27.05.2020

Bird stellt Funktion vor, mit der sich Elektroroller automatisch entsperren

Bird setzt eine neue Technologie namens "Quick Start" ein, mit der man Elektroroller auch ohne QR-Code entsperren kann.
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Bird startet mit
(c) Bird

Der Frühling ist da, der Corona-Lockdown nähert sich zumindest in Österreich schrittweise dem Ende – und somit kehren auch die Elektro-Tretroller wieder peu a peu auf die Straßen Wiens zurück. Dabei beginnt auch wieder das Wettrüsten mit diversen Technologien, um im hart umkämpften Elektroroller-Markt die Kunden für sich zu gewinnen. Bird hat nun zum Beispiel eine Funktion namens „Quick Start“ vorgestellt, mit der sich die Roller automatisch entsperren.

„Quick Start“ von Bird: E-Roller ohne QR-Code entsperren

Die laut Bird „branchenweit einzigartige Funktion“ sieht vor, dass die Nutzer einfach auf einen Scooter zugehen, um ihn zu aktivieren – ohne Scannen des QR-Codes. Quick Start erkennt automatisch, wenn sich ein Bird-Scooter in Reichweite befindet, und bietet den Fahren die Möglichkeit, diesen per Knopfdruck zu entriegeln: Wenn sich die Nutzer in Reichweite eines verfügbaren Rollers befinden, erscheint automatisch „Start“ anstelle von „Reservieren“ in Ihrer Bird-App. Sie tippen dann auf „Start“, steigen auf den Bird-Scooter und fahren los.

+++Der ÖAMTC bietet E-Roller in Wien und Graz zur Miete an+++

Laut „ausgiebigen Tests“ soll die Aktivierung des Rollers somit doppelt so schnell abgeschlossen sein wie bei dem herkömmlichen Scannen eines QR-Codes. Quick Start ist ab heute in vielen Partnerstädten verfügbar. In den kommenden Wochen stellt Bird die neue Funktion weltweit in allen Partnerstädten zur Verfügung.

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Elias und Matthias Bohun von Traivelling bei der Prämierung der besten Geschäftsidee Niederösterreichs 2019
Elias und Matthias Bohun von Traivelling bei der Prämierung der besten Geschäftsidee Niederösterreichs 2019 (c) Daniela Matejschek

Interkontinentale Zugreisen einfach und nachhaltig zu ermöglichen, dafür wurde Traivelling vor gut fünf Jahren gegründet. Ursprünglich war das Unternehmen im B2C-Bereich tätig. Privatpersonen sollten ohne großartige Recherche weite Strecken mit dem Zug zurücklegen können. Zuletzt wollte man sich im B2B-Bereich verstärken, doch nun ist das Unternehmen insolvent. Ein Konkursverfahren am Handelsgericht Wien wurde eröffnet.

„Wir arbeiten in einem knappen Margenbereich“

Zuletzt arbeitete Traivelling daran, eine Softwareschnittstelle im B2B-Bereich anzubieten, über die Tickets weitervermittelt werden sollten. Das Wiener Startup hätte dafür monatliche Fees von B2B-Partnern und eine Provision von Bahnfirmen erhalten. Aus einer Aussendung des Kreditschutzverbands KSV1870 geht hervor, dass Traivelling dadurch Umsätze in einer Größenordnung generieren wollte, die für einen langfristigen Unternehmenserfolg entscheidend sein sollten. Im Endeffekt war laut KSV 1870 eben diese Softwareschnittstelle für die Nutzung durch Unternehmenskunden, also der B2B-Bereich, die Ursache für die Insolvenz.

Die Entwicklung dieser Schnittstelle konnte nämlich bis dato nicht fertiggestellt werden. Auch ein Rettungsversuch durch Verhandlungen mit Investoren scheiterte. „Es waren unüberbrückbare vertragliche Differenzen zwischen den Investoren und uns“, erklärt Geschäftsführer Elias Bohun, der die Namen der Investoren nicht nennen möchte.

„Wir arbeiten in einem knappen Margenbereich. Am Ende ist uns leider das Geld ausgegangen, obwohl wir jeden Tag Buchungen hatten. Wir hätten aber ein Vielfaches gebraucht“, sagt Bohun. Bereits gebuchte Tickets würden ihre Gültigkeit behalten. Das Unternehmen hatte zwei Mitarbeiter.

Die Verbindlichkeiten betragen laut Kreditschutzverband 435.000 Euro, rund 200 Gläubiger seien betroffen. Die Zahl der Gläubiger sei so groß, weil Traivelling sich unter anderem mittels Crowdfunding finanzierte.

Crowdfunding und FFG-Förderung

Das Startup konnte im Jahr 2025 über eine Crowdfunding-Aktion 200.000 Euro einsammeln (brutkasten berichtete). Um diese Summe zu erreichen, habe es laut Geschäftsführer Elias Bohun nur zehn Tage gebraucht. Zusätzlich erhielt das Wiener Startup eine FFG-Basisförderung. Insgesamt konnten man eine Finanzierung in Höhe von rund 600.000 Euro aufstellen.

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AI Summaries

Bird stellt Funktion vor, mit der sich Elektroroller automatisch entsperren

  • Die laut Bird „branchenweit einzigartige Funktion“ sieht vor, dass die Nutzer ab sofort einfach auf einen Scooter zugehen, um ihn zu aktivieren – ohne Scannen des QR-Codes.
  • Quick Start erkennt automatisch, wenn sich ein Bird-Scooter in Reichweite befindet, und bietet den Fahren die Möglichkeit, diesen per Knopfdruck zu entriegeln: Wenn sich die Nutzer in Reichweite eines verfügbaren Rollers befinden, erscheint automatisch „Start“ anstelle von „Reservieren“ in Ihrer Bird-App.
  • Laut „ausgiebigen Tests“ soll die Aktivierung des Rollers somit doppelt so schnell abgeschlossen sein wie bei dem herkömmlichen Scannen eines QR-Codes.
  • In den kommenden Wochen stellt Bird neue Funktion weltweit in allen Partnerstädten zur Verfügung.

AI Kontextualisierung

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  • In den kommenden Wochen stellt Bird neue Funktion weltweit in allen Partnerstädten zur Verfügung.

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  • Die laut Bird „branchenweit einzigartige Funktion“ sieht vor, dass die Nutzer ab sofort einfach auf einen Scooter zugehen, um ihn zu aktivieren – ohne Scannen des QR-Codes.
  • Quick Start erkennt automatisch, wenn sich ein Bird-Scooter in Reichweite befindet, und bietet den Fahren die Möglichkeit, diesen per Knopfdruck zu entriegeln: Wenn sich die Nutzer in Reichweite eines verfügbaren Rollers befinden, erscheint automatisch „Start“ anstelle von „Reservieren“ in Ihrer Bird-App.
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Bird stellt Funktion vor, mit der sich Elektroroller automatisch entsperren

  • Die laut Bird „branchenweit einzigartige Funktion“ sieht vor, dass die Nutzer ab sofort einfach auf einen Scooter zugehen, um ihn zu aktivieren – ohne Scannen des QR-Codes.
  • Quick Start erkennt automatisch, wenn sich ein Bird-Scooter in Reichweite befindet, und bietet den Fahren die Möglichkeit, diesen per Knopfdruck zu entriegeln: Wenn sich die Nutzer in Reichweite eines verfügbaren Rollers befinden, erscheint automatisch „Start“ anstelle von „Reservieren“ in Ihrer Bird-App.
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  • In den kommenden Wochen stellt Bird neue Funktion weltweit in allen Partnerstädten zur Verfügung.

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Bird stellt Funktion vor, mit der sich Elektroroller automatisch entsperren

  • Die laut Bird „branchenweit einzigartige Funktion“ sieht vor, dass die Nutzer ab sofort einfach auf einen Scooter zugehen, um ihn zu aktivieren – ohne Scannen des QR-Codes.
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