28.08.2025
"HAIDI"

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

Der österreichische Drogeriefachhändler Bipa integriert ab sofort KI-Bots in seine Filialen. Diese entstanden aus einer Zusammenarbeit mit Google.
/artikel/bipa-startet-google-ki-bot-fuer-mitarbeiterinnen
l.n.r.: Alexander Huber, REWE Bereichsleiter Digital Hub, Andreas Persigehl (Bipa-Geschäftsführer); Bipa-Mitarbeiterin; Maimuna Mosser (Country Director Google Austria); Tobias Müller (Enterprise Cloud Architect, Google Germany GmbH). | © Robert Harson

ChatGPT hat Ende 2022 einen weltweiten Hype rund um künstliche Intelligenz ausgelöst. Drei Jahre später zeigt sich, dass KI längst ihren Platz in der Wirtschaft gefunden hat – auch in Österreich. Der Drogeriefachhändler Bipa bringt nun gemeinsam mit Google Cloud einen KI-Assistenten in seine Filialen. Laut Presseaussendung sei Bipa das erste heimische Unternehmen, das seine interne Wissensdatenbank in eine Google-Cloud-Lösung migriert hat. Der eigens entwickelte KI-Bot „Haidi“ wurde diesen Monat österreichweit in allen Bipa-Filialen ausgerollt.

Unterstützung durch KI-Bot

Das KI-System, das in das bestehende Intranet eingebettet ist, ermöglicht Mitarbeiter:innen, in einer Suchmaske Fragen in natürlicher Sprache zu stellen. Der Bot Haidi liefert nicht bloß eine Trefferliste, sondern soll zusammenhängende Antworten liefern, Folgefragen vorschlagen und direkt auf relevante Inhalte in internen Dokumenten und Handbüchern verlinken.

„Mit der Integration des Tools will man internes Wissen für alle Mitarbeiter:innen in den Filialen einfach zugänglich machen“, heißt es in einer Presseaussendung dazu. Insbesondere neue Kolleg:innen sollen vom digitalen Assistenten profitieren, da er den Einstieg ins Unternehmen erleichtert. Im Alltag unterstützt „Haidi“ bei Fragen zu Umtausch- und Reklamationsprozessen, gibt Auskunft zu Produkten oder informiert über die Funktionen der jö-App.

Der KI-Bot „Haidi“ wurde diesen Monat österreichweit in allen Bipa-Filialen ausgerollt. | © Robert Harson

Haidi kann mehrere Sprachen

„Unser Ziel war es, unternehmensinternes Prozesswissen und alles Wissenswerte für alle Mitarbeiter:innen so einfach wie möglich zugänglich zu machen. Insbesondere neue Kolleg:innen soll unsere ‚Haidi‘ unterstützen. Dank der engen Zusammenarbeit mit Google konnten wir eine Lösung entwickeln, die intuitiv bedienbar ist und sich nahtlos in den Arbeitsalltag integriert“, sagt Bipa-Geschäftsführer Andreas Persigehl.

Ein weiterer Vorteil: Haidi ist mehrsprachig. Mitarbeiter:innen können Informationen nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Türkisch oder Ungarisch abfragen.

Unternehmenseffizienz

Initiiert wurde das Projekt von Bipa, umgesetzt vom Rewe Cloud Team, während Google zentrale Infrastrukturkomponenten wie Vertex AI Search und Cloud Run bereitstellte. In einer Testphase in ausgewählten Filialen wurde das System an die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen angepasst, bevor der landesweite Rollout erfolgte.

„Gemeinsam mit Bipa haben wir eine revolutionäre Plattform zur internen Wissensvermittlung geschaffen, die als Vorbild für andere österreichische Unternehmen dienen wird. Dieses System, das auf der sicheren und effizienten KI-Infrastruktur der Google Cloud basiert, beweist eine entscheidende Wahrheit: KI ist ein Wendepunkt für die Unternehmenseffizienz“, so Maimuna Mosser, Country Director Google Österreich.

Deine ungelesenen Artikel:
22.10.2026

30-Mio.-Runde: Mistral-Founder investiert in Zürcher Startup, das Roboter baut, die Kraft fühlen

Das Zürcher Startup Enact will Roboter für Aufgaben fit machen, bei denen bisher menschliches Fingerspitzengefühl gefragt ist. Dafür entwickelt Gründer Manuel Yves Galliker eine Technologie, mit der Maschinen über ihre Antriebe Druck und Widerstand erkennen sollen. Noch vor dem Produktstart hat das Unternehmen dafür 30 Millionen US-Dollar eingesammelt.
/artikel/30-mio-runde-mistral-founder-investiert-in-zuercher-startup-das-roboter-baut-die-kraft-fuehlen
22.10.2026

30-Mio.-Runde: Mistral-Founder investiert in Zürcher Startup, das Roboter baut, die Kraft fühlen

Das Zürcher Startup Enact will Roboter für Aufgaben fit machen, bei denen bisher menschliches Fingerspitzengefühl gefragt ist. Dafür entwickelt Gründer Manuel Yves Galliker eine Technologie, mit der Maschinen über ihre Antriebe Druck und Widerstand erkennen sollen. Noch vor dem Produktstart hat das Unternehmen dafür 30 Millionen US-Dollar eingesammelt.
/artikel/30-mio-runde-mistral-founder-investiert-in-zuercher-startup-das-roboter-baut-die-kraft-fuehlen
Enact, Roboter die fühlen, Roboter, Robotik
© Enact

Roboter können viel. Sie sehen fast alles, sie schweißen, heben, sortieren. Eines fehlt ihnen jedoch: Fingerspitzengefühl. Deshalb bleiben die letzten Handgriffe der Montage Handarbeit: ein Kabel, das einrasten muss, eine Dichtung, die sitzen muss, eine Schraube, die klemmt. Diesem Mangel an Feinfühligkeit stellt sich das Schweizer Startup Enact entgegen und baut Roboter, die Kraft spüren. Sie messen Druck und Widerstand über ihre eigenen Antriebe, wie der Mensch über Muskeln und Sehnen, und ein Modell lernt daraus, heißt es. Der Roboter merkt ohne Zusatzsensoren und ohne künstliche Haut, ob das Teil sitzt.

Enact von Caltech-Forscher gegründet

Dass das mehr als eine Nische ist, zeigen die Zahlen. China etwa hat 2025 354.000 Industrieroboter installiert, fast drei von fünf weltweit (IFR). Europa gewinne dagegen nicht über Masse sondern über Varianz, und genau dort rechnen sich Roboter bisher selten, weil jemand jede Aufgabe einzeln programmieren müsse. Roboter, die durch Vormachen lernen und spüren, ob ein Teil sitzt, sollen diese Einzelprogrammierung ersparen und auch kleine Serien automatisierbar machen. Genau hier setzt Enact an: bei den letzten Handgriffen der Montage.

Gegründet wurde das Zürcher Startup im März 2026 von Manuel Yves Galliker. Der Maschinenbauer der ETH Zürich war Gastforscher am Caltech, leitete bei 1X das Team, das dem Humanoiden NEO das Gehen beibrachte, und arbeitete danach bei Physical Intelligence.

Dort sah er, dass Kamera und Teleoperation für die Fabrik nicht ausreichen, und ging zurück nach Zürich. „Das Silicon Valley hat historisch betrachtet enorme Stärken in Software und KI, aber es fehlt an Spezialisten für Robotik und Hardware-Engineering“, sagt Galliker.

Investment von Mensch

Nun sammelte er mit Enact 30 Millionen US-Dollar in einer Pre-Seed-Runde ein, und das noch bevor es ein Produkt gibt. Das hat einen Grund, wie man in der Aussendung liest: „Das Startup baut alles selbst. Antriebe, Regelung und Modell entstehen unter einem Dach, was am Anfang mehr kostet als ein Modell auf einen fremden Arm zu setzen.“ Die ersten Antriebe laufen, der Ansatz sei laut Enact validiert.

Angeführt wird die Millionen-Runde von redalpine, Notion Capital und firstminute capital. Als Business Angels investieren Yann LeCun (von 2013 bis Ende 2025 Chief AI-Scientist bei Meta), Arthur Mensch (Co-Founder Mistral AI), Andrew Lonsberry (Path Robotics) und David Wallerstein (früher Tencent). Aktuell arbeiten zehn Personen in Zürich, bis Ende 2027 sollen es viermal so viele werden.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Bipa startet mit Google KI-Bot für Mitarbeiter:innen