21.01.2021

Bird Buddy: 4 Millionen Euro für smartes Vogerlhaus auf Kickstarter

Bird Buddy ist ein smartes Vogelhaus mit integrierter Kamera, das gefiederte Besucher erkennt und per App ausweist. Die Kickstarterkampagne erreichte bei einem Fundingziel von 50.000 Euro mehr als vier Millionen Euro an Unterstützung.
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(c) Bird Buddy - Das smarte Vogelhaus Bird Buddy macht Schnappschüsse von Vögeln, die zum Futtern kommen.

4.190.158 Euro. Das ist die Summe die das Projekt Bird Buddy auf Kickstarter sammeln konnte. Es handelt sich um ein smarten „Bird Feeder“, der über eine integrierte 5-Megapixel-WLAN-Kamera verfügt, die mit einer Smartphone-App verbunden ist.

KI kann über 1000 Vögel erkennen

Der Bird Buddy kann nicht nur Fotos und Videos von Vögeln am Futterautomaten aus der Nähe aufnehmen, sondern auch Vögel erkennen und Benachrichtigungen ans Phone senden, sobald ein neuer Besucher gelandet ist. Mit Künstlicher Intelligenz können so über 1000 verschiedene gefiederte Freunde identifiziert werden. Zudem kann das Häuschen Vögel in der Nähe anhand ihres Gesangs identifizieren.

(c) Bird Buddy – Mit dem Bird Buddy sind sowohl Foto- , wie auch Videoaufnahmen möglich.

Der Bird Buddy ist modular aufgebaut, sodass man den Kameraaufsatz abnehmen und zum Laden ins Haus bringen kann. Sogar der Anschluss eines Solarpanel an den Feeder ist möglich, um die Kamera zu betreiben. Die KI selbst soll mit der Zeit lernen und besser werden, da durch die Bildsammlung eine Datenbank erstellt wird.

Lieferung im Herbst

Die Kickstarter-Kampagne ist seit Mitte Jänner beendet vorüber. Das Team rund um Kyle Buzzard, der bei Google Chromcast mitarbeitete und bei Logitech angestellt war und Franci Zidar, Seriengründer, der bei Snap und Porsche gewerkelt hat, startet die Auslieferung des smarten Vogelhauses mit September 2021.

Promo-Video von Bird Buddy

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Das fonio.ai Team © fonio.ai

fonio.ai, die Wiener Plattform für KI-gestützte Kundenkommunikation, hat nach eigenen Angaben binnen zwölf Monaten die Marke von 10 Millionen Dollar an jährlich wiederkehrendem Umsatz (ARR) überschritten. Damit zählt das 2024 von Daniel Keinrath und Matthias Gruber gegründete Unternehmen laut eigenen Angaben zu den am schnellsten wachsenden KI-Startups Europas. Der Meilenstein folgt auf eine Seed-Runde über 17 Millionen Dollar, die fonio.ai im Juni 2026 unter Führung von 20VC bei einer Bewertung von 140 Millionen Dollar abschloss.

Eine „Fully Loaded CAC Payback Time“ als Geheimrezept

CEO und Mitgründer Daniel Keinrath begründet das Tempo im Gespräch mit brutkasten unter anderem mit einer internen Grundregel: „Wir machen extrem viel Zeugs manuell und repetitiv, bis wir merken, das können wir automatisieren und dann automatisieren wir es richtig“, so Keinrath. Neue Produkte würden zudem gemeinsam mit Kund:innen entwickelt, statt sie fertig zu bauen und erst danach zu verkaufen.

Ausschlaggebend für die aktuelle Investitionsstrategie sei eine Kennzahl: Die „Fully Loaded CAC (Customer Acquisition Cost) Payback Time“. Also die Zeit, bis sich die Kosten für die Kund:innen-Akquise amortisieren, wobei neben den reinen Werbekosten auch Activation-Kosten, Churn und Marge eingerechnet werden, liege laut dem Gründer bei fonio.ai konstant unter zwölf Monaten. Solange das der Fall sei, wolle man das frische Kapital so schnell wie möglich in Produkt, Marketing und Sales stecken: „Ich versuche tatsächlich im Moment so viel Geld auszugeben wie möglich, weil alles andere wäre im Moment irrational“, so Keinrath.

Neue Standorte in Europa und den USA

Nach zehn Märkten, in denen fonio.ai bereits aktiv ist, sollen im September physische Büros in Barcelona und Warschau folgen. Noch heuer sollen laut Keinrath London und München dazukommen, abhängig von der Entwicklung des US-Geschäfts womöglich auch ein Standort an der US-Ostküste, etwa in New York.

„Irgendwann wird es uns fett auf die Schnauze hauen“

Auf die Frage, ob das Wachstum so weitergehen könne, entgegnet Keinrath, man hätte die Risiken auf alle Fälle am Schirm. Intern rät Keinrath zu Vorsicht: „Irgendwann wird es uns fett auf die Schnauze hauen“, sagt er lachend. Man wolle daher innerhalb des Wachstums Risiken minimieren und keine Firma mit unkontrolliertem Kund:innen-Verlust aufbauen. Langfristig rechnet Keinrath mit einer Marktkonsolidierung, vergleichbar mit der Entwicklung im Telekommarkt Anfang der 2000er-Jahre. Man müsse schnell genug wachsen, um kleinere Konkurrenten zu übernehmen, bevor man am Ende womöglich selbst zum Übernahmeziel werde, meint er.

Kein Kompromiss beim Hiring

fonio.ai wuchs von der ersten Einstellung im Juni 2025 auf mittlerweile 81 Mitarbeiter:innen, aktuell sind laut Unternehmen 52 weitere Positionen offen. Bei knapp 10.000 Bewerbungen pro Monat liege die Annahmequote bei etwa 0,2 Prozent, so Keinrath: „Es tut so weh innerlich“, trotzdem Absagen zu erteilen, die Unternehmenskultur habe aber Priorität.

Zusätzlich sucht fonio.ai laut Keinrath aktuell intensiv nach einer Head of Growth-Person mit entsprechender Skalierungserfahrung, dotiert mit bis zu 250.000 Jahresgehalt plus „Significant Equity“, betont Keinrath. Man nehme hier viel Geld in die Hand, weil es sich um ein sehr spezielles Profil handle, nach dem man suche. „Dafür kommen nur eine Handvoll Personen in Europa in Frage“, meint der Gründer. Das nächste Ziel sei ein ARR von 100 Millionen Dollar innerhalb von 18 bis 24 Monaten.

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AI Summaries

Bird Buddy: 4 Millionen Euro für smartes Vogerlhaus auf Kickstarter

  • Bei Bird Buddy handelt sich um ein smarten „Bird Feeder“, der über eine integrierte 5-Megapixel-WLAN-Kamera verfügt, die mit einer Smartphone-App verbunden ist.
  • Der Bird Buddy kann nicht nur Fotos und Videos von Vögeln am Futterautomaten aus der Nähe aufnehmen, sondern auch die Vögel erkennen und Benachrichtigungen ans Phone senden, sobald ein neuer Besucher gelandet ist.
  • Mit künstlicher Intelligenz können so über 1000 verschiedene Vögel identifiziert werden.
  • Zudem kann das Häuschen Vögel in der Nähe anhand ihres Gesangs identifizieren.

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