04.02.2025
PERSONALIE

Bitpanda hat eine neue Chief Operating Officer

Bitpanda verkündet am heutigen Dienstag seine neue COO Mercedes Sánchez de Rojas. Sie steigt von ihrer Funktion als Vice President Group Operations auf.
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Bitpanda-COO Mer Sánchez de Rojas
Bitpanda-COO Mer Sánchez de Rojas | Foto: Bitpanda

Mercedes Sánchez de Rojas ist schon seit fünf Jahren bei Bitpanda beschäftigt. Von Oktober 2020 bis Dezember 2022 war sie als Director Group Operations tätig, darauf folgten zwei Jahre in der Position der Vice President Group Operations. Am heutigen Dienstag verkündete Bitpanda sowie Sánchez de Rojas selbst ihre neue Rolle als Chief Operating Officer (COO).

Sie folgte damit Lukas Enzersdorfer-Konrad nach, der weiterhin Geschäftsführer der Bitpanda Group und Deputy CEO ist, wie ein Sprecher auf brutkasten-Anfrage bestätigte. Sánchez de Rojas hat ihre neue Rolle mit Anfang Februar angetreten. Außerdem ist sie seit Mai 2024 als Managing Director der Bitpanda Payments GmbH tätig.

Schnittstelle zwischen Abteilungen

Noch in ihrer Rolle als Vice President of Operations habe Sánchez de Rojas „die Schnittstelle zwischen vielen verschiedenen Abteilungen und Teams“ gebildet, wie Bitpanda auf seinem Blog kommuniziert. Dabei habe sie unternehmensinterne Aktivitäten zur Optimierung von Prozessen, zur Produktivitätssteigerung sowie zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit geleitet.

Bitpanda unterstreicht im Blog die über 10-jährige Erfahrung der Expertin in der Fintech-Branche. Gerade in Anbetracht der Wachstumsstrategie des Brokers soll Sánchez de Rojas „unseren kundenorientierten Ansatz verstärken und dafür sorgen, dass die Abläufe auf die Bedürfnisse der einzelnen Märkte zugeschnitten sind“, heißt es. Zudem soll die globale Präsenz des Brokers aufrecht erhalten sowie operative Exzellenz gefördert werden.

Märkte lokalisieren und Automatisierung sicherstellen

Lukas Enzersdorfer-Konrad, stellvertretender CEO von Bitpanda, sagt dazu: „Mers Tätigkeit war ein Eckpfeiler der operativen Transformation von Bitpanda. Ihre Expertise, ihr strategischer Weitblick und ihr unermüdlicher Fokus auf Exzellenz haben unseren bisherigen Erfolg vorangetrieben. Als COO wird Mer unseren kundenzentrierten Ansatz weiter stärken, den Betrieb in allen unseren Märkten lokalisieren und sicherstellen, dass Automatisierung und Effizienz weiterhin im Mittelpunkt unserer Skalierbarkeit stehen.“

Mit Sánchez de Rojas neuer Führungsrolle soll zudem weibliche Präsenz im Fintech-Bereich gestärkt werden. Ihre Ernennung zur COO stellt einen „bedeutenden Meilenstein in der Strategie von Bitpanda dar“, heißt es in einer Meldung des Brokers, „die darauf abzielt, Innovationen zu fördern und mit Agilität zu skalieren sowie Frauen in Führungspositionen in der gesamten Finanzbranche zu fördern“.

Hochwertige Lösungen für jeden Markt

Mer Sánchez de Rojas äußerte sich wie folgt: „Bitpanda hat sich als eine führende Europas Krypto-Plattform etabliert, und während wir in der EU expandieren, wird es meine Priorität sein, lokal zugeschnittene, qualitativ hochwertige Lösungen pro Markt zu liefern, die den sich entwickelnden Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen. Indem wir die Automatisierung vorantreiben und sicherstellen, dass unsere Organisation skalierbar ist, werden wir weiterhin den Standard für nachhaltiges Wachstum und Innovation in der Branche setzen.“

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Der autonome Bus der Marke Otokar | © ÖBB / Daniel Willinger
Der autonome Bus der Marke Otokar | © ÖBB / Daniel Willinger

In einigen US-amerikanischen und chinesischen Städten gehören Robotaxis bekanntlich längst zum Stadtbild. In Österreich verläuft die Verbreitung des autonomen Fahrens, wie so viele andere Dinge, langsamer. Bereits seit 2017 etwa arbeitet die Initiative SURAAA im Kärntner Pörtschach mit autonomen Kleinbussen (brutkasten berichtete). 2019 starteten die Wiener Linien einen mehrjährigen Testbetrieb autonomer Kleinbusse in der Seestadt Aspern (brutkasten berichtete), beendeten das Projekt aber nach der Testphase. Zu einem größeren Rollout kam es bislang nicht.

100 autonome Busse in zwei Jahren

Doch das soll sich jetzt ändern. Bei einem Termin am Westbahnhof, über den mehrere Medien berichteten, legten unter anderem Infrastrukturminister Peter Hanke, ÖBB-Chef Andreas Matthä und Kerem Erman vom türkischen Mobilitäts-Unternehmen Otokar einen Rollout-Plan dar, der erstmals über Testphasen bzw. stark eingegrenzte Projekte hinausgeht.

Demnach sollen bereits in zwei Jahren bis zu 100 autonom fahrende Busse von Otokar für ÖBB Postbus etwa im Vorarlberger Rheintal oder im oberösterreichischen Zentralraum unterwegs sein. In der spanischen Hauptstadt Madrid befinden sich die „e-Centro“-Busse des türkischen Anbieters, die Platz für bis zu 32 Fahrgäste bieten, bereits im regulären Einsatz.

Gesetze müssen erst angepasst werden

Begleitend soll die heimische Gesetzeslage ab September schrittweise angepasst werden, damit in zwei Jahren dann auch Fahrten ohne die aktuell noch obligatorischen Sicherheitsfahrer:innen (Anm. d. Red.: die das Konzept ad absurdum führen) rechtlich möglich sind. Dabei räumt Minister Hanke, wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, ein: „Es wird dauern, bis die Bevölkerung diesen Fahrzeugen vertraut. Aber wir wollen zum Regelbetrieb, und nicht nur mit einem Bus, sondern mit einer Flotte.“

Vom ersten Test in Alpbach in den Rollout

Doch nun wird – wie sollte es anders sein – zuerst einmal getestet. Und der erste Test erfolgt in ländlicher, aber durchaus prominenter Umgebung: beim Europäischen Forum Alpbach. Dort wird der Testbetrieb in kleinem Ausmaß auf einer definierten Strecke stattfinden. Unter Bedingungen, die den später geplanten Einsatzbedingungen deutlich näher kommen, findet dann der nächste Testlauf statt. Nach dem Forum Alpbach zieht der Bus weiter in den Industriepark „Campus Wolfurt“ im Bezirk Bregenz in Vorarlberg. Dort wird er dann Campus und S-Bahn verbinden.

Die langfristige Vision ist auch bereits skizziert. Verläuft der oben beschriebene Rollout in den kommenden zwei Jahren nach Plan, soll eine flächendeckende Ausbreitung folgen. Letztlich will man Öffi-unterversorgte ländliche Regionen, wo, wie Hanke es ausdrückt, „keine U-Bahn mehr hinkommt, wo der Bus nicht mehr so groß sein muss“ in ganz Österreich abdecken.

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