10.05.2022

Bitpanda: Neues Staking-Feature mit 11 Krypto-Assets

Mit dem neuen Staking-Feature können Anleger:innen elf Krypto-Assets über Bitpanda staken und damit bis zu 27 Prozent effektiven Jahreszins generieren.
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(c) Bitpanda - Die Bitpanda-Founder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth.

Lange wurde es von User:innen gefordert, nun ist es endlich hier: Österreichs erstes Unicorn Bitpanda führt Staking ein. Über eine eigens definierte Zeitperiode hinweg können Anleger:innen ihre Coins ohne Lock-in oder Warm-up-Fristen über Bitpanda staken. Und das, mit wöchentlichen Rewards. 

Staking mit Belohnungs-System

Während des Staking-Prozesses stellen Anleger:innen ihre Kryptowährungen, die über den Proof-of-Stake Mechanismus funktionieren, der Blockchain zur Verfügung. Somit werden die Coins Teil des Kreislaufs. Dieses Verfahren basiert auf einem Belohnungs-System und vergütet Anleger:innen für das Halten und Einsetzen ihrer Coins – ähnlich wie Spareinlagen Zinsen generieren – mit bis zu 27 Prozent zusätzliches Einkommen. Das bietet nun auch Bitpanda – sowohl in der App, als auch über die Desktop-Anwendung. “Mit Bitpanda Staking ermöglichen wir unserer Community, zusätzliches Einkommen mit ausgewählten Krypto-Assets zu verdienen. Und zwar mit einer One-Klick-Funktion, die keine technischen Vorkenntnisse erfordert”, sagt Eric Demuth, CEO und Mitgründer von Bitpanda.

Somit leihen User:innen ihre Assets direkt über Bitpanda an entsprechende Netzwerke und erhalten dafür wöchentliche Rewards, bis sie die Funktion wieder abstellen. Die so gutgeschriebenen Rewards werden automatisch erneut gestakt, sodass Nutzer:innen im Laufe der Zeit das Maximum aus ihren Rewards herausholen können. Während die Blockchain die Coins fortschreibt, sind sie für ihre Holder:innen dennoch nicht gesperrt. Diese können jederzeit zu ihren gestakten Kryptowährungen gelangen, da weder Lock-in-Fristen noch Warm-up-Fristen eingehalten werden müssen. 

Bitpanda ermöglicht Staking von 11 Kryptowährungen 

Aktuell bietet Bitpanda elf Kryptowährungen zum Staking an. Dazu gehören Cardano (ADA), Tronix (TRX), Tezos (XTZ), Solana (SOL), Polkadot (DOT), Polygon (MATIC), Cosmos (ATOM), The Graph (GRT), Kusama (KSM), Near Protocol (NEAR) und Terra (LUNA). Im Laufe des Jahres sollen weitere Kryptowährungen in Bitpandas Staking-Feature aufgenommen werden. 

„Wir haben mehr als drei Millionen Bitpanda-Nutzer:innen und versuchen, ihnen die volle Kontrolle über ihre Assets zu geben, während wir stets den richtigen statt den einfachen Weg gehen. Wir haben unser Unternehmen gegründet, um Krypto-Investments für alle zu vereinfachen. Deswegen ist Staking bei uns so wie es sein sollte – einfach, direkt und stressfrei”, sagt Demuth. 

Disclaimer: Die Bitpanda GmbH ist mit 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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In der heimischen Startup-Landschaft hat sich Stefan Ebner längst einen Namen gemacht. Er gründete das Datenunternehmen Braintribe, eröffnete später unter anderem den Co-Creation-Space Tribe.Space, launchte die Co-Creation-Plattform Tribe.Land oder das KI-WealthTech-Unternehmen WeR. Nun meldet er sich mit seinem neuesten Projekt Tribe.One zurück, das laut Ebner eine „dritte Welle der KI“ einläuten soll, nach den Sprachmodellen (LLMs) und den KI-Agents.

Von Agents zur Co-Organisation

Agents hätten sich zwar wie ein „Super Personal Assistant“ angefühlt, seien aber nie etwas gewesen, was eine Organisation wirklich aufnehmen könne, argumentiert Ebner. Tribe.One setzt deshalb eine Schicht über den Agents an: „Ich glaube, die nächste Welle wird das sein, was wir Co-Organisation nennen“, erklärt der Gründer. Gemeint ist ein neues Operating Model, in dem Mensch und KI den Output gemeinsam nutzbar machen. Damit richtet sich die Lösung vor allem an CEOs, CFOs und CMOs, denn: „Die meisten KI-Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an der Organisation“, so Ebner.

Digitale Counterparts für die Führungsebene

Kern des Ansatzes sind sogenannte „Entities“, die auf Tribe.Ones Plattform Gzero laufen. Führungskräfte erhalten darüber ein digitales Gegenüber, etwa einen Co-CEO oder Co-CFO. Dieses kennt das Unternehmen samt Plänen und OKRs und gibt Aufgaben an Agents weiter, da eine Entity selbst keinen direkten Datenzugriff hat.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt Tribe.One an sich selbst: Dort arbeiten laut Ebner vier menschliche und acht KI-C-Levels zusammen, und die Entities sind schon seit einem Jahr intern im Einsatz. Für Kund:innen soll die Möglichkeit bestehen bereits bestehende Agents mitzubringen und zu integrieren.

Ein Ort für Fokus und Austausch

Ebner verbindet technologische Vorhaben traditionell mit physischen Orten, vom Nachtclub Chaya Fuera bis zum Tribe.Space. Auch Tribe.One bekommt mit dem „Co-lab“ nun einen solchen Ort in Wien. Er ist laut Ebner kein klassischer Coworking-Space, sondern ein Ort für Fokus, Schulungen und Austausch, an dem auch Marketing, Kommunikation und Frühphasen-Projekte stattfinden sollen. Um die Szene zu vernetzen, ist jeden letzten Donnerstag im Monat ein „Open House“ geplant. Die offizielle Eröffnung soll gemeinsam mit dem großen Launch im Jänner erfolgen.

Forschung in Wien, Kapitalmarkt in London

Während Forschung und Entwicklung in Österreich bleiben, gründet Tribe.One in London eine Limited als Co-Headquarter für Markt und Kapital. Ebner selbst pendelt entsprechend zwischen zwei Welten: Zwei Wochen pro Monat verbringt er in Wien mit Forschung und Coding, die übrige Zeit bei Kunden, die er vor allem im DACH-Raum und in UK sieht.

Finanziert hat sich das Unternehmen bisher selbst und macht nach Ebners Angaben „substanzielle Umsätze“. Im ersten oder zweiten Quartal des kommenden Jahres will er nun aber Kapital aufnehmen.

Die Vision dahinter ist ambitioniert: Tribe.One soll zu den Top-5-KI-Firmen Europas gehören, die die neue Welle mitgestalten. Nach dem Soft Launch ist der große Launch für Januar geplant, und bis Jahresende will das Team 10 bis 15 Enterprise-Kunden und ebenso viele Startups onboarden. Ein Tool für Millionen Nutzer soll Tribe.One dagegen ausdrücklich nicht werden.

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