04.03.2026
BRANDING

Bitpanda Enterprise: B2B-Geschäft unter neuer Marke mit „Full-Stack“-Anspruch gebündelt

Unter der neuen B2B-Marke Bitpanda Enterprise will das Wiener Unicorn sein institutionelles Angebot - bislang primär unter der Marke Bitpanda Technology Solutions - bündeln und weiter ausbauen.
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Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda (c) Bitpanda
Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda (c) Bitpanda

Im B2C-Bereich zählt das Wiener Unicorn Bitpanda bekanntlich zu den führenden Krypto-Anbietern in Europa. Im B2B-Bereich erfolgte – bislang unter der Marke Bitpanda Technology Solutions – in den Vergangenen Jahren die Expansion über den Kontinent hinaus. Neben großen Banken und FinTechs in der EU und im Vereinigten Königreich (u.a. Société Générale, Deutsche Börse Group, mehrere Raiffeisenbanken) zählt das Scaleup auch institutionelle Player aus dem arabischen Raum und Lateinamerika zu seinen Referenzen. Zuletzt kam etwa das Unternehmen Lulu Financial hinzu, das neben dem arabischen auch im asiatisch-pazifischen Raum aktiv ist, wie brutkasten berichtete.

„Full-Stack-End-to-End-Technologiepartner“

Nun vollzog das Unicorn ein Rebranding in der B2B-Sparte. Unter der neuen Marke Bitpanda Enterprise werden die Angebote gebündelt. Der Anspruch: Man entwickle sich strategisch von „Investment-as-a-Service“ hin zu einem „Full-Stack-End-to-End-Technologiepartner für globale Finanzinstitute“ weiter.

„Der institutionelle Markt braucht keine weiteren fragmentierten Einzellösungen. Er braucht einen umfassenden, integrierten Technologie-Stack“, kommentiert CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad. Mit Bitpanda Enterprise beende man die Komplexität der Zusammenarbeit mit mehreren Anbietern, indem man alle zentralen Bausteine der digitalen Asset-Infrastruktur an einem Ort bündle. „Wir übertragen die nutzerzentrierte Philosophie, mit der wir unser Retail-Geschäft skaliert haben, auf die Bedürfnisse der weltweit größten Finanzinstitute. Dies ist ein weiterer Schritt zur Stärkung unseres Geschäftsmodells und zur Investition in zukünftiges Wachstum“, so der Bitpanda-Chef.

Services für unterschiedliche Zielgruppen von Banken über Tradingfirmen zu Asset Managern

Zielgruppe sind nicht nur Finanzinistitute und FinTechs, sondern auch professionelle Tradingfirmen, Broker, Asset Manager und Family Offices. Konkret bietet Bitpanda Enterprise institutionellen Kunden neben dem API-basierten „Investment-as-a-Service“ für Retail-Finanzmarken auch hochsichere, regulierte Verwahrungslösungen für digitale Assets, standardisierte Services für professionelle High-Volume-Trader, integrierte Krypto- und Stablecoin-Zahlungsrails für B2B- und B2C-Händler, ein System für gebrandete Stablecoin-Emission und -Verwaltung sowie eine Infrastruktur für Asset-Tokenisierung.

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CleanLoop
Österreichs Nationalteam-Goalie Alexander Schlager (r.) und Geschäftspartner Roman Hörantner .

Die im Frühjahr 2025 gegründete CleanLoop FlexCo bietet eine Lösung für den Handel mit Restbeständen von Reinigungsmitteln an. Die kostenlose App dient dabei als digitale Plattform, um überschüssige Reinigungsprodukte österreichweit zu verkaufen und zu kaufen. ÖFB-Nationaltormann Alexander Schlager war von Anfang an beim Unternehmen als Investor und Co-Founder dabei, wie brutkasten berichtete.

CleanLoop mit Fokus au Deutschland

Nach der Etablierung in Österreich richtet CleanLoop den Blick nun auf Deutschland. Auch wenn der Markt als stark fragmentiert und preissensibel gilt, biete er die idealen Voraussetzungen für ein Modell, das Kostenersparnis und Nachhaltigkeit verbindet, heißt es per Aussendung.

„Mit unserem Ansatz ‚Wiederverwenden statt Ressourcen verschwenden‘ wollen wir Betriebe und Privatpersonen zu nachhaltigem Handeln motivieren und diesen Schritt auch erleichtern“, erklärt Unternehmensgründer Roman Hörantner. Neben den ökologischen Vorteilen biete laut dem Gründer der Handel mit Reinigungsprodukten aus zweiter Hand auch wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer:innen vermeiden, dass Maschinen oder Reinigungsmittel ungenutzt in Abstellräumen oder Kellern von Betrieben verbleiben, und sie können gleichzeitig zusätzliche Einnahmen erzielen. Käufer:innen profitieren indes davon, dass sie diese Produkte in der Regel um rund 50 bis 70 Prozent günstiger erwerben können als vergleichbare Neuware, so der Claim.

Wachstumspotenzial

Das Ziel des Re-Use-Geschäftsmodells ist es, die Umwelt zu schonen und dabei Unternehmen zu helfen, Geld zu sparen. Nach dem Markstart in Österreich kann die CleanLoop-App nun auch in Deutschland genutzt werden.

Dort lag der Umsatz laut der Statistik-Plattform Statista im Wasch-, Putz- und Reinigungsmittelmarkt 2025 bei rund 15,7 Milliarden Euro. Insbesondere in den Bereichen umweltfreundliche und nachhaltige Produkte zeige der Markt ein großes Wachstumspotenzial. Aber, so der Clean-Loop-Founder, der Reinigungsbedarf hinterlasse einen nicht unwesentlichen ökologischen Fußabdruck. Denn Produktion, Verpackung, Transport und die spätere Entsorgung verbrauchen wertvolle Ressourcen und Energie.

Demgegenüber stehe die deutsche Reinigungsbranche durch steigende Kosten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen unter massivem Druck. Hier möchte CleanLoop mit seinem Re-Use-Modell ansetzen.

Schlager: „Smarter Umgang mit Ressourcen“

„In vielen Betrieben lagern Produkte, die nicht mehr verwendet werden – sei es durch Lieferantenwechsel, Überbestellungen oder geänderte Anforderungen. Diese Ressourcen machen wir nutzbar“, sagt Hörantner. Die Motivation für das Re-Use-Geschäftsmodell basiert auf Hörantners jahrzehntelanger Erfahrung in der Reinigungsbranche. „Für viele Geräte in Hotellerie, Gastronomie oder Industrie benötigt es spezielle Reinigungsmittel, die bei einem Gerätetausch oder Lieferantenwechsel meist über Jahre ungenützt in den Lagern zurückbleiben oder aber entsorgt werden, obwohl sie noch verwendbar wären. Es ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich, solche Produkte halb voll oder ungebraucht zu entsorgen.“

Bedarf ortet Hörantner hier vor allem bei Jungunternehmer:innen, die bei der Anschaffung von Spül- oder Waschmaschinen Budget sparen wollen und daher auf Second-Hand-Geräte setzen.

Für Investor und Goalie Schlager ist das CleanLoop-Modell mehr als nur ein Geschäftsansatz: „Im Leistungssport lernst du schnell: Erfolg entsteht nicht nur durch mehr Einsatz, sondern durch den smarteren Umgang mit Ressourcen“, sagt er. „Und genau dieses Prinzip überträgt CleanLoop auf eine ganze Branche. Das ist ein klares 1:0 für die Umwelt.“

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