebenen Partnerschaft mit der ATP Tour folgt jetzt der nächste Schritt - Bitpanda wird Titelsponsor und Namensgeber des ATP 500 Turniers am Rothenbaum - den Hamburg Bitpanda Open.
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Eric Demuth | (c) Bitpanda
Eric Demuth | Foto: Bitpanda

Es geht weiter. Wie bekannt ist, unterstützt Bitpanda im Tennissport neben der offiziellen Partnerschaft mit der ATP Tour auch prominente Spieler wie Alexander Zverev, Stan Wawrinka und Dominic Thiem. Das Unicorn ist zudem Sponsor europäischer Top-Fußball-Klubs wie Paris Saint-Germain, dem FC Bayern München, AC Mailand und dem FC Basel. Nun sponsert man ein Tennis-Turnier im Norden Deutschlands.

Bitpanda als Titelsponsor

Die Hamburg Open, eines der traditionsreichsten ATP-500-Turniere, hat Bitpanda als neuen Titelsponsor bekannt gegeben. Ab sofort trägt das Turnier offiziell den Namen „Bitpanda Hamburg Open“.

Für den Krypto-Broker ist es das erste Mal, dass das Wiener Unternehmen als Titelsponsor eines ATP-Turniers auftritt – und damit ein neues Kapitel in der über 100-jährigen Geschichte des Hamburger Turniers aufschlägt.

„Ich kenne dieses Turnier noch als kleiner Junge, der Autogramme seiner Idole jagte. Ich freue mich, dass es auch heute dieses tolle ATP 500er Turnier im Norden gibt“, erläutert Eric Demuth, CEO und Co-Founder von Bitpanda. „Ein Turnier, das internationale Topstars anzieht und eine Woche vor Roland Garros ein echtes Highlight setzt. Das spricht für die Stadt und für diese besondere Anlage, mit der ich viele schöne Erinnerungen verbinde.“

Einige Stars dabei

Es findet vom 17. bis 24. Mai statt und wird von Jannik Sinner (erstmals seit 2008 schlägt damit wieder ein Weltranglistenerster in Hamburg auf) angeführt. Mit dabei sind auch Lorenzo Musetti, Hamburg-Sieger 2022 und neu in den „Top 10“, sowie Holger Rune, Gewinner der ATP 500 in Barcelona. Ergänzt wird das Line-up durch Stefanos Tsitsipas, Tommy Paul, Frances Tiafoe und Andrey Rublev.

„Wir freuen uns sehr, Bitpanda als Titelsponsor unseres Turniers in der großen Partnerfamilie willkommen zu heißen“, sagt Enric Molina Mur, Turnierdirektor der Bitpanda Hamburg Open und Partner von Tennium, dem Veranstalter des Events. „Diese Partnerschaft ist ein Zeichen des Vertrauens und wird unser Turnier zweifellos stärken – ganz im Sinne unserer Vision, die Veranstaltung durch kontinuierliche Investitionen im Interesse aller Beteiligten weiterzuentwickeln. Bitpanda, ein international renommiertes Unternehmen, teilt unsere Leidenschaft für Tennis und bringt eine innovative Perspektive ein, die zum nachhaltigen Erfolg und Wachstum des Turniers beitragen wird.“

Bitpanda auf Gebäudeflächen

Um das Titelsponsoring zu verkünden, hat Bitpanda einen besonderen Weg gewählt: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde in der Hansestadt an zahlreichen Orten ein Videoclip zum Start der Bitpanda Open Hamburg als Projektionen auf Gebäudeflächen illuminiert. Der Zeitpunkt wurde mit Bedacht gewählt: Gerade findet in der Hansestadt das OMR-Festival statt, eine der international größten Konferenzen für digitales Marketing und Technologie.

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(v.l.) Managing Director bei T-Systems Austria Peter Lenz und fonio.ai-Co-Founder Daniel Keinrath | © Nick Rainer

Um fonio.ai wird es nicht still. Laut eigenen Angaben gehört das Startup zu den am schnellsten wachsenden in ganz Europa, im August knackte es die 10-Millionen-Dollar-ARR-Marke, wie brutkasten berichtete. Jetzt hebt das Unternehmen seine KI-gestützte Kundenkommunikation auf das nächste Level. Über die Plattform „T operated by fonio.ai“ von T-Systems, einer IT-Tochter der Deutschen Telekom, werden die Dienste von fonio.ai nun auch für Großkunden angeboten.

„KI-gestützte Telefonie entwickelt sich gerade zum Standard für jede Organisation, die dauerhaft erreichbar und damit wettbewerbsfähig bleiben möchte“, sagt Daniel Keinrath, CEO und Mitgründer von fonio.ai. Auf der Kundenliste von T-Systems finden sich Unternehmen wie die ÖBB oder Uniqa. Rege Nachfrage zeige sich aus Branchen wie Gesundheitswesen, Manufacturing und Bankwesen.

Die Voice-AI-Cluster von fonio.ai laufen dabei über die T Cloud der Deutschen Telekom, die verschiedene Cloud-Infrastrukturen und IT-Services bündelt. Alle fonio.ai-Kunden sollen somit in Zukunft von Zero Data Retention profitieren, einem Sicherheitsstandard, der bisher Enterprise-Umgebungen vorbehalten war.

„Einfach hinsetzen und einen lustigen Prompt schreiben, funktioniert nicht“

„Die aktuelle Challenge bei den größten Unternehmen ist, diese Unternehmen wirklich tief zu verstehen. Einfach hinsetzen und einen lustigen Prompt schreiben, funktioniert auf einem Enterprise-Level nicht mehr. Da haben wir auch gemerkt, dass es unbedingt einen Partner wie T-Systems braucht. Es macht einfach einen riesigen Unterschied, wenn man tief in die Systeme reingeht, ein ERP oder CRM tiefgründig connected, und der KI wirklich weitreichende Fähigkeiten gibt“, sagt Keinrath. Als eine der zentralen Herausforderungen beschreibt er, dass Großkunden höhere Anforderungen an die Security und Prozesse haben.

Datenschutz als zentrales Thema

„Wir haben uns für fonio.ai entschieden, weil das Produkt hochinteressant und gut ausgereift ist. Da ist einfach viel Know-how dahinter. Außerdem haben wir ein Verständnis für den europäischen Rechtsraum und daher selber ein Interesse, hier eben DSGVO-konform zu sein, die Normen einzuhalten“, sagt Peter Lenz, Chairman von T-Systems Austria, im brutkasten-Gespräch. Er erklärt: „Große Unternehmen wollen wissen: Wo liegen denn meine Daten? Ist das alles souverän? Befindet sich das in Europa, idealerweise auch in Österreich? Da haben wir jetzt eine gute Antwort drauf.“ T-Systems betreibt zwei Rechenzentren in Österreich.

Keinrath ergänzt: „Was OpenAI etc. machen: Sie lernen bei jedem Gespräch. Wir machen das nicht. Wenn 80, 90 Prozent der Kommunikation von Unternehmen über KI laufen, dann muss das von einem europäischen Player sein.“ Die KI von fonio.ai lerne durch Informationen, die Unternehmen der KI bewusst geben. AustrianStartups-Chefin Hannah Wundsam betont, dass Firmen in Europa durch die DSGVO und den EU AI Act sehr klare Regeln haben.

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