Geht Bitpanda an die Börse? Eine Frage, die in der österreichischen Startup-Szene seit Jahren immer wieder diskutiert wird. Hinweise auf mögliche Pläne gab es auch schon im Oktober 2024, als die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf Insider berichtete, dass Bitpanda unterschiedliche Optionen prüfe – und darunter eben auch einen Börsengang. Als möglicher Handelsplatz wurde damals in dem Bericht Frankfurt genannt. Nun werden diese Gerüchte weiter befeuert.

Bitpanda-IPO in Frankfurt?

Erneut schreibt Bloomberg, dass das Wiener Unicorn einen Börsengang in Deutschland vorbereitet. Wie die Nachrichtenagentur unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen berichtet, könnte das Unternehmen bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 an die Frankfurter Börse gehen.

Ein Bitpanda-Sprecher sagte gegenüber Bloomberg, dass ein Börsengang eine Option sei, das Unternehmen weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wollte er sich laut der Finanznachrichtenagentur aber nicht äußern. brutkasten hat Bitpanda ebenfalls um eine Stellungnahme gebeten und wird diese gegebenfalls im Artikel ergänzen.

Angestrebte Bewertung laut Bloomberg bei vier bis fünf Milliarden Euro

Die angestrebte Bewertung liege demnach zwischen vier und fünf Milliarden Euro. Für die Vorbereitung des IPOs habe Bitpanda unter anderem Goldman Sachs, Citigroup und die Deutsche Bank mandatiert, wobei Details zu Zeitpunkt und Bewertung noch nicht final seien.

Zuvor hatte Bitpanda laut Bloomberg auch einen Börsengang in London geprüft, diesen jedoch wegen der geringen Liquidität an der London Stock Exchange verworfen. Co-Founder Eric Demuth hatte bereits erklärt, dass für einen IPO nur New York oder Frankfurt infrage kämen.