03.11.2025
ROLLENWECHSEL

Bitpanda: Eric Demuth gibt CEO-Rolle ab

Lukas Enzersdorfer-Konrad ist nun alleiniger Bitpanda-CEO. Eric Demuth will sich in seiner neuen Rolle als Executive Chairman und Präsident des Verwaltungsrats auf Strategie und Vision fokussieren.
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Lukas Enzersdorfer-Konrad und Eric Demuth | (c) Bitpanda
Lukas Enzersdorfer-Konrad und Eric Demuth | (c) Bitpanda

„Ein neues Kapitel mit der selben Mission“ – so beginnt Bitpanda-Co-Founder Eric Demuth ein aktuelles LinkedIn-Posting. Der Inhalt: Demuth gibt seinen Rückzug als CEO des Wiener Unicorns ab. Erst im August dieses Jahres hatte sich Co-Founder Paul Klanschek als Co-CEO zurückgezogen – brutkasten berichtete. Lukas Enzersdorfer-Konrad – bis dahin Deputy CEO – stieg daraufhin zum Co-CEO auf. Er ist nunmehr alleiniger CEO des Unternehmens.

Konzentration auf Strategie und Vision

Eric Demuth übernimmt nun zwei neue Rollen: Er wird Executive Chairman und Präsident des Verwaltungsrats der Bitpanda Group AG, der Schweizer Holdinggesellschaft der Bitpanda-Gruppe. In diesen Funktionen werde er sich nun „auf die Gestaltung der langfristigen Vision und Strategie von Bitpanda konzentrieren und gleichzeitig die globale Expansion und die Wachstumsagenda des Unternehmens vorantreiben“, heißt es vom Unicorn in einer Aussendung.

„Werde auch künftig eng mit Lukas und unseren Teams zusammenarbeiten“

„In den vergangenen zehn Jahren hat sich Bitpanda von einer mutigen Idee zu einer der vertrauenswürdigsten Investmentplattformen Europas entwickelt. Wenn wir nun in die nächste Phase unserer globalen Entwicklung eintreten, bleibe ich weiterhin eng in die strategische Ausrichtung und das Wachstum von Bitpanda eingebunden“, wird Eric Demuth zitiert. „In meiner neuen Rolle werde ich auch künftig eng mit Lukas und unseren Teams zusammenarbeiten, um das Unternehmen weiter voranzubringen, unsere strategische Basis zu stärken und sicherzustellen, dass Bitpanda eine treibende Kraft für Finanzinnovation in Europa und darüber hinaus bleibt.“

Demuth will Enzersdorfer-Konrad „mehr denn je nerven“

Zudem werde er nun Enzersdorfer-Konrad „mehr denn je nerven“, so Demuth etwas weniger formell auf LinkedIn. Der neue alleinige CEO kommentiert: „Erics Vision und Wachstumsdenken waren und sind maßgeblich für den Erfolg von Bitpanda. Während er in seine neue Rolle als Executive Chairman und Präsident des Verwaltungsrats wechselt, werden wir weiterhin eng zusammenarbeiten, um unsere globale Wachstumsstrategie umzusetzen und Investieren einfach, sicher und für alle überall zugänglich zu machen.“

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Christoph Knogler, CEO von KEBA (links) und Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik (rechts). (c) KEBA

Das 1987 nahe Dijon gegründete Unternehmen Transtechnik hat sich auf passgenaue Automatisierungslösungen in Frankreich spezialisiert. Das Unternehmen betreut einen breiten Kundenstamm in verschiedenen Branchen, darunter Kosmetik, Verpackung und Lebensmittel.

KEBA und Transtechnik verbindet bereits eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Industrieautomation. Jetzt wird Transtechnik SAS Teil der KEBA Group, genauer Teil des Geschäftsfelds Industrial Automation der KEBA Group.

„Logischer Schritt“ für KEBA

Die Übernahme sei ein wichtiger strategischer Schritt beim Ausbau des Frankreich-Geschäfts, heißt es in einer Aussendung von KEBA. Das österreichische Unternehmen mit Hauptsitz in Linz ist in 15 Ländern weltweit vertreten.

„Die Übernahme von Transtechnik ist ein logischer Schritt in unserer Wachstumsstrategie für Frankreich. Sie stärkt unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten Automatisierungsmärkte Europas und legt den Grundstein, um unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen. Gleichzeitig verbinden wir die Markt- und Anwendungskompetenz von Transtechnik mit der technologischen Breite der KEBA Group. Mittelfristig können wir mit diesem ersten Standort in Frankreich einen Hub etablieren, den wir für die lokale Geschäftsentwicklung über alle KEBA-Geschäftsfelder hinweg nutzen werden“, kommentiert Christoph Knogler, CEO der KEBA Group AG die Übernahme.

Management-Team bleibt

Die Marke Transtechnik und der Standort in Ahuy bei Dijon bleiben ebenso erhalten wie alle Arbeitsplätze, die vollständig in die KEBA Group übergehen. Die bisherigen Inhaber werden das Geschäft in Frankreich als lokales Management-Team weiterhin leiten und die künftige Entwicklung von KEBA vor Ort maßgeblich begleiten.

„Teil der KEBA Group zu werden, eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln und unsere Kunden weiterhin zuverlässig und mit hoher technischer Expertise zu betreuen. Gleichzeitig bleiben die Marke Transtechnik, unser Team und unser Standort in Ahuy bei Dijon erhalten – das sorgt für Kontinuität bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern“, so Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik.

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