18.02.2020

„2 Minuten 2 Millionen“: Wie der Lufterfrischer BiOxi funktioniert

Das Kremser Unternehmen Brandner Hygiene rund um den Gründer Gerhard Brandner hat mit BiOxi einen Luft-Erfrischer entwickelt. Das Produkt soll die Luft sauber und frisch machen, ohne sie mit anderen Gerüchen zu überdecken.
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Bioxi
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Wir sind ständig von unangenehmen Gerüchen umgeben, wie geruchsintensiven Kühlschränken, stinkenden Katzentoiletten oder im schlimmsten Fall Nikotingeruch in der Wohnung. Das Kremser Unternehmen Brandner Hygiene hat sich diesem Problem angenommen und mit BiOxi einen neuartigen Lufterfrischer entwickelt, der die Umluft von Gestank befreien soll.

+++2 Minuten 2 Millionen: Porträts, Hintergründe und Live-Stream+++

So funktioniert BiOxi

Das besondere am Produkt: BiOxi macht laut dem Gründer Gerhard Brandner die Luft „sauber und frisch“ ohne sie mit anderen Gerüchen zu überdecken. Dies funktioniert dadurch, dass an Schwebeteilchen und Feinstaub unerwünscht haftende Mikroorganismen und unerwünschte Geruchsgeber oxidiert werden und somit verschwinden. Anschließend wird die Luft isotonisch aufgeladen und Frischluftmarker gesetzt.

Ohne Zusatzstoffe

BiOxi soll zudem ohne Zusatzstoffe auskommen. Um das bewerkstelligen zu können, entwickelte Brandners Frau Sabine Dogo Brandner, die als Eigentümer einer Kosmetikmanufaktur über ein Expertenwissen im Bereich Öle und Kosmetik verfügt, ein eigenes Verfahren. Durch dieses können ätherische Öle und die isotonische Komponente ohne Emulgatoren zu einer homogenen Flüssigkeit vermischt werden.

Weitere Produkte

Brandner Hygiene bietet neben dem BiOxi Lufterfrischer auch noch andere Produkte im B2C-Bereich an. Bereits in der fünften Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ ging Brandner mit einem Anti-Schimmel-Spray an den Start. Damals konnte er Katharina Schneider als Investorin gewinnen.

Erste Referenzen kann Brandner Hygiene bereits vorweisen. Dazu zählen der Anerkennungspreis des NÖ-Innovationspreises 2017, der German Innovation Award 2018 und eine Nominierung beim Energy Globe Award 2019.

Hygiene-Experte

Brandner Hygiene ist allerdings noch viel breiter aufgestellt. So hat sich das Unternehmen auch auf hygienische Gesamtlösungen für die Lebensmittelverarbeitung im B2B-Bereich spezialisiert. Die Bereiche sind vielfältig und reichen von der Errichtung von Hygienschleusen über mikrobiologische Brunnenreinigung bis hin zur Schulung von Unternehmen in Sachen Hygiene.


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(c) Startups for Europe
(c) Startups for Europe

Bislang wurde Startup-Europa durch zwei Organisationen auf europäischer Ebene vertreten: Das European Startup Network (ESN) fungierte primär als Dachverband der nationalen Startup-Organisationen wie etwa AustrianStartups in Österreich. Allied for Startups, dessen Netzwerk auch mehrere außereuropäische Organisationen umfasst, trat als Interessensvertretung für Startup-politische Anliegen auf EU-Ebene auf. Nun schlossen sich die beiden Verbände zu „Startups for Europe“ mit Sitz in Brüssel zusammen.

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Die Mission sei mutig und einfach: Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen, heißt es in einer Presseaussendung zum Start. In dieser werden einmal mehr die bekannten Probleme europäischer Startups thematisiert: mangelndes Risikokapital, Bürokratie, Fragmentierung und die aus all dem resultierende Abwanderung von Startups. „Das ist kein Schicksal, sondern ein Regelwerk – und Regeln können neu geschrieben werden“, konstatiert man bei Startups for Europe.

„Durch den Zusammenschluss machen wir aus der Erfahrung von Tausenden Gründer:innen echtes politisches Gewicht. Europa hat alles, was es braucht, um führend zu sein. Jetzt muss es seine Gestalter:innen bauen lassen“, kommentiert Simon Schaefer. Der bisherige Allied-for-Startups-Präsident ist nun Präsident von Startups for Europe. Schaefer war auch Co-Initiator der Initiative EU-INC. Ein weiterer Co-Initiator, der gebürtige Österreicher Andreas Klinger, ist nun auch Teil des neu gebildeten Vorstands von Startups for Europe – ebenso wie AustrianStartups-CEO Hannah Wundsam.

Wundsam: „Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken“

Wundsam kommentiert auf brutkasten-Anfrage: „Die EU-INC-Initiative hat gezeigt: Echte Reformen in Europa brauchen eine starke, klare Stimme von außen. Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken. Auch nicht in der Politik. Die Rahmenbedingungen für Startups werden in Brüssel gesetzt. Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam unüberhörbar sagen, was sich ändern muss, damit Europa der Ort wird, an dem die Zukunft gebaut wird.“

Konkrete und übergeordnete Ziele altbekannt

Die Umsetzung der paneuropäischen Rechtsform EU Inc. ist auch – wie nicht anders zu erwarten – eines der zentralen konkreten Anliegen der neuen Dachorganisation. Daneben nennt man den European Innovation Act, die Spar- und Investitionsunion und die Regulierung von KI und dem digitalen Bereich als konkrete Bereiche, die priorisiert werden sollen. Die übergeordneten Ziele überraschen ebenso wenig: ein echter europäischer Binnenmarkt für Startups, mehr verfügbares Kapital und das Ziel, Frontier-Technologien tatsächlich am Kontinent zu Größe zu bringen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

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